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USA 1990
Originaltitel:Playroom
Alternativtitel:Schizo
Länge:83:54 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:juristisch geprüft, strafrechtlich unbedenklich
Regie:Manny Coto
Buch:Jackie Earle Haley, Keaton Jones
Kamera:James L. Carter
Musik:David E. Russo
SFX:Greg Aronowitz
Darsteller:Christopher McDonald, Lisa Aliff, James Purcell, Aron Eisenberg, Jamie Rose, Vincent Schiavelli, Maja Sabljic, Petar Bozovic, Dragana Marjanovic, Ann Pesic, Mihailo Pesic
Vertrieb:CMV-Laservision
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:19.08.2011 (Kauf)



Inhalt
Den Archäologen Chris Haden quält ein schrecklicher Alptraum - er wird durch die Gänge eines verlassenen Klosters gejagt, vorbei an den blutüberströmten Leichen seiner Familie. Aber die brutalen Morde gab es tatsächlich. Der damals 10jährige Chris war der einzige Überlebende eines furchtbaren Massakers an einer Ausgrabungsstätte in Jugoslawien. Sein Vater suchte zu jener Zeit nach dem Grab eines legendären und grausamen Prinzen. In der Hoffnung, seine Alpträume endlich überwinden zu können, fährt Chris mit Freunden zu der alten Ausgrabungsstätte, um die Arbeit des Vaters zu vollenden. Im dortigen Kloster angekommen, geschieht Unfassbares ...!

Bild
Format1,33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Die DVD erscheint in mittelprächtiger Qualität, die stellenweise an ein etwas angeschlagenes Videoband erinnert. Das ist nicht verwunderlich bei einem niedrig budgetierten Film, der mittlerweile 20 Jahre alt ist. Die Problemfelder der DVD sind sehr deutlich die maximal durchschnittliche Schärfe und der schwache Kontrast. Überhellte Flächen kommen zwar nicht vor, aber allein die letzten 20 Minuten, die nahezu komplett in Dunkelheit spielen, sind zu dunkel abgefilmt. Figuren verschwinden zu großen Teilen in den dichten Schatten. Das verdeckt auch die ansonsten etwas ausgeblichenen, weil braunen Farbtönungen, die auf dem gesamten Film liegen und nur selten schillernde Farben durchlassen. Ein paar Defekte und kleinere Wackler begleiten das Vollbild, dessen Kompression mit ein paar geringen, aber ertragbaren Aussetzern auskommen muss.
 ++/---

Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Neben der Eindeutschung, die mit ein paar echt dämlichen Dialogen aufwartet, wird die englische Synchronspur angeboten, ebenfalls in Stereo. Diese klingt im Englischen befreiter und heller, wie das gesamte Klangbild auch. Auch die Originaldialoge sind noch etwas frischer, weil mehr höhenbetont. Genauso wie die deutsche Synchro besitzen sie ein paar Altersmakel wie dezentes Kratzen und manchmal etwas verwischender Akkustik. Allerdings hat die deutsche Fassung noch etwas mehr damit zu kämpfen und besitzt ein etwas zu dumpfes Klangbild. Erwartungsgemäß gibt es keine Untertitel.
 ++/---

Extras
Extras
  • Dt. Trailer (2:15 Min.)
  • Trailer (9:30 Min.):
    • Shocking Heavy Metal
    • Die Klasse von 1984
    • Cameron
    • Der Keller
VerpackungKleine Buchbox
 Auch wenn nur Trailer geboten werden: Die Aufmachung von Menü und DVD sind gut gelungen.
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Fazit
Eine blutige Kindheitserinnerung, eine verlassene Burg in den rumänischen Wildnis und die Legende eines folternden und mordenden Prinzen, der einen Pakt mit dem Teufel einging, um ewiges Leben zu erlangen. Diese Zutaten klingen vielmehr nach klassischem Gruselstoff denn nach dem verwirrenden Originaltitel "Playroom", dessen Ursprung sich erst spät im Film erklärt. Die solide B-Horror-Ware hat die Einordnung als Trash nicht verdient, denn die durchaus interessante Geschichte wird ernsthaft verfolgt.
Christopher McDonald ("Happy Gilmore - Ein Champ zum Verlieben") spielt den Archäologen Chris, der hofft, das blutige Massaker an Alternativcoverseiner Familie aufzuklären, das vor vielen Jahren im Schloss passierte. Seine Erinnerungen werden als nächtliche Alpträume gezeigt, die ihre gruslige Wirkung nicht verfehlen und sich mit Ankunft im düsteren, menschenleeren Gemäuer wieder verdichten. Sehr bald wird er aggressiv und besessen vom Gedanken, das Grab des Prinzen zu finden. Etwas befällt ihn und schließlich rastet er völlig aus.
Nebenher ist Vincent Schiavelli als Irrer zu sehen, der einst die gesamte Familie des Archäologen ermordet haben soll und nun nach Wiedergutmachung sucht. Auch wenn er heftig übertreibt, die Nebencharaktere wenig mehr als Kanonenfutter sind und die deutsche Synchro ein paar unpassende Einsätze vorsieht, kann "Schizomaniac" Spaß machen. Denn er ist vergleichsweise düster, hat ein effektreiches, wenn auch käsiges Ende mit einem mechanisch bewegten Monster und ist sehr kurzweilig. Längen in der Erzählung werden geschickt überspielt, indem McDonalds Chris immer mehr austickt oder der Irre sich seinen Weg aus der Anstalt bahnt. Besonders nett ist die Verbindung von Visionen mit realem Geschehen, also wenn der junge Chris auf den 10jährigen Prinzen trifft. Etwas Besonderes ist der Film, abgesehen vom Fakt, dass Jackie Earle Haley (Interner Link"Watchmen", Interner Link"A Nightmare On Elm Street") hierfür seine einzige Autorenarbeit ablieferte, nicht. Dafür ist der Beginn zu behäbig, was typisch für eine schmal budgetierte US-Produktion ist. Darüber sollte man sich allerdings auch nicht beschweren, wenn man schon zur "Trash Collection" greift.



Bilder der DVD




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NewsTrash trifft auf Schutt im August bei CMV
Schizo
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