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USA 2009
Originaltitel:Forget Me Not
Länge:98:57 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:Tyler Oliver
Buch:Jamieson Stern, Tyler Oliver
Kamera:Eric Leach
Musik:Elia Cmiral
SFX:Roy Knyrim
Darsteller:Carly Schroeder, Cody Linley, Brie Gabrielle, Chloe Bridges, Jillian Murray, Micah Alberti, Brittany Renee Finamore, Sean Wing, Zachary Abel, Alex Mauriello, Courtney Biggs, Joey Luthman
Vertrieb:Savoy Film / Schröder Media
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:20.01.2011 (Verleih) / 24.02.2011 (Kauf)



Inhalt
Die Zeit an der High School ist vorbei. Der Abschluss noch und dann kann ein neues Leben beginnen. Darauf freut sich auch Sandy Channing, die Schulsprecherin an ihrer High School. Doch schon bald ziehen düstere Wolken am Horizont auf, denn einer nach dem anderen verschwinden ihre Freunde spurlos und Sandy entdeckt, dass sie alle Opfer eines von Rachsucht erfüllten Geistes geworden sind. Es ist der Geist eines Mädchens, dem sie alle vor langer Zeit übel zugesetzt haben. Im Kampf um ihren Verstand muss Sandy nun ein dunkles Geheimnis ihrer eigenen Vergangenheit lüften, bevor es zu spät ist ...

Bild
Format2,35:1 (anamorph)
NormPAL
 Das anamorphe Bild mit seinem Ansichtsverhältnis von 2,35:1 hinterlässt einen durchweg positiven Eindruck. Zunächst einmal fällt die gute Bildschärfe auf, die zusammen mit dem angemessenen Kontrastumfang und dem Schwarzwert dafür sorgt, dass eine durchweg gute Detailzeichnung entsteht. Hier bleibt dem Zuschauer kaum etwas verborgen, selbst Szenen bei Nacht stellen keine große Hürde da. Die Farbgebung ist insgesamt sehr natürlich und ausgewogen. Abgerundet wird der Gesamteindruck schließlich durch die Tatsache, dass keine Bildfehler oder Kompressionsartefakte das Sehvergnügen trüben.
 ++++/-

Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Dt., Engl.), Dolby Digital 2.0 (Dt.)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Neben der deutschen Dolby Digital 5.1-Spur spendiert Savoy auch der Originalfassung diese Abmischung. Statt auf eine zusätzliche deutsche Stereospur zu setzen, hätte man lieber begleitende Untertitel anbieten sollen. Die 5.1-Synchronspur in ihrer Gesamtheit stellt nur bedingt zufrieden. Positiv fallen die leicht verständlichen Dialoge auf, doch nehmen diese eine zu dominante Präsenz ein, wodurch die Abmischung der Effekte und des Scores zu leise geraten ist und es an Räumlichkeit mangelt. Gelegentlich werden zwar die hinteren Lautsprecher in das Geschehen mit eingebunden, jedoch fehlt es an Effektivität und Präzision. Auch der Subwoofer leidet trotz der Möglichkeiten einiger Schreckmomente unter chronischer Unterbeschäftigung. Etwas besser wirkt die Originalfassung dank eines homogeneren Klangs, jedoch wird auch hier viel Potential verschenkt.
 +++/--

Extras
Extras
  • Originaltrailer (2:27 Min.)
  • Trailershow:
    • Groupie (1:41 Min.)
    • The Final (2:08 Min.)
    • Journey To Promethea (1:27 Min.)
    • Bled (2:45 Min.)
    • Mirage Man (1:12 Min.)
    • Audie und der Wolf (1:45 Min.)
    • Nine Dead (1:33 Min.)
    • Newsmaker (0:47 Min.)
VerpackungKeepCase mit FSK-Wendecover
 Bis auf den Originaltrailer und weitere Trailer zu Veröffentlichungen des Anbieters ist kein Bonusmaterial vorhanden.
 /-----

Fazit
Mit "Forget Me Not – Vergessen ist tödlich" bringt Savoy den nächsten Spukvertreter, in dem sich ein paar Teenager mit den Geistern ihrer Vergangenheit messen müssen. Da Spukgeschichten mittlerweile allerdings ziemlich ausgereizt sind und selten noch neue Ideen zustande bringen, sollte man seine Erwartungen etwas herabsetzen. Doch "Forget Me Not" hat einen großen Vorteil gegenüber anderen ähnlich gearteten Filmen: Regisseur Tyler Oliver war sich durchaus bewusst in ausgetretenen Pfaden zu wandern. Somit schuf er zusammen mit Jamieson Stern ein zwar klischeebeladenen Drehbuch, das jedoch perfekte Gruselunterhaltung liefern kann, indem alle positiven Genrezutaten gekonnt im Film landen.

Sandy und ihre Clique haben den Schulabschluss erreicht. Bevor es aufs College geht, wird eine letzte Sause veranstaltet, die schließlich auf dem Friedhof endet, um dort ein altes Kinderspiel zu veranstalten. Ein unbekanntes Mädchen schließt sich der Gruppe an und genauso wie es auftauchte, verschwindet es bei einem Sturz in eine Schlucht. Alle Suchaktionen bleiben erfolglos. Kurz darauf verschwinden auch Sandys Freunde auf mysteriöse Art und Weise ...

Wer aufmerksam ist, wird die Hintergründe bereits zu Beginn aufdecken können, wenn zwischen Sandy, die sich zur Party fertig macht, und einer im Krankenhaus befindlichen Person hin- und hergeschnitten wird. Da wird's wohl Parallelen geben! Langsam setzen sich schließlich die Puzzlestücke zusammen - zu Lasten von Sandys Freunden, die mehr oder minder phantasievoll ableben. Doch anstatt von der Bildfläche zu verschwinden, steigt mit jedem Tod die Anzahl der Geister. Nette Idee! Die Charaktere sind völlig austauschbar und machen jene für einen Horrorfilm üblichen Fehler, die alle irgendwie mit Sex, Drugs und Rock'n'Roll in Verbindung gebracht werden können. Lediglich Sandy nimmt eine Sonderstellung ein, verhält sich beinah asketisch. Von den Darstellern wird nicht allzu viel abverlangt, schließlich lässt man den Mimen kaum Raum zur Entfaltung. Dafür kommen die Geistererscheinungen richtig gut zur Geltung. Die sind zwar keine Neuschöpfung, aber die blassen Gestalten mit ihren verzerrten Gesichtern und den ruckartigen Bewegungen sorgen in der ersten Filmhälfte für eine angenehme Gänsehaut. Danach flachen die Spannungsmomente etwas ab: Die Flashbacks nehmen Überhand und damit den Drive aus dem Geschehen zugunsten der nicht allzu überraschenden Auflösung. Selbst mit dem kleinen Seitenhieb am Ende des Films hat man bereits gerechnet. Gelungen sind auch die verschiedenen Mordsequenzen, bei denen Fans der härteren Kost einiges zu sehen bekommen. Besonders die Szene in der Werkstadt sticht hervor, die aufzeigt, wofür große Maschinen sonst noch gut sein können.

"Forget Me Not" setzt sich trotz bekannter Muster und etwas vorhersehbarer Story durch eine spannende Umsetzung vom Einheitsbrei des Genres ab. Tyler Oliver beweist einmal mehr, dass Aufgewärmtes noch ganz gut schmecken kann.



Bilder der DVD




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