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USA 2011
Originaltitel:Setup
Alternativtitel:Set Up - Freunde für's Leben, Feinde für die Ewigkeit
aka. Set-Up
aka. Setup - Freunde für's Leben, Feinde für die Ewigkeit
Länge:80:52 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Mike Gunther
Buch:Mike Behrman, Mike Gunther
Kamera:Steve Gainer
Musik:The Newton Brothers
SFX:Rob Krenmuller
Darsteller:Bruce Willis, Ryan Phillippe, Jenna Dewan-Tatum, James Remar, 50 Cent, Randy Couture, Will Yun Lee, Susie Abromeit, Shaun Toub, Jay Karnes, Jordan Trovillion, Ambyr Childers
Vertrieb:Ascot Elite
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:13.01.2011 (Verleih) / 31.01.2012 (Kauf)



Inhalt
Das ist mit Abstand der größte Coup, den die Kumpel Vincent, Dave und Sonny je gelandet haben: Diamanten für über 5 Millionen Dollar! Die Sache hat nur einen Haken: Vincent will nicht teilen ... und knallt seine Komplizen einfach ab. Aber Sonny überlebt! Um Vincent und seine Hintermänner zur Strecke zu bringen und doch noch an die Beute zu kommen, sichert er sich mit einer "kleinen Gefälligkeit" die Hilfe des mächtigsten Mobsters der Stadt. Allerdings betrügt er ihn dabei um satte 2 Millionen - für die Witwe von Dave. Dann tauchen auch die rechtmäßigen Eigentümer der Steine auf der Bildfläche auf. Bald ist jeder hinter jedem her und ein blutiger Krieg bricht los ...

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Gelungener Transfer im Originalformat von 1,78:1, dessen Schärfe für DVD-Verhältnisse sehr gut ausfällt. Während das Bild in Totalen viele Details offenbart, trumpfen Close-Ups von Gesichtern mit einer sehr guten Detailschärfe und sauber gezeichneten Konturen auf. Die Farbgebung wurde sehr kühl und monoton gewählt, passt aber perfekt zur düsteren Atmosphäre von "Set Up". Der stilistisch stark verfremdete Kontrast überstrahlt helle Bildbereiche deutlich, wodurch eine Menge an Details verloren gehen. Außerdem lässt das Bild in dunklen Szenen immer wieder schwarze Bereiche verschwinden. Der Schwarzwert selbst ist sehr satt und kräftig ausgefallen. Die Kompression arbeitet zudem ruhig im Hintergrund und Bildrauschen oder Defekte treten auch nicht auf.
 ++++/-

Ton
FormateDTS 5.1 (dt.), Dolby Digital 5.1 (dt., engl.,)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Die deutsche und englische Tonspur unterscheiden sich nicht sonderlich voneinandern. Dialoge werden sauber und klar wiedergegeben und das aktive Miteinbeziehen sämtlichen Kanäle sorgt für eine sehr lebhafte und räumliche Surround-Atmosphäre. Vor allem Actionsequenzen trumpfen auf, in denen direktionale Effekte für ein ordentliche Mittendringefühl sorgen und mit viel Wucht und Dynamik ins Geschehen einbezogen werden. Der Score erstreckt sich ebenfalls kräftig über das gesamte Klangbild und der Subwoofer darf für etwas Druck sorgen. In ruhigeren Momenten bleibt der Mix allerdings etwas frontlastig. Der deutsche DTS 5.1-Mix klingt lediglich ein wenig lauter, aber nicht unbedingt detaillierter. Deutsche Untertitel sind vorhanden.
 ++++/-

