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USA 1992
Originaltitel:Bad Channels
Alternativtitel:Cosmo - Der Ausserirdische
aka. Comso - Der Außerirdische
Länge:81:19 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ungeprüft
Regie:Ted Nicolaou
Buch:Charles Band, Jackson Barr
Kamera:Adolfo Bartoli
Musik:Blue Öyster Cult
SFX:Criswell Productions
Darsteller:Robert Factor, Martha Quinn, Aaron Lustig, Michael Huddleston, Roumel Reaux, Paul Hipp, Rodney Ueno, Sonny Carl Davis, Charlie Spradling, Steve Tietsort, Ron Keel, Alex Bookston
Vertrieb:Eightyfour Entertainment
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:30.06.2011 (Kauf)



Inhalt
Dangerous Dan O'Dare, zynischer Schock-Star nächtlicher Radiosendungen, ist der neue DJ bei KDUL, Superstation 66. Er ändert sofort das Image des Senders: Weg von Polka, hin zu Rock'n'Roll. Doch nicht nur die Zuhörer sind begeistert von dem neuen Programm. Es gibt da noch jemanden, der für Rock'n'Roll eine besondere Vorliebe hat: Cosmo, ein Außerirdischer, der mit seinem UFO direkt vor der Radiostation landet. Seine zweite Vorliebe, schöne junge Frauen, wird einigen weiblichen Zuhörern zum Verhängnis. Cosmo benutzt die Senderfrequenz um die sexy Mädels zu verkleinern, in den Sender zu teleportieren und anschließend mit auf seinen Planeten zu nehmen.

Bild
Format1,33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Wie bei den meisten Full Moon-Titeln entspricht das Ansichtverhältnis von 4:3 dem Originalformat. Gegenüber anderen Titeln der B-Film-Schmiede ist die bei "Cosmo" gebotene Bildqualität überdurchschnittlich. Die Schärfe überzeugt und bietet in den meisten Szenen eine gute Detailzeichnung. Nur selten wird das Bild etwas weicher, aber niemals unscharf. Auch der Kontrast ist ausgewogen und die Farbgebung wirkt stets natürlich, wenn auch bedingt durch den Einsatz von Farbfiltern in einigen Szenen beabsichtigt comichaft. Der Schwarzwert hingegen wirkt in sehr dunklen Bereichen etwas steil, dafür arbeitet die Kompression sehr ordentlich.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 Stereo
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Die deutsche und englische Spur liegen beide in guter Stereoabmischung vor. Ihr Klang erweist sich angenehm dynamisch, was besonders dem Soundtrack als auch den Musikvideo-Sequenzen zugute kommt. Zudem sorgen einige Stereoeffekte für eine stimmige Klangkulisse. Die Verständlichkeit der Dialoge ist in beiden Sprachfassungen gegeben, doch wirkt der Originalton etwas natürlicher. Beeinträchtigungen durch Störgeräusche oder Rauschen sind nicht auszumachen. Lediglich das Fehlen deutscher Untertitel schmälert den ansonsten guten Eindruck.
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Extras
Extras
  • Mediabook exklusiv: 16seitges Booklet
  • Making Of (11:19 Min.)
  • Artwork Galerie (2:20 Min.)
  • Trailer (1:40 Min.)
  • Demonic Dolls-Reihe (1:10 Min.)
  • Musikvideo (10:03 Min.)
  • Trailer "Dollman" (1:16 Min.)
  • Trailer "Demonic Toys" (1:17 Min.)
  • Dollman vs. Demonic Toys (1:38 Min.)
VerpackungGroße Hartbox / Kleine Hartbox / Mediabook
 Neben einer Textinformation zur "Demonic Dolls"-Reihe gibt es den Trailer zu "Comso" als auch die Trailer zu den anderen Titeln der Reihe. Das Making of ist eine weitere Episode von Full Moons "VideoZone": einer Mischung aus werbelastigen Interviews und kleinem Blick hinter den Kulissen der jeweiligen Filme. Es ist sehr schön, dass dafür extra deutsche Untertitel angefertigt wurden, da, zwar nur begrenzt, einige interessante Informationen vorhanden sind. So bekommt man etwas Hintergrundwissen bezüglich der Auswahl der im Film auftretenden Bands vermittelt. Unter Musikvideos befinden sich die drei aus dem Film entnommenen Sequenzen separat zum Ansehen. Abschließend gibt es noch eine Galerie mit Filmszenen und Artworks.
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Fazit
Ted Nicolaou, Regisseur der tollen Full Moon-Interner Link"Subspecies"-Filmreihe, schuf nach einer Idee von Charles Band und einem Drehbuch von Jackson Barr einen Film, der alles andere als für die breite Masse geeignet ist, aber gerade deswegen für Fans trashiger Filme eine absolute Offenbarung darstellt. Und das ist nicht übertrieben, denn dieser Science-Fiction-B-Movie hat es wahrlich in sich. Selbst für eine Band-Produktion, der für seine verrückten Ideen bekannt ist, gehört "Cosmo" zur besonderen Sorte von Trash. Irgendwie wirkt Nicolaous Arbeit nicht nur wie ein Film, sondern wie ein überdimensionaler Videoclip. Dies mag daran liegen, dass Charles Band zuerst den Auftrag erhielt, ein paar Videoclips für amerikanische Metal-Bands zu inszenieren und sich schließlich dachte auch noch einen Film um die Clips herum zu inszenieren. So lassen sich auch die kleinen, aber sehr offensichtlichen Anschlussfehler zwischen Musikclip und Spielhandlung erklären. Besonders die Kleidung der Darsteller wechselt ebenso häufig wie die Hintergrunddarsteller. Zudem war für den Soundtrack die mehr oder minder erfolgreiche Band Blue Öyster Cult verantwortlich, die mit ihrem Hit "Don't Fear The Reaper" auch in Deutschland zu Bekanntheit gelangte.
Im Film werden "teuflische" Metalklänge genutzt, um über Radiowellen hübsche Mädchen auf 25 Zentimeter Größe zu schrumpfen, damit diese in flaschenähnliche Gefäße passen und als Mitbringsel für Cosmo auf dessen Heimatplaneten dienen. Richtig, der Film ist Trash höchster Güteklasse mit schrägen Charakteren, hirnlosen Dialogen und Handlungselementen, die eben deswegen auch besonders viel Spaß machen. Der Außerirdische und sein schräger Roboterkumpel selbst sorgen für einige gehörige Lachsalven. Selten hat man derart schlechte Kostüme gesehen, wenn es auch zum Film passt. Der Roboter lässt den Verdacht aufkommen, er wäre direkt aus "Mystery Science Theater 3000" gecastet wurden, um unnütz, wild gestikulierend und fiepsend den Bildschirm unsicher zu machen. Wenn Cosmo zum Ende hin auch noch seinen Raumanzug verlässt und sich als eine Art Pflanze auf Stelzen herausstellt, dürfte man sich auf dem Boden kringeln vor lachen. Die Darsteller machen ihre Sache wirklich ordentlich und man merkt jedem förmlich an, wie viel Spaß der Dreh gemacht haben muss. Besonders Paul Hipp in der Rolle des Dangerous Dan spielt herrlich schräg und überzogen, wenn er aus dem alienbesetzten Studio berichtet. Weder sollte der Zuschauer höhere Ansprüche an "Cosmo" stellen, noch tut selbiger dies mit dem Zuschauer, denn Band, Barr als auch Nicolaou waren sich durchaus bewusst, welchen blödsinnigen Film sie da auf die Beine stellen. Gerade deshalb ist "Comso" auch derart gute Unterhaltung geworden, der als Trashfilm wunderbar funktioniert.

