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USA 1989
Originaltitel:Psycho Cop
Alternativtitel:Mad Cop
Länge:83:39 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:Wallace Potts
Buch:Wallace Potts
Kamera:Mark Walton
Musik:Alex Parker, Keyth Pisani
SFX:Mark Williams
Darsteller:Robert R. Shafer, Jeff Qualle, Palmer Lee Todd, Dan Campbell, Cindy Guyer, Linda West, Greg Joujon-Roche, Bruce Melena, Glenn Steelman, Julie Araskog, Denise Hartman, David L. Zeisler
Vertrieb:Voulez Vous / Intergroove
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:04.03.2011 (Kauf)



Inhalt
Sechs College-Studenten (drei Jungs, drei Mädchen) machen einen Ausflug in eine freistehende Villa mitten in der Natur. Was sie nicht ahnen: Ein verrückter Polizist ist ihnen auf der Lauer und bedient sich allerlei scharfer Werkzeuge, sie in die nächste Welt zu befördern ...

Bild
Format1,33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Bedingt durch den billigen Produktionsstandart überrascht es kaum, dass die DVD nur durchschnittliche Werte erreicht. Fällt die Kantenschärfe noch ganz passabel aus, kann dies von der Detailschärfe nicht behauptet werden. Allzu oft wirkt das Bild weich und phasenweise sogar etwas matschig. Rauschen ist nur wenig im Hintergrund vorhanden. Die Farben besitzen Natürlichkeit, fallen allerdings nicht allzu kräftig aus. Oftmals wirkt es so, als ob kein Color Timing durchgeführt wurde und auch der Kontrastumfang ist etwas schwach. Bedingt durch Kompressionsschwächen entdeckt man an einigen Stellen Blockrauschen und dezente Artefaktbildungen. Verschmutzungen oder Defekte sind hingegen nicht auszumachen. Mit knapp 3 Punkten ist der Vollbild-Transfer gut bedient.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Die Dialogverständlichkeit der deutschen Tonspur ist sehr gut, die englische ist stellenweise etwas schwerer zu verstehen und wirkt etwas dumpf. In beiden Fassungen überzeugt der Mix, da sich Soundeffekte und der Score unproblematisch integrieren und im Zusammenhang mit den Dialogen eine gute Balance abgeben. Beiden Tonspuren fehlt es allerdings an Dynamik, was besonders bei der Originalfassung auffällt. Rauschen oder anderweitige Störgeräusche sind nicht zu verzeichnen.
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Extras
Extras
  • Trailer: Psycho Cop 2 (2:30 Min.)
VerpackungKeepCase mit FSK-Wendecover
 Als Bonus befindet sich nur der Trailer zum 2. Teil von "Psycho Cop" auf der DVD.
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Fazit
Hinter "Psycho Cop" verbirgt sich ein Slasher aus dem Jahr 1989, der zum Ende dieser Filmwelle entstand. Der Film spult nach allen Regeln der Kunst Vorlagen wie Interner Link"Freitag der 13.", Interner Link"Maniac Cop" oder Interner Link"Halloween" runter und lässt deswegen kaum Eigenständigkeit im Handlungsverlauf erkennen. Das macht "Psycho Cop" von vorn bis hinten vorhersehbar und lädt zum heiteren Zitateraten ein. Regisseur Wallace Potts schien sich dessen bei seinem ersten und einzigen Film bewusst, denn er versucht erst gar nicht neue Ideen einfließen zu lassen, sondern betritt ausgetrampelte Pfade und bietet ein klischeebehaftetes "10 kleine Negerlein"-Prinzip. Man erfährt beispielsweise schon in der ersten Sequenz, wer der ominöse Psycho Cop ist und dass er nicht alle Tassen im Schrank hat. Als Motivation für dessen Taten gibt Potts das ausgelutschte Thema Satanskult an, denn wenn sich unser Cop seine Hände in einer Schale mit Blut wäscht und ständig diverse Symboliken anbringt, muss er wohl ein heimlicher Satansjünger sein. Als gleich darauf das erste Teenager-Pärchen Bekanntschaft mit dem Cop macht und dabei ungewollt aus dem Leben scheidet, ist die Einstimmung auf das, was noch kommen mag, schon mal gelungen. Eine Clique von sechs Jugendlichen macht sich nämlich auf den Weg zu einem Landhaus mitten im Wald, weit von der nächsten Siedlung entfernt. Schon auf dem Weg dorthin begegnen sie dem Cop, der sie aus seinem Wagen heraus beobachtet. Nun heißt es für die Teens erst einmal: Party, Alk und sterben.

Höchstens wegen der Mordrate wird man sich "Psycho Cop" einverleiben, denn die Todesszenen sind einfach gehalten bzw. nur am Resultat zu sehen, also eher solide in Szene gesetzt. Zudem wird man sich auf die Seite des verrückten Polizisten schlagen, denn die Teenager gehen völlig am Hintern vorbei. Es werden ebenfalls alle dümmlichen Klischees bedient und wer zum Schluss überlebt, dürfte auch sehr schnell klar sein. Mit Logik hat das nichts zu tun, denn mit der hat es "Psycho Cop" ebenfalls nicht so genau. Sollte man sich "Psycho Cop" dann überhaupt noch antun? Aber sicherlich doch, denn wie erwähnt ist der irre Polizist, der von Bobby Ray Shafer gespielt wird, mit seinen teils debilen Sprüchen allein schon die Laufzeit des Films wert. Allerdings stört der Leerlauf zwischen den einzelnen Morden ein wenig, weil die Teens sich nur über belanglose Dinge unterhalten oder ebensolches tun.

Im Genre gibt es deutlich bessere Werke. Besonders wegen der fehlenden Spannung reicht Potts Debütfilm nur ins solide Mittelfeld und bleibt möglicherweise nicht allzu lange in Erinnerung. Aber er ist keine totale Zeitverschwendung und Horrorfreunde werden unterhalten. Bleibt nur zu hoffen, dass der deutlich bessere zweite Teil auch in nächster Zeit auf dem digitalen Medium Einzug hält.

Die alte deutsche Videofassung war gekürzt. Die DVD-Auflage von Voulez Vous präsentiert "Psycho Cop" erstmals als ungekürzte Fassung. Die technische Seite ist solide, aber hat man von diesem Film wirklich mehr erwartet?



Bilder der DVD




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