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USA 1999
Originaltitel:Stir of Echoes
Alternativtitel:Hypnose
Länge:95:02 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:David Koepp
Buch:David Koepp
Kamera:Fred Murphy
Musik:James Newton Howard
SFX:Roy Unger
Darsteller:Kevin Bacon, Kathryn Erbe, Illeana Douglas, Zachary David Cope, Kevin Dunn, Conor O'Farrell, Liza Weil, Lusia Strus, Stephen Eugene Walker, Mary Kay Cook, Larry Neumann Jr., Jennifer Morrison
Vertrieb:Highlight Film
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:05.10.2000 (Kauf)



Inhalt
Die ernüchternde und harte Wirklichkeit wird für den Familienvater Tom unerträglich, als ihm eine Hypnose die Tür in eine andere Dimension öffnet. Denn plötzlich nimmt er Stimmen, Signale und vor allem den Geist eines Mädchens wahr, der keine Ruhe findet. Um selbst wieder leben zu können, muss Tom die Tote kontaktieren und ihr Geheimnis lüften.

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Nach 12 Jahren ist der Transfer leider nicht mehr so überzeugend wie vielleicht damals auf einer Bildröhre. Die Schärfe erreicht gerade mal durchschnittliche Werte und der Einsatz von Rauschfiltern sorgt für einen etwas zu weichen und schwammigen Detailbereich. Lediglich die Farbgebung fällt sehr natürlich und kräftig aus. Auch der Kontrast wurde gut ausbalanciert und lässt in dunklen Sequenzen keine Details missen. Allerdings arbeitet die Kompression sehr unruhig im Hintergrund, was auf hochauflösenden Displays negativ auffällt. Hinzu kommen deutliche Bandingartefakte, wodurch man ausreichend Abstand beim Schauen halten sollte. Defekte und Verschmutzungen sind kaum auszumachen.
 +++/--

Ton
FormateDolby Digital 5.1 (dt., engl.), Dolby Surround 2.0 (dt.)
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Der Dolby Digital 5.1 Mix ist in beiden Sprachfassungen sehr dynamisch und weiträumig. Besonders in Schocksequenzen wird man förmlich von Surroundeffekten eingehüllt. Die Effekte sind stets gut platziert und unterstreichen die gruselige Atmosphäre von "Echoes". Die Sprachwiedergabe wurde in beiden Fassungen sauber abgemischt und ist sehr gut verständlich, wobei die englische Tonspur etwas natürlicher klingt. Die zweite deutsche Tonspur liegt in Dolby Surround vor, ist heutzutage aber eher uninteressant und wurde nicht getestet. Deutsche Untertitel gibt es nicht.
 +++++-

Extras
Extras
  • 4seitiges Booklet
  • Blick hinter die Kulissen (6:06 Min.)
  • Featurette (4:49 Min.)
  • Originaltrailer (1:30 Min.)
  • Musikvideo (4:18 Min.)
  • Produktionsnotizen und Textbeiträge (11 Textseiten insgesamt)
  • Produktionsnotizen (3 Textseiten)
  • Wie man einen Geist erschafft ... (3 Textseiten)
  • Wie fühlt sich eine Hypnose an (5 Textseiten)
  • 4 US TV-Spots:
    • Cutdown Revisit (0:30 Min.)
    • Threshold (0:30 Min.)
    • Wife (0:30 Min.)
    • Listen (0:30 Min.)
  • Darsteller & Crew:
    • Kevin Bacon:
      • Biografie (3 Textseiten)
      • Statement (2:03 Min.)
    • Kathryn Erbe:
      • Biografie (2 Textseiten)
      • Statement (2:03 Min.)
    • Elijana Douglas:
      • Biografie (2 Textseiten)
      • Statement (1:13 Min.)
    • Kevin Dunn:
      • Biografie (2 Textseiten)
    • David Koepp:
      • Biografie (2 Textseiten)
      • Statement (2:06 Min.)
    • Gavin Polone & Michele Weisler:
      • Statement (0:26 Min.)
  • Trailershow:
    • The Limey (1:19 Min.)
    • Werner III (1:56 Min.)
    • White Lines (1:15 Min.)
    • Kinder des Zorns 6 (1:50 Min.)
    • Soldier (1:50 Min.)
    • Dich kriegen wir auch noch (1:41 Min.)
    • Stormcatcher (2:10 Min.)
VerpackungKeepCase
 Das Bonusmaterial beinhaltet ein kurzes, deutsch untertiteltes Making of, sowie ein paar unkommentiertes Blicke hinter die Kulissen. Beide gewähren einen netten, allerdings auch viel zu kurzen Einblick in die Entstehung des Films. Zudem gibt es Produktionsnotizen in Textform und kurzen Interview-Blöcken, sowie ein Booklet mit Darstellerinfos. Kinotrailer und TV-Spots gehören genauso dazu wie eine Trailershow mit weiteren Highlight Film-DVDs.
 ++----

