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USA 1997
Originaltitel:Convict 762
Länge:91:16 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Luca Bercovici
Buch:J Reifel
Kamera:Steven Wacks
Musik:Marco Marinangeli
SFX:Eric Beauchamp, Kevin Beauchamp, Wayne Beauchamp, David Damato
Darsteller:Frank Zagarino, Shannon Sturges, Michole Briana White, Tawny Fere, Shae D'lyn, Billy Drago, Charlie Spradling, Merle Kennedy
Vertrieb:Epix
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:12.03.2010 (Kauf)



Inhalt
Als das Raumschiff "Alexandria" in Not gerät und die ausschließlich weibliche Crew gezwungen ist die Treibstoffvorräte abzuwerfen, bleibt die Notlandung auf einer Strafkolonie ihre einzige Chance. Bei ihrer Ankunft treffen sie auf die beiden einzigen Überlebenden einer blutigen Gefängnisrevolte, die sich gegenseitig auf den Tod bekämpfen. Einer ist Wärter, der andere ein massenmordendes Monstrum. Die Frage nach der Identität beider ist von nun an eine Frage des Überlebens.

Bild
Format1,66:1 (anamorph)
NormPAL
 Auch wenn dieser C-Movie oftmals nach einer digitalen Videokassette aussieht, gibt es doch genügend Szenen, deren Detailgrad einen besseren Eindruck vermittelt. Besonders die häufig zu sehenden Nahaufnahmen von Gesichtern besitzen eine ordentliche Schärfe. Fürs Produktionsjahr 1997 wird man allerdings auch nicht weniger erwarten. Die insgesamt natürlichen Farben flachen nur in dunklen Szenen etwas ab, wenn auch Schwarzwert und Kontrast ein paar Problemchen offenbaren. Ein feines, vermutlich vorgefiltertes Rauschen liegt auf dem Bild, Bewegungen behalten aber ihre Plastizität bei. Für diese Art Film also sehr annehmbar.
 +++/--

Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Nur wenige Szenen offenbaren die geringe Abnutzung des deutschen Tons. Das macht sich mal in kaum wahrnehmbaren Leiern der Musik bemkerkbar, mal in kurzem Abflachen der Dialoge. Insgesamt ist der Klang aber noch sehr sauber. Allerdings fehlt der Effektpegel, der aus diesem etwas mittenfrequenzlastigen Spaß sicherlich mehr gemacht hätte. Weder wird der Bass, noch der Höhenbereich gut genug genutzt. Auch in Sachen Stereovermögen ist nicht viel los. Gegenüber dem etwas zu kratzigen, wenig passenden Originalton hat die deutsche Synchro die Nase vorn. Und so schlecht ist die auch nicht eingesprochen worden. Untertitel fehlen.
 +++---

Extras
Extras
  • Originaltrailer (2:06 Min.)
  • Trailershow:
    • Apokalypse 2024 (1:45 Min.)
    • John Carpenter - Fürst der Dunkelheit (1:41 Min.)
    • Invasion - Angriff der Körperfresser (1:09 Min.)
    • Blutige Hochzeit (1:26 Min.)
    • I Am The Ripper (1:26 Min.)
    • Dark Hunters (1:28 Min.)
    • Freak Out (1:40 Min.)
    • Blood And Donuts (1:38 Min.)
    • Vampire Hunter (1:09 Min.)
VerpackungKeepCase mit FSK-Wendecover
 Die Filmreihe "Twilight Collection" ist für ihre spartanische Ausstattung bekannt. Auch hier gibt es nur Trailer. Es fehlt außerdem die Kapitelunterteilung.
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Fazit
Ein Raumschiff voller Frauen, das klingt nach dem Anfang eines Witzes - oder nach dem eines Pornos. "Convict 762" möchte keines von beiden sein, ist mit der Zielgruppe (männlich, nicht sonderlich anspruchsvoll, bierlaunig) allerdings schon nah dran. Aus der ungewöhnlichen Figurenkonstellation ließe sich Kapital schlagen, Regisseur Luca Bercovici ("Rockula", Interner Link"Ghoulies") schwebt aber anderes vor. Ihm liegt etwas daran, aus dem düsteren Gefängnisplaneten-Set die maximale Spannung herauszuholen. Wenn man bedenkt, dass der Film ein furchtbar niedriges Budget besaß, so dass CGIs wie billige Computerspielgrafiken und die Sets wie improvisiert aussehen, ist ihm das sogar gelungen. Mag es daran liegen, dass der Film trotz Ideenlosigkeit vergleichsweise schnell zur Sache kommt: Die Mädels bruchlanden aus eigenem Verschulden auf dem Planeten und bekommen mit, dass dort noch genau zwei Personen nach einer Revolte überlebt haben, während der Rest als Leiche von der Decke hängt: Frank Zagarino und Billy Drago, die man gefühlte Tausendmal in irgendwelchen billigen SciFi-Filmen sehen durfte, dürfen sich gegenseitig den Miesepeter zuschieben, wenn es darum geht, den anderen als Insassen Nr. 762 zu diffamieren, der die gesamte Kolonie auf dem Gewissen hat.
Folglich kommt Unruhe bei der Bordbesatzung auf. Der gute Vorsatz, das Schiff auch während des Auftankens nicht zu verlassen, verliert sich recht schnell und die ersten Streitereien untereinander beginnen. Die tollen Suspense-Momente eines Interner Link"Alien³" werden längst nicht erreicht, wenn die Mannschaft bewaffnet, aber mit spärlichen Lämpchen ausgerüstet durch die finstren Gänge schleicht. Es reicht aber für ein paar unterhaltsame, weil spannende Momente. Auch wenn das und das interessant gestaltete Ende "Convict 762" längst nicht zu einem B-Film machen, den man gesehen haben muss, kann man sich als auf diese Ware spezialisierte Zuschauer doch ganz gut kurzweilen. Ein paar überflüssige Dialoge weniger, dafür mehr Konzentration auf die gruslige Seite des Stoffs und eine bessere Ausstattung wären allerdings nicht schlecht gewesen.



Bilder der DVD




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