Die Veröffentlichung von "Cosmo" ist der dritte Film in der von Eightyfour Entertaiment ins Leben gerufenen "Demonic Dolls"-Reihe. Hierzu gehören Interner Link"Dollman", Interner Link"Demonic Toys" und "Dollman vs. Demonic Toys". Die beiden erstgenannten Filme und auch "Cosmo" besitzen Handlungselemente, die bei "Dollman vs. Demonic Toys" zusammengeführt werden. Allerdings steht jeder Film für sich genommen allein. Doch mit der Verbindung zum letzten Film ergibt sich schließlich die passende Betitelung in die "Demonic Dolls"-Reihe. Technisch bekommt man bei "Cosmo" eine überdurchschnittliche Bildqualität sowie einen guten Stereoton geboten. Die Hartbox erschien wieder mit verschiedenen Covervariationen als limitiertes Großexemplar sowie auch als kleine Hartbox.

[Nachtrag: 16.09.2013]
Am 10. Mai 2013 veröffentlichte '84 Entertainment zu den drei Hartbox-Varianten und einer kleinen Hartbox-Version, ein auf 111 Stück limitiertes Mediabook als Nummer 3 in ihrer "Charles Band - The King of Fantastic Movies"-Reihe. Das Mediabook hat ein ein 16seitiges Buchteil mit Postermotiven zu weiteren Veröffentlichungen der Reihe. (dp)







Bilder der DVD




Druckbare Version
  
Doll Man - Der Space-Cop!
Demonic Toys
Demonic Toys (Remastered Special Edition)
Dollman vs. Demonic Toys
NewsFull Moon-Titel von MIG / Movie Power
IMDb.com OFDb.de



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