Extras
Extras
  • Trailer bei Disc-Start:
    • A Lonely Place to Die (1:49 Min.)
    • Trespass (1:47 Min.)
    • One Way Trip (0:42 Min.)
  • Deutscher Trailer (2:12 Min.)
  • Originaltrailer (2:12 Min.)
  • Interviews mit:
    • Regisseur Mike Gunther (11:55 Min.)
    • Randy Couture, "Petey" (3:25 Min.)
    • Curtis "50 Cent" Jackson, "Sonny" (8:10 Min.)
  • Making of: "Set Up" (8:52 Min.)
  • Blick in den Waffenschrank von "Set Up" (3:27 Min.)
  • Trailershow:
    • A Lonely Place to Die (1:49 Min.)
    • Trespass (1:47 Min.)
    • One Way Trip (0:42 Min.)
    • Rain Fall (1:24 Min.)
    • Der Sezierer (2:10 Min.)
    • Dead Man Running (1:24 Min.)
    • Triangle (1:46 Min.)
    • The Guard (2:04 Min.)
    • Harry Brown (1:55 Min.)
VerpackungKeepCase mit FSK-Wendecover und Schuber
 Neben einer obligatorischen Trailershow weiterer Ascot Elite-Veröffentlichungen beinhaltet die DVD-Edition den englischen und deutschen Trailer zum Hauptfilm, ein kleines Featurette über die verwendeten Waffen im Film, sowie ein 9minütige Making of, welches PR-Zwecken dient. Das Making of besitzt nur wenig inhaltliche Tiefe, gewährt dem Zuschauer aber zumindest ein paar nette Einblicke vom Filmset und lässt Macher und Darsteller zu Wort kommen. Abschließend gibt es drei Interviews, bei denen lediglich Regisseur Mike Gunther etwas mehr zu sagen hat. Das Bonusmaterial wurde deutsch untertitelt.
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Fazit
Nicht überall wo Bruce Willis draufsteht, ist er auch drin. Zumindest nicht in dem Maße, wie es Freunde des charismatischen Mimen gerne gesehen hätten, wenn seine Präsenz an dieser Stelle maximal 15 Minuten Screentime erreicht. Den Rest versucht Rapper Curtis "50 Cent" Jackson auf seinen Schultern zu stemmen, - ein Unterfangen, welches zusammen mit dem austauschbaren Drehbuch eigentlich nur nach hinten losgehen kann. Es geht um einen Diamantencoup, bei dem die Freunde Sonny (50 Cent), Vincent (Ryan Phillippe) und Dave beteiligt sind. Nach dem Raub zückt Vince jedoch eine Waffe, erschießt Dave und verwundet Sonny schwer, der sich zu einem Kumpel zur Notoperation retten kann. Fortan versucht er mit (und ohne) Hilfe des Mafiabosses Biggs (Bruce Willis), Vince ausfindig zu machen und sich an ihm zu rächen…

Die Story bietet im Grundgerüst eine Mischung, die an typische Vertreter von Guy Richie oder Quentin Tarantino erinnert: Figuren werden per Standbild eingeführt und tauchen während des Geschehens in relativ regelmäßigen Abständen auf, um ihrer Funktion weiter nachzugehen, wobei Irrungen und Missverständnisse den Ton angeben. Allerdings in kaum einer kuriosen Form, sondern recht trocken und lahm aufgezogen, da mit Sonny nicht gerade eine Leuchte als Sympathieträger in den Vordergrund gerückt wird und auch Vincent als windiger Bösewicht kaum ein Profil aufweisen kann.
Sonny klappert einige Stationen ab und steht dabei ständig zwischen den Fronten, zwischendurch besucht er einen Priester (weil er ursprünglich selbst einer werden wollte) und bleibt dem Verräter auf der Spur, der seinerseits Probleme mit dem Mafiaboss bekommt. Dem Ganzen fehlt über weite Teile schlicht die Finesse, um den Genrefreund auch nur ansatzweise zu überraschen oder gar belustigen, allenfalls ein unfreiwilliger Abgang und das darauf folgende Verfahren mit der Leiche heitern das Geschehen kurzfristig auf. Auch ein Mangel an Action macht sich deutlich bemerkbar, denn diese ist lediglich in den letzten Minuten zu verzeichnen, als es zu einer Schießerei in einer Lagerhalle und einer anschließenden Verfolgungsjagd zu Fuß kommt, welche ordentlich temporeich in Szene gesetzt ist. Ansonsten dominieren Taktierungen, kleine Philosophien seitens Willis, der folgerichtig als einziger überhaupt ein wenig Tiefgang zugesprochen bekommt. Stationen im kriminellen Milieu werden im Minutentakt abgeklappert, zuweilen kommen ein paar aufheiternde Sätze dabei herum, doch so richtig Zunder entfaltet die Rachegeschichte zu keiner Zeit.

Der mangelnde Pep und die Ideenlosigkeit der Geschichte führen schließlich auch dazu, dass der Streifen knapp unterhalb des Mittelmaßes verschwindet, da weder sonderlich spannende Momente auszumachen sind, noch die Schauplätze rund um Detroit überzeugen können. Schauspielerisch fallen eher die Nebenrollen positiv auf; Willis stiehlt mal wieder allen die Show, aber auch Randy Couture und James Remar schlagen sich ganz ordentlich, während 50 Cent erneut unter Beweis stellt, dass rappen für ihn die bessere Berufswahl darstellt. Am Ende bietet "Set Up" einen Thriller, der Altbekanntes wenig ansprechend verpackt, mit größtenteils vagen und oberflächlichen Figuren jongliert und selten imstande ist, den trockenen Stoff für einen Moment aufzulockern. Unglaubwürdig kommt er phasenweise ohnehin daher und auch wenn er im Gesamtbild nicht wehtut oder anödet, - wer nicht gerade Fan von 50 Cent ist, kann ihn bedenkenlos übergehen.

Gelungene DVD-Präsentation mit einer guten Bild und Tonqualität. Die DVD erscheint mit einem FSK-Wendecover und einem Schuber, bei dem das Logo nicht entfernbar ist.



Bilder der DVD




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