Fazit
"Echoes" ist ein qualitativ hochwertiger Grusler, der nur ein Problem hat: er kam in die Kinos, als Interner Link"The Sixth Sense" noch ganz groß lief. Da viele Zuschauer befürchteten, sie könnten dasselbe Thema noch einmal vorgesetzt bekommen, blieben sie lieber fern und das hat der Film nicht verdient. Die Story ist nämlich keineswegs ein Duplikat des großen Bruders: Auf einer Party lässt sich ein Familienvater von einer Bekannten hypnotisieren und wird fortan, als sei dadurch sein Geist beflügelt worden, von Visionen heimgesucht, die zumeist um ein totes Mädchen kreisen. Seine Frau reagiert verständnislos, sein kleiner Sohn ist da schon der bessere Ansprechpartner, unterhält der sich doch hin und wieder mit der leeren Luft. Als dann auch noch der Babysitter kurzfristig den Sohn entführt und eine zweite Hypnose den Prozess nicht rückgängig machen kann, beginnt der Mann, sein Haus auseinanderzunehmen, mit überraschenden Ergebnissen ...

Es ist nicht ohne Fehl und Tadel, was hier dem Zuschauer aufgetischt wird, vor allem in der zweiten Hälfte, als die Suche nach der Leiche künstlich in die Länge gezogen wirkt, obwohl der Zuschauer den Fund schon die ganze Zeit erwartet. Stärker ist da schon die erste Hälfte, mit der Hypnoseübung und den anschließenden Visionen, die immer sehr kurz, aber auch sehr verstörend sind. Vor allem das visualisierte Versetzen in Hypnose, in der tricktechnisch die Anweisungen des Hypnotiseurs im Geiste Kevin Bacons immer nachgebessert werden, ist der unheimliche Glanzpunkt des Films.
Man muss jedoch einschränken, dass der Film sich nicht traut, zu expandieren. Die Geschichte verharrt in einem überschaubaren Kreis von Personen (die Nachbarschaft) und findet dort auch letztendlich seine Auflösung. Auch die Einführung einer mysteriösen Gruppe von psychisch ebenfalls erweiterten Personen bleibt unterentwickelt und dient nur dazu, Bacons Frau leicht zu bekehren. So zieht sich der Schluss leider etwas zu sehr in die Länge und bringt keine wirkliche Überraschung. Schauspielerisch ist große Sorgfalt zu vermelden, auch wenn Bacon (wie fast immer) etwas zu unsympathisch wirkt, aber dafür wie ein realitätsnaher Charakter. Ein relativ unblutiger Grusler mit ein paar Schockeffekten und sehr konventionellem Hintergrund für einen schönen Videoabend, aber ungeeignet für den Aha-Effekt der Woche.

"Echoes" ist ein unterschätzter Film, der es nach über 12 Jahren durchaus verdient hat, ein Update zu erfahren. Bis es jedoch soweit ist, muss man sich mit dieser DVD oder der amerikanischen Blu-ray, die mehr Bonusmaterial besitzt, begnügen.



Bilder der DVD




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Stir of Echoes
Echoes 2 - Stimmen aus der Zwischenwelt
Echoes - Stimmen aus der Zwischenwelt
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