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SE 2005
Originaltitel:Hemligheten
Alternativtitel:Secret - Der Fluch des Amulett, The
aka. Secret, The
Länge:85:21 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:Paolo Vacirca
Buch:Paolo Vacirca
Kamera:Mårten Stenberg
Musik:Kenneth Falk
Darsteller:Richard Castefjord, Björn Eriksson, Jan-Eric Granwalld, Regina Hallberg, Thomas Jankert, Kent Klintberg, Lina Mårtensson, Anders Nilsson, Nicklas Nordborg, Ulf Nyberg, Cecilia Olsson, Victor Olsson
Vertrieb:Pasadena Pictures
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:17.01.2012 (Kauf)



Inhalt
Vier amerikanische Studenten beschließen, einen Trip auf die kleine schwedische Insel Gotland zu unternehmen. Doch der Herbst scheint nicht die ideale Zeit zu sein, um sich auf der unwirtlichen Insel aufzuhalten. Die meisten Touristen und sogar Anwohner haben die Insel im September verlassen. Auf einem Erkundungs-Ausflug über die Insel entdecken die Vier ein ungewöhnliches Amulett, das über einen von ihnen teuflische Macht ergreift und auch die anderen in tödliche Gefahr bringt. Fliehen? Unmöglich, denn sie können die Insel nicht verlassen. Der seltsame Hotel-Manager, ein mysteriöser Priester und die wenig hilfreiche lokale Polizei machen den Aufenthalt noch schlimmer ...

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 In Anbetracht des Herstellungszeitraum 2005 enttäuscht das Bild. Hauptproblem ist die Schärfe, denn wirklich scharf wirkt das Bild zu keiner Zeit. Gerade in der ersten Hälfte gibt es kaum gute Detailzeichnung und auch Konturen werden nicht ordentlich herausgearbeitet. Mit fortschreitender Spielzeit scheint der Schärfegrad besonders in Nahaufnahmen besser zu werden - oder man hat sich derart daran gewöhnt, dass man sich einbildet, dass es besser wird. Der Schwarzwert ist passable, neigt aber zusammen mit dem Kontrast zum Absaufen von Bildbereichen in dunklen Szenen. Erschwerend kommt ein deutliches Rauschen hinzu und die Farbgebung wirkt flach. Auch macht die Kompression immer wieder deutlich auf sich aufmerksam.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Dt.), Dolby Digital 2.0 (Engl.)
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Während der Stereomix der englische Sprachfassung viel zu leise abgemischt wurde, darf man sich im Deutschen über einen 5.1-Mix freuen. Anders als das schlechte Bild punktet die Synchronfassung mit einem sehr ordentlichen und kräftigen Mix. Vereinzelt werden sogar direktionale Effekte aus den hinteren Boxen geboten, während sich die übrige Zeit der Soundtrack auf alle Boxen verteilt und sogar den Subwoofer ins Geschehen einbezieht. Die Dialoge sind immer gut verständlich und es kommt zu keinen Überlagerungen. Im Vergleich sind die Stimmen der Originalfassung passender und besitzen einen natürlicheren Klang, doch im Hinblick auf den deutschen 5.1-Mix wirkt diese deutlich flacher. Alles in allem sollte man dem deutschen Ton den Vorzug geben.
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Extras
Extras
  • Originaltrailer (2:08 Min.)
  • Trailershow:
    • Templar Knight - Ritter des Bösen (3:15 Min.)
    • Behind the Wall (1:40 Min.)
    • Dead Past (0:58 Min.)
VerpackungKeepCase mit FSK-Wendecover
 Als Extra gibt es den Originaltrailer sowie drei weitere Trailer des Anbieters.
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Fazit
Dieser schwedische Horror-Beitrag von Paolo Vacirca musste schon viel Schelte über sich ergehen lassen. Natürlich ist "Island of Terror" kein Meilenstein, doch scheinbar ist den meisten entgangen, dass es sich bei diesem Film um eine Parodie handelt, die zu keinem Zeitpunkt ernst genommen werden möchte. Vacirca schuf zahlreiche obskure Charaktere und packte diese in ein Handlungsschema, das schon Sam Raimi in Interner Link"Tanz der Teufel" nutzte. Nur geht des Grauen nicht von einem Buch, sondern von einem Amulett aus; hier ist es keine Waldhütte, sondern eine abgelegene Insel. Und ist das Böse erst einmal entfesselt, sorgt es schließlich ebenfalls für kurzweilige Unterhaltung.

Das Problem liegt möglicherweise etwas in der Art der Vermarktung des Films, denn dem Käufer wird dank des netten Covers ein waschechter Horrorschocker suggeriert. Kaum ist die Einleitung um das ominöse Amulett vorbei, betreten vier studentische Hobbyarchäologen die Bildfläche und man merkt, dass dieses Quartett, vom weiblichen Part abgesehen, nicht alle Schüsseln im Schrank hat. Nach einer guten halben Stunde der Einführung aller Beteiligten stoßen die Studenten beim Campieren am Lagerfeuer auf das titelgebende Amulett: Schön zu sehen, dass das, was eigentlich verborgen sein sollte, mit einem großen Stein inklusive Inschrift markiert ist - die obligatorische Warnung natürlich inklusive, die freilich ignoriert wird. Die holde Maid, die das Amulett findet, wird sogleich vom absoluten Bösen besessen. Flugs entwickelt sich die Geschichte zu einer Dämonenjagd, bei der auch die übrigen Bewohner des Dorfes zu einem netten kleinen Blutbad eingeladen sind. Mit dabei sind ein Hotelier, drei Polizisten, ein nekrophiler Arzt, ein Priester sowie der Vatikan persönlich inklusive fünf Engel. Wer nun noch meint Vacirca hätte an einen ernsten Film gedacht, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

Leider verheddert sich der Film oftmals in bemüht komischen Szenen, die aber nicht wirklich zum Lachen animieren. Besonders die deppernen Polizisten wirken eher peinlich als förderlich für die Geschichte. Da wissen die Stundenten und der dicke Priester weitaus besser zu gefallen. Wenn das Geschehen auch keinen Innovationspreis bekommt, dem Spaß tut's dennoch keinen Abbruch. Die Effekte fallen teils blutig aus, sind in ihrer Art aber einfach gehalten. Das Dämonen Make-up wurde eindeutig von Raimis Kultfilm abgeschaut. Dass zudem die Schauspielerleistungen dem Sujet angemessen sind, sorgt für einen brauchbaren Zeitkiller. Stellenweise schafft der Film es sogar, trotz der dämlichen Charaktere, so etwas wie Atmosphäre entstehen zu lassen. Man hat zwar alles irgendwo schon mal besser gesehen, aber der Mix dieser Horror-Parodie ist zumindest zum einmal Ansehen durchaus geeignet.
Die DVD aus dem Hause Pasadena Pictures punktet mit einem guten Ton, das anamorphe Bild bleibt aber weit hinter den Erwartungen zurück.



Bilder der DVD




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