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USA 2007
Originaltitel:Flash Gordon
Länge:459:37 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Pat Williams, Paul Shapiro, Rick Rosenthal, Rachel Talalay, Mick MacKay, T.J. Scott, Morgan Beggs, Neill Fearnley, Grant Harvey, Matthew Hastings, Rick Stevenson
Buch:Peter Hume, Melody Fox, James Thorpe, Gillian Horvath, Sheryl J. Anderson
Kamera:David Pelletier
Musik:Michael Picton, Steve Best
SFX:Adam Tayler, Chris Hatchwell
Darsteller:Eric Johnson, Gina Holden, Karen Cliche, Jody Racicot, John Ralston, Jonathan Walker, Anna Van Hooft, Giles Panton, Jill Teed, Carmen Moore, Craig Stanghetta, Carrie Genzel, Nicholas W. von Zill, Bruce Dawson, Panou, Sonya Salomaa, Steve Bacic, Aeja Goldsmith
Vertrieb:MIG / EuroVideo
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:17.02.2011 (Kauf)



Inhalt
Der Automechaniker Steven Gordon ist ein ganz normaler junger Mann. Sein größtes Talent ist das Laufen. Aufgrund seiner Schnelligkeit wird er nur "Flash" genannt. Vor Jahren kam Flashs Vater, ein angesehener Wissenschaftler, bei einem Laborbrand ums Leben. Doch plötzlich taucht dessen Assistent Dr. Zarkov auf und behauptet, Flashs Vater sei während eines Experiments durch ein Portal im Raum verschwunden. Flash und seine Jugendliebe Dale, die inzwischen als Reporterin arbeitet, gehen der Sache nach. Gemeinsam mit Dale springt auch Flash durch das Portal. Unversehens finden sich die beiden auf dem Planeten Mongo wieder, wo der grausame Diktator Ming herrscht.

DVD 1:

Episode 1+2: Das Dimensionenportal

Steven Gordon, von seinem verstorbenen Vater liebevoll Flash genannt, trifft bei einem Marathonlauf auf seine Ex-Freundin Dale Arden. Diese ist mittlerweile Reporterin beim Fernsehen und verlobt mit einem Polizisten Namens Joe. Insgeheim fühlt sie sich aber immer noch zu Flash hingezogen. Eines Tages passiert etwas Seltsames. Ming, Herrscher des Planeten Mongo öffnet mit Hilfe eines sogenannten Portalgenerators einen Spalt in den Dimensionen und schickt eine Sonde auf die Erde, um diese auszuspionieren. Nachdem die Sonde zerstört wurde, schickt er einen Roboter, der ein Gerät namens Imex finden soll, das von Flashs Vater entwickelt wurde. Um es an sich zu bringen, ergreift der Roboter Besitz von Flashs Mutter. Währenddessen lernt Flash mehr oder minder unfreiwillig den Ex-Assistenten seines Vaters kennen, einen gewissen Dr. Hans Zarkov. Er und Dale helfen Flash dabei, den Roboter zu besiegen. Flash findet in seinen Überresten den Führerschein seines Vaters und ein Gerät, das sich als ein Portalschlüssel entpuppt. Somit ist für Flash klar, dass sein Vater noch lebt und er unbedingt nach Mongo muss, um ihn zu finden. Gemeinsam mit Dale springt er durch das Portal und landet auf dem Planeten Mongo, der vom mächtigen Imperator Ming beherrscht wird.

Episode 3: Eindringlinge

Während Zarkov versucht einen defekten Portalschlüssel zu reparieren, mit dem es möglich ist bereits bestehende Portale zu öffnen, entdeckt ein Parkaufseher eine mysteriöse Frau, die sich angeblich "unsichtbar" machen kann. Es handelt sich um die Kopfgeldjägerin Baylin, die von Ming auf die Erde geschickt wurde. Da sie ohne den Portalschlüssel nicht mehr nach Mongo zurückkehren kann, schickt Ming ihren Bundpartner Tyrus zur Erde. Dale will auf jeden Fall verhindern, dass genaue Informationen über diesen Vorfall an die Öffentlichkeit geraten. In der Zwischenzeit sucht Baylin Zuflucht im Haus von Flash Gordon, doch Tyrus findet sie dort und will sie wieder nach Mongo zurückbringen.

