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USA 1981
Originaltitel:Hell Night
Alternativtitel:Hell Night - Der Tod kam zur Party
aka. Paranoia
aka. Scary Castle
Länge:97:32 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:juristisch geprüft, strafrechtlich unbedenklich
Regie:Tom DeSimone
Buch:Randy Feldman
Kamera:Mac Ahlberg
Musik:Dan Wyman
SFX:Court Wizard Special Effects
Darsteller:Linda Blair, Vincent Van Patten, Peter Barton, Kevin Brophy, Jenny Neumann, Suki Goodwin, Jimmy Sturtevant, Hal Ralston, Carey Fox
Vertrieb:CMV-Laservision
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:23.12.2011 (Verleih) / 27.01.2012 (Kauf)



Inhalt
Eine Gruppe junger Studenten stellt sich dem makabren Aufnahmeritual einer obskuren Verbindung der Universität, ohne zu ahnen, an welch höllischem Abgrund sie sich befinden. Seit Jahren ist es Brauch, dass die neuen Anwärter für die "Alpha Sigma Rho"-Fraternity eine Nacht im Garth Manor, einem alten Spukschloss verbringen müssen. Doch aus dem anfänglichen Vergnügen wird schnell blutiger Ernst, denn etwas bedroht sie aus dem Hinterhalt. Ein scheinbar unbesiegbarer Psychopath folgt seinem mörderischen Instinkt, und die Reihen der Studenten lichten sich ...

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Dieser Billig-Horror hat keine digitale Aufarbeitung erfahren, vermutlich weil die passende Vorlage noch nicht gefunden werden konnte. Das Ergebnis der deutschen DVD ist deswegen durchwachsen, macht zu Beginn wegen der helleren Aufnahmen allerdings noch einen etwas besseren Eindruck. Dort sind die Farben zwar schon ein wenig verfälscht, sichtbar anhand gelblicher Gesichter, aber immer noch kräftig. Später spielen das grünliche Gartenambiente und vor allem bläuliche Tönungen eine wichtige Rolle. Der Schwarzwert wird nur vereinzelt von einer grünlichen Färbung durchsetzt. Der Kontrast reicht allerdings nicht aus, um während der später durchgängig im Dunklen spielenden Szenen immer den Überblick zu bewahren. Eine schwarze Suppe wird es zwar nicht, Schatten sind aber sehr dick gezeichnet. Lediglich die künstlichen Lichtquellen sorgen für etwas Aufhellung. Die ausreichende Schärfe ist Genre und Entstehungszeitraum angemessen. Somit bin ich gespannt, ob es in naher Zukunft mal eine Neuabtastung geben wird, die mit besseren Details und Kontrast den Film völlig neu aussehen lassen könnte.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Beide Tonspuren klingen ein wenig vom Alter angegriffen. Während der O-Ton etwas raschelt und zischelt, dabei aber meistens eine moderate Verständlichkeit behält, ist im Deutschen die durchschnittliche Qualität etwas höher. Hintergrundgeräusche klingen klarer durch den immer noch gewöhnungsbedürftigen Mix, der allerdings manchmal arg einbricht. Dann kommt es wegen kurzen und seltenen Tonausfällen zu Unverständlichkeiten. Klangliche Raffinesse bietet keine der beiden Sprachen, denn die insgesamt gleichbleibende Lautstärke und die selbst für einen 1980er Slasher nur mittelmäßige Auflösung lassen den Film weniger "digital" klingen, als man vermutet. Für CMV typisch sind fehlende Untertitel.
 ++/---

Extras
Extras
  • Originaltrailer (2:48 Min.)
  • TV-Spots (1:02 Min.)
  • Bildergalerie (16 Bilder)
  • Trailer:
    • Nightmare On The Street (3:20 Min.)
    • Alien - Die Saat des Grauens kehrt zurück (3:11 Min.)
Verpackungkleine Buchbox
 Das Standard-Bonusprogramm umfasst den Trailer, zwei TV-Spots und eine Bildergalerie. Der Audiokommentar, der beispielsweise auf der englischen DVD enthalten ist, befindet sich leider nicht auf dieser DVD.
 +/----

Fazit
"Hell Night" beginnt wie hunderte andere Filme der 1980er: eine wilde Party, eine dieser unsinnig anmutenden Studentenverbindungen und ein Initiationsritus, bei dem zwei Pärchen eine Nacht in einem alten, Legenden umwobenen Schloss außerhalb der Stadt überstehen müssen, um die Anerkennung ihrer sauflustigen Schwestern und Brüder zu ergattern. Natürlich ist an der schauerlichen Gruselmär der einstigen Schlossbewohner, die wegen ihrer Missbildungen in Abgeschiedenheiten lebten, bis sie sich eines Tages alle selbst auslöschten, ein Fünkchen Wahrheit dran, so dass die vier Jugendlichen alsbald Besuch vom schwarzen Mann bekommen.
Längst nicht so oberflächlich wie später entstandene Standard-Slasher, ist "Hell Night" aus heutiger Sicht doch kein herausragender Film geworden. Zwar sind die Morde einfallsreich und in bester Interner Link"Freitag der 13."-Manier angelegt, das Versteckspielchen im alten Gemäuer doch etwas zu langatmig. Das Monster wird erst spät gezeigt, was die Spannung erhält, und sowohl drinnen als auch draußen krauchen die Teens herum, knapp 100 Minuten sind dann aber doch etwas lang. Linda Blair reißt das Ruder spät an sich, obwohl man bei ihrer Historie doch wissen sollte, dass sie durchaus in der Lage ist, den Film im Alleingang zu bewältigen. Erst die letzten 10 Minuten, in denen sie mutig und verzweifelt versucht, dem Monstrum zu entkommen, sind wirklich mitreißend. Davor gibt es eine spannende Jagd durch einen Irrgarten, bei der die Kamera immer schön die Ich-Perspektive ausfüllt, aber leider auch ein paar Momente, in denen Logik und gesunder Menschenverstand draußen bleiben müssen. Einmal nicht dem menschenähnlichen Ungeheuer nachzusteigen, sich einmal nicht in falscher Sicherheit zu wiegen, weil es dann doch wieder aufsteht - das wären doch Zutaten für eine gelungene Genre-Kost.
Die Jungdarsteller sind etwas sympathischer als der Genre-Durchschnitt und leben möglicherweise auch deswegen etwas länger. Zwischen all den verrückten Teens ist die eher ruhige Figur von Miss Blair allerdings schon fast ein zu großer Hinweis auf den letzten Überlebenden. Ihre Filmpartner übertreiben es glücklicherweise nicht, was "Hell Night" dann doch sehenswerter als so manch anderen Schloss-Slasher macht. Wer allerdings Hintergründe und Ursachen sucht, der wird enttäuscht zurückbleiben. Lediglich das Design des spät ins Rampenlicht gerückten Mörders erfreut.

Neben der kleinen Buchboxvariante in zwei Coverversionen existiert eine "Retro Edition" des Titels im SuperJewelCase. Außerdem wurde kürzlich eine große Hartbox von X-Rated veröffentlicht, die das oben dargestellte Covermotiv verwendet und ansonsten die CMV-DVD enthält.



Bilder der DVD




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News"Höllische" statt "Heilige" Nacht bei CMV
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