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ESP 1983
Originaltitel:Atrapados en el miedo
Alternativtitel:Gefangene der Angst
Länge:79:56 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Carlos Aured
Buch:Carlos Aured
Kamera:José García Galisteo
Musik:Código Exterior
Darsteller:Adriana Vega, Sara Mora, José Luis Alexandre, Joaquín Navarro, Luis Canovas, Emilio Alonso, Margarita Herrera, Marisol Navajo
Vertrieb:CMV-Laservision
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:22.07.2011 (Kauf)



Inhalt
Die lebenslustige Anna und die attraktive Laura wollen mit ihren Freunden, dem stürmischen Antonio und dem feinfühligen José, ein romantisches Wochenende in einem alten Landschloss in einer verlassenen Gegend von Madrid verbringen. Doch was sie nicht wissen: ein psychopathischer Serienmörder mit einem unbändigen Hass auf Frauen treibt in dieser Gegend sein Unwesen. Nach mehreren bestialischen Morden überfällt der irre Killer das Landschloss und sucht nach weiteren Opfern. Angst und Schrecken breiten sich aus, und der Kampf ums Überleben nimmt ungeahnte Ausmaße an. Wer wird sein nächstes Opfer ...?

Bild
Format1,45:1 (Letterbox)
NormPAL
 Die Quelle dieser DVD lässt sich eindeutig als Heimvideoband erkennen. Dafür spricht beispielsweise die grundsätzlich miese Schärfe, denn das im falschen Format vorliegende Letterbox-Bild wird an vielen Stellen matschig, flimmert, wabert vor sich hin und bügelt damit sämtliche Details glatt. Das analoge Rauschen der Videoaufnahme kann man noch als solches erkennen. Auch die Farben sind ausgeblichen, weil manchmal gelblich, manchmal etwas rosa, aber insgesamt immer etwas milchig. Erstaunlich ist dafür, dass nahezu keine Verschmutzungen auf dem Bild zu finden sind. Lediglich ein paar kinoübliche Brandlöcher kommen für einen kurzen Moment vor. Die Kompression blockt ein wenig, ist aber irrelevant für die unterdurchschnittliche Gesamtqualität, die eigentlich keiner DVD bedarf. Besonders dunkle Szenen hinterlassen mit deutlichen Farbabstufungen, dem heftigen Rauschen und dem schlechten Kontrast einen ebensolchen Eindruck. Damit ist diese Auswertung fast nostalgisch, denn man fühlt sich an frühe Laser Paradise-Horror-DVDs zurückerinnert.
 ++----

Ton
FormateDolby Digital 2.0 Mono
SpracheDeutsch
Untertitel-
 Auch beim Ton macht sich ein wenig Enttäuschung breit, denn es liegt lediglich die deutsche Synchro als schwachbrüstige Monoaufnahme vor. Nicht selten sind die Dialoge so dumpf, dass man genau hinhören muss. Für Rauschen, Störgeräusche oder Lautstärkeschwankungen ist da kaum Platz. Der darunter wabernde Synthesizer-Soundtrack verzerrt nur wenig, weil die Höhen nahezu abwesend sind. Deutsche Untertitel fehlen.
 ++----

Extras
Extras
  • Bildergalerie (1:33 Min.)
  • Trailer (10:26 Min.):
    • Shocking Heavy Metal
    • Alien - Die Saat des Grauens kehrt zurück
    • Cameron
    • Der Keller
VerpackungKleine Buchbox
 Die Extras beinhalten eine kurze, selbstablaufende Galerie mit dem spanischen Poster und Aushangmaterial, sowie ein vierteiliger Ausblick auf weitere Titel der "Trash Collection".
 +-----

Fazit
Ein Pärchen und eins, das vielleicht mal eins werden könnte, machen es sich übers Wochenende in einer stattlichen Residenz auf dem Lande gemütlich, werden allerdings von einem flüchtigen Psychopathen überrascht, der einen ausgeprägten Hang zum Frauenhass an den Tag legt und deswegen am liebsten den Mädels den Hals umdrehen möchte. Ob Mammi den großen Dussel in der Kindheit zu oft fallen gelassen hat? Man weiß es nicht, ein Grund für die Mordlust des gefährlichen Irren wird ebenso wenig geboten, wie eine richtige Hintergrundgeschichte. AlternativcoverKlar, auch amerikanische Slasher jener Zeit hatten nicht mehr zu bieten als Teens, die sich ein ruhiges Plätzchen zum Poppen suchten und dort von irgendwem böse überrascht worden. "In Angst gefangen" ist aber noch ein Stückchen mehr schlicht, noch etwas lustloser, die Kulisse und evtl. die Charaktere zu erklären (die übrigens nah an der 30 sind und sich deswegen auch etwas erwachsener als ihre Genrekollegen verhalten). Den spanischen Horrorfilm nur als mittelmäßigen Slasher abzutun, der er bei oberflächlicher Betrachtung auch ist, wäre trotzdem unfair, denn es geht doch reichlich trashig zur Sache.
Ungewöhnlich gut, wenn auch schlicht ist der düstere Synthie-Soundtrack. Ungewöhnlich im Sinne des Wortes dafür der Schlächter, der sich von nichts beirren lässt, wenn es drum geht, an seine Opfer zu gelangen. Die Mordsequenzen fallen relativ schlicht und gering aus, lediglich des Übeltäters Ableben ist mit erhöhtem Schmerzgrad und Amüsement für den Zuschauer ausgefallen. So garstig kam selten einer unter die Räder! Bis dahin zieht der Film seine Spannung vornehmlich aus der Situation, dass der Mörder ins Haus gelangen möchte und man nie genau weiß, an welcher Tür er grad lauert. Auch dass die Mädels am Ende das Ruder nahezu allein herumreißen müssen, weil ihre Beschützer bereits im Staub liegen, ist nicht gerade Genre-typisch. Die Burschen sind entweder schüchtern oder dermaßen testosterongelenkt, dass ihnen außer saloppen Sprüchen nicht viel zur Situation einfällt.

Auch wenn die Sevnties-lastige, spanische Produktion unter der Fuchtel von Carlos Aured (u.a. Interner Link"Blutmesse für den Teufel" und Interner Link"Die Todeskralle des grausamen Wolfes") kein Reißer ist, besitzt er für Trash-Fans einige interessante Aspekte. Richtig ergründen kann ich es nicht, aber zumindest die dümmliche Synchro ist mir höchst sympathisch und dass stets etwas passiert, ist auch nicht verkehrt. Leider wird weder für die Gore-, noch für die Suspense-Fraktion viel geboten.



Bilder der DVD




Druckbare Version
NewsFrauenmörder und geschminkte Männer ab Juli in der Trash Collection
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