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IT 1992
Originaltitel:Carne e il diavolo, La
Alternativtitel:Flesh and the Devil, The
aka. Ördög és az inkvizítor, Az
Länge:401:44 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Nello Rossati
Buch:Nello Rossati, Roberto Gianviti
Kamera:Aldo Marchiori
Musik:Stelvio Cipriani
SFX:Paolo Amici, Tullio Arcangeli, Saverio Lancia, Paolo Pucci
Darsteller:Lorenzo Lamas, Stefania Orsola Garello, Barbara Cupisti, Rik Battaglia, Neal Benari, Mayil Georgi, Dean Howell, Axel Muench, Judd Omen, Mowava Pryor, David Sederholm
Vertrieb:Imperial Pictures
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:17.01.2012 (Kauf)



Inhalt
Kolumbien 1662: In den spanischen Kolonien herrscht die Inquisition: Glaubensabtrünnige werden gefoltert, Hexen verbrannt. Die Ureinwohner werden verteufelt und mittendrin werden zwei Freunde zu Feinden. Der Arzt Alfonso soll die älteste Tochter des reichen Don Ramon heiraten, doch ihre zwei anderen Schwestern hecken tödliche Intrigen aus. Pater Guzman spielt als Spion der Kirche ein gefährliches Spiel, das tödlich für ihn endet und die mysteriöse Esmeralda verdreht allen Männern den Kopf. In der Karibik ist der Teufel los: Mord, Intrigen, Folter, Verrat, schöne Frauen, Sklavenjäger, Liebe, Leidenschaft und Rache ...

Bild
Format1,33:1 (Vollbild)
NormPAL
 In Anbetracht dass es sich bei "1662 - Im Zeichen der Inquisition" um eine TV-Serie aus dem Jahre 1992 handelt, ist das Bild zufriedenstellend. Trotz einiger Mängel ist die Umsetzung ordentlich. Die Farben wirken etwas reduziert, sind aber noch natürlich. Der Kontrast wirkt ein wenig kraftlos, was auch für den Schwarzwert gilt, der lediglich ein Grau ergibt und das Bild in einigen Szenen etwas milchig wirken lässt. Zudem werden in dunklen Szenen einige Details verschluckt bzw. nur unzureichend dargestellt. Die Schärfe erreicht Mittelmaß und überwiegend wirkt das Bild weich, in wenigen Fällen sogar etwas unscharf. Bildrauschen ist in wechselndem Ausmaß vorhanden und auch einige Defekte, Verschmutzungen und Kompressionsprobleme sind auszumachen.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch
Untertitel-
 Der deutsche Stereoton bietet eine gut verständliche und stets saubere Sprachwiedergabe. Rauschen oder anderweitige Störungen sind nicht auszumachen. Dialoge, Musik und Effekte ergeben ein homogenes Klangbild, das allerdings nur solide Werte erreicht, da es an Höhen oder Tiefen fehlt. Schade, dass der Originalton nicht Bestandteil dieser Veröffentlichung geworden ist.
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Extras
Extras-
VerpackungKeepCase im Schuber mit FSK-Wendecover
 Es ist leider kein Bonusmaterial vorhanden.
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Fazit
Hinter "1662 - Im Zeichen der Inquisition" verbirgt sich ein ansprechendes Historienabenteuer mit B-Actionhero Lorenzo Lamas in einer Nebenrolle. Dieser spielt Gropius, einen angeheuerten Sklavenjäger, der vom reichen Sklavenhändler Don Ramon den Auftrag erhält, den Mord dessen ältester Tochter aufzuklären. Doch damit nicht genug, gehören Verschwörungen und Verrat zur Tagesordnung, wie es der Arzt Alfonso, der eigentlich als Ehemann für die verstorbene Tochter Don Ramons extra aus Spanien anreiste, am eigenen Leib erfahren muss. Niemand kann seinem Nächsten trauen. Selbst der Teufel, in Gestalt einer wunderschönen Mulattin, spielt eine wichtige Rolle in diesem Kreis aus Misstrauen und Missgunst.

Trotz der enormen Laufzeit von rund 400 Minuten kommt "1662" ohne große Längen aus. Die Hauptgeschichte dreht sich um den Mord an der Tochter Don Ramons und zeitgleich um die Freundschaft von Alfonso und Pater Guzman, der als Spion der Kirche den ansässigen Inquisitor der Insel und dessen Treiben beobachtet. Nello Rossati, der neben Regie auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, bringt die Geschichte sehr ansprechend rüber und würzt die Intrigen mit einer guten Portion Mystik, indem er "scheinbar" den Teufel persönlich vorstellig werden lässt. Auch wenn sich dies nun nach Genremischmasch anhört, ist die Handlung doch sehr geradlinig und zufriedenstellend. Jeder der einzelnen Handlungsstränge wird gezielt und mit Spannung verfolgt und beendet, bis das letzte Rätsel gelöst ist. Des Weiteren wissen Kulissen und Kostüme zu gefallen, welche hauptsächlich zur Atmosphäre von "1662" beitragen, weil man sich als Zuschauer in diese Zeit versetzt fühlt. Sehr passend sind auch die glaubhaft agierenden Darsteller besetzt. Fans von Lorenzo Lamas werden allerdings etwas enttäuscht sein, da er nur eine Nebenrolle besetzt, die ihn auch nicht sonderlich ausfüllt. Allerdings ist Lamas auch nicht als großer Charakterdarsteller bekannt; mit seiner Rolle als Gropius ist er demnach gut bedient. Für einen TV-Mehrteiler des Jahres 1992 fällt der hohe Anteil von Erotik überraschend aus, die weder unpassend, noch untypisch für die mittelalterliche Handlung dargestellt wird. Mit deutschen Fördergeldern wäre so etwas sicher noch nicht möglich gewesen! Man darf sich also an einer sehr ansprechenden Geschichte erfreuen, die über einen guten Storyaufbau und die dazugehörige Tiefe verfügt. Langeweile gibt es trotz der Laufzeit keine und die technische Seite der DVD von Imperial Pictures geht völlig in Ordnung.

Vorsicht ist beim DVD-Kauf geraten, da es von Imperial Pictures neben dem Schuber mit der kompletten Serie auch die Spielfilmfassung mit einer Länge von etwas über 100 Minuten gibt. Das Cover unterscheidet sich nur marginal, weswegen es vermutlich einen zusätzliche Schuber für die komplette Serien gibt. Aufgrund der starken Kürzungen auf Spielfilmlänge geht viel vom Flair der Geschichte verloren. Zwar sind die wichtigsten Handlungsstränge der Geschichte auch in jener Fassung vorhanden, doch der vierteiligen Serie sollte man den Vorzug geben.



Bilder der DVD




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