Episode 4: Tödliches Glück

Flash und Dale kleiden Baylin neu ein, da sie gemeinsam zu einer Hochzeitsfeier gehen wollen. Als sie sich zusammen mit Nick, dem Bruder des Bräutigams, auf den Weg zur Feier machen, meldet Zarkov ein neues Portal, das Flash sich etwas genauer ansehen soll. Dort werden sie von einem Schwarm Glückswespen angegriffen – und unglücklicherweise wird Nick von einem der Insekten gestochen. Baylin weiß, dass der Stich der Glückswespe bei ihrem Opfer extreme Euphorie auslöst und schließlich zum Tode führt. Dieses Schicksal kann nur ein Heiltrank abwenden, dessen Rezept vom Stamm der Omadiranen auf Mongo gehütet wird. Während Dale mit Nick zur Hochzeitsfeier fährt und alles daran setzt, dem Infizierten so viele Stressmomente wie nur möglich zu verschaffen, damit die Wirkung des Gifts sich verlangsamt, reisen Flash und Baylin nach Mongo, um dort den Omadiranen einen Handel vorzuschlagen.

DVD 2:

Episode 5: Der doppelte Flash

Wieder hat sich ein Portal geöffnet. Als Flash, Dale, Baylin und Zarkov die Videoaufzeichnung der Überwachungskamera sehen, stellen sie erstaunt fest, dass Flashs Vater durch das Portal auf die Erde zurückgekehrt ist. Wenig später berichtet Joe von einem Autodiebstahl, den, nach einem Phantombild zu urteilen, Mister Gordon begangen haben soll. Gordon sucht in Washington Dr. Martin Landry auf, einen wissenschaftlichen Kollegen von damals, um ihn zu manipulieren. Als Flash und Baylin bei Phazer Laboratories Nachforschungen anstellen, ist Dr. Landry bereits ums Leben gekommen. Die beiden finden heraus, dass eine gewisse Dr. Mary Hiller damals ebenfalls zum wissenschaftlichen Team von Dr. Gordon gehörte. Flash und Baylin beschließen, die Wissenschaftlerin aufzusuchen, um ihr einige Fragen zu stellen.

Episode 6: Im Land der Vogelmenschen

Flashs Mutter besucht ihren Sohn und lernt Baylin kennen, die sie für seine neue Freundin hält. Inzwischen braut sich auf Mongo neues Unheil zusammen: Vultan, der Anführer des räuberischen Stammes des Daktylen, stiehlt einen Portalschlüssel von Mings Tochter Aura und öffnet ein Portal zur Erde. Dort entführen Daktylen und seine Männer einen Jungen namens Tee-Jay, der angeblich Rayel heißt und der Sohn Vultans sein soll. Als sie mit ihm nach Mongo zurückkehren, will der Stamm das Initiationsritual für junge Krieger mit dem Jungen durchführen. Allerdings war Aura in der Zwischenzeit nicht untätig - sie hat die Daktylen und Tee-Jay ausfindig gemacht. Doch durch einen Trick gelingt es ihr, den Jungen zu entführen. Aura schlägt Vultan einen Tausch vor: Den Portalschlüssel gegen seinen Sohn. Flash bietet Vultan seine Hilfe an und beide machen sich gemeinsam auf den Weg zu Aura. Aber dort werden sie von Rankol in eine Falle gelockt, der den Portalschlüssel an sich nimmt und Flash, Vultan und seinen Sohn verfolgen lässt ...

Episode 7: Geraubtes Leben

Nachdem sich in einer Garage ein Portal geöffnet hat, suchen Flash, Zarkov und Baylin nach einem neuen Besucher von Mongo. Diesmal ist es Lilian, die auf der Erde junge Männer mit ihrem speziellen Duft in die Falle lockt, um ihnen dann ihre Lebensenergie auszusaugen. Die Opfer altern rapide und sterben kurze Zeit später. Flash und Baylin stoßen unterdessen auf die Leiche eines Soldaten von Ming, der auf Lilian angesetzt wurde. Es gelingt ihnen, den Leichnam über das Portal zu Ming zurückzuschicken, der wiederum sofort eine weitere Soldatin auf die Jagd nach Lilian ansetzt. Doch Joe gerät in die Fänge von Lilian und verliert seine Lebensenergie.

Episode 8: Allianzen

Barin, der Anführer der Verden, weigert sich, sich und sein Volk Ming zu unterwerfen, um an frisches Wasser zu kommen. Da ihre Wassermaschine nicht mehr funktioniert, bleibt ihnen nur noch die Lotterie, um ihren Stamm am Leben zu erhalten. Bei dieser wird per Losverfahren bestimmt, wer im Stamm bleiben darf und wer ihn verlassen muss, um auf eigene Faust zu überleben. Unterdessen reisen Flash, Zarkov und Baylin nach Mongo, um sich auf die Suche nach Flashs Vater zu machen und finden vorerst Schutz bei den Verden. Flash entdeckt die Wassermaschine und findet heraus, dass sie einst von seinem Vater gebaut wurde. Doch die Verden wissen nichts über den Verbleib von Lawrence Gordon. Zarkov versucht die Maschine zu reparieren, während die Lotterie bereits in vollem Gange ist. Barin will jedoch nicht zulassen, dass ein Teil seines Volks dem sicheren Tod geweiht ist und macht sich auf zu Ming, um die Knie vor ihm zu beugen. Dieser bietet ihm überraschend die Hand seiner Tochter Aura an und Barin lässt sich auf den Handel ein. Währenddessen ist es Zarkov jedoch gelungen, die Wassermaschine wieder zum Laufen zu bringen und Barins Unterwerfung wäre gar nicht nötig gewesen. Zudem müssen Flash, Baylin und Zarkov feststellen, dass das Portal zusammengebrochen ist, und sie auf Mongo festsitzen ...

DVD 3:

Episode 9: Wie der Vater, so der Sohn

Flash, Baylin und Zarkov machen sich auf den Weg nach Nascent City, um mittels des Portalgenerators ein Portal zu erzeugen, welches ihnen die Rückkehr zur Erde ermöglicht. Zugleich sind sie auch auf der Suche nach Barin, um ihn daran zu hindern, sich Ming zu unterwerfen. Sie platzen in die Verlobungsfeier von Aura und Barin. Sofort teilen sie Barin mit, dass die Wassermaschine repariert ist, und die Lotterie nun kein Gewicht mehr habe. Barin ist erleichtert, will das Bündnis jedoch nicht lösen, weil die Maschine schließlich immer wieder ihre Dienste versagen kann. Während Flash und Baylin versuchen Barin zur Umkehr zu bewegen, wird Zarkov gefangen genommen. Zellennachbar Krebb berichtet ihm von Flashs Vater und Zarkov findet tatsächlich Berechnungen von ihm an der Zellenwand als Beweis, dass Dr. Gordon wirklich dort war. Wenig später gelingt es Flash und Baylin Zarkov zu befreien. Baylin und Zarkov laufen zum Portalgenerator, erzeugen ein Portal und kehren zur Erde zurück, während Flash noch versucht Antworten auf den Verbleib seines Vaters zu finden. Er soll mithilfe des Portalschlüssels allein nach Hause zurückkehren, wird allerdings festgenommen. Als er auf Krebb trifft, muss dieser ihm auf Geheiß von Rankol vorlügen, dass Lawrence umgebracht worden sei. Flash soll nun hingerichtet werden ...

Episode 10: Duell auf Leben und Tod

Ming will alle Stämme unter einer Flagge vereinen. Dazu versucht er, ein Bündnis mit den Völkern von Mongo einzugehen. Barin, der Anführer der Verden, ist damit nicht einverstanden, hat aber keine andere Wahl und soll Mings Tochter Aura ehelichen. Diese will aber Barin nicht heiraten und versucht durch eine List, das Bündnins zwischen ihr und dem Stammesführer zu verhindern. Doch dann kommt alles noch schlimmer.

Episode 11: Zarkovs Entführung

Auf den Befehl von Rankol hin, entführt die Kopfgeldjägerin Genessa Flashs Freund Zarkov. Und auch Flash und Dale werden kurz danach von einem Staatsagenten befragt und verhört.

(Quelle: RTL 2)

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Das Bild der DVD, welches sich anhand der deutschen Titeleinblendungen als TV-Master enttarnt, wurde wie bei aktuellen Serien üblich anamorph abgetastet. Die Schärfe fällt ordentlich aus, da vor allem in Nahaufnahmen auch kleinste Poren in Gesichtern zu erkennen sind. Lediglich bei Totalen sorgen etwas weichere Stellen für eine nicht immer optimale Kantenschärfe und dezente Detailverluste. Zudem besitzt der Transfer an einigen Stellen eine auffällige Körnung, was sich allerdings nicht auf die Schärfe niederschlägt. Rauschen ist zwar vorhanden, besitzt jedoch keine negativen Auswirkungen. Die Farben wirken natürlich, hätten aber etwas kräftiger sein können, denn besonders auf der Erde sieht das Bild unterkühlt aus. Wechselt die Handlung auf den Planeten Mongo, erweitert sich das Farbspektrum dank stilistisch eingesetzter Verfälschungen. So sorgt der Kontrast in hellen Bereichen für Überstrahlungen, wodurch auch der Schwarzwert kleine Mängel offenbart und Details nicht immer ordentlich herausarbeitet. Auf der Erde wiederum erlaubt sich der Kontrast kaum Mängel. Bildfehler sind keine auszumachen und auch die Kompression arbeitet ordentlich im Hintergrund.
 ++++/-

Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Der deutsche Ton in Dolby Digital 2.0 Surround besitzt eine gute und frische Stimmwiedergabe. Der Score wurde sauber auf die beiden Frontboxen gelegt und bietet eine ansprechende Dynamik. Rauschen oder Störungen gibt es keine. Die Surroundeffekte wurden zudem gut gesetzt, wodurch eine lebhafte Atmosphäre entsteht. Der englische Originalton, welcher ebenfalls in Dolby Digital 2.0 Surround vertreten ist, klingt etwas natürlicher in das Geschehen eingebettet. Ansonsten sind sich beide Tonspuren ebenbürtig. Untertitel gibt es hingegen keine.
 +++/--

Extras
Extras
  • Alternative Pilotfolge (62:59 Min.)
VerpackungAlphaCase mit FSK-Wendecover
 Als Bonus gibt es auf der ersten DVD noch eine alternative Schnittfassung der Pilotfolge. Diese liegt allerdings nur in englischer Sprache ohne Untertitel vor.
 /-----

Fazit
Wer bei "Flash Gordon" an den genialen Soundtrack von Queen oder die damit verbundene Version des von Dino DeLaurentis produzierten Film mit Sam Jones in der Titelrollen denkt, wird wohl bei der jüngsten Verfilmung enttäuscht sein. Die 2007 entstandene Serie, die beim SciFi Channel beheimatet war und ebenfalls auf Alex Raymonds Superhelden basiert, den er 1934 für die Sonntagsausgabe einer amerikanischen Zeitung erfand, nutzt lediglich die Namen und Orte des Originals, um dann wiederum völlig eigenständig von den Abenteuern des Steve "Flash" Gordon zu erzählen. So ist es verständlich, dass, nachdem die hohen Erwartungen des Publikums nicht erfüllt wurden, die anfänglich guten Quoten sehr schnell sanken und es negative Kritiken hagelte. Aus diesem Grund wurde "Flash Gordon" nach nur einer Staffel mit 21 Episoden wieder in den Ruhestand geschickt. Hätten die Produzenten der Serie einen anderen Namen gegeben und andere Rollen gewählt, hätte die Situation sicherlich einen ganz anderen Ausgang genommen. Denn falls man versucht, die Serie objektiv zu betrachten und den Namen "Flash Gordon" dabei mal aus dem Gedächtnis verbannt, bekommt man eine nette SciFi-Verfilmung geboten, die die typischen Muster und Schemata dieses Formats beherbergt. So sind deutliche Zitate an Interner Link"Stargate", Interner Link"Primeval", "Smallville" und gängige Jugendserien unverkennbar. Der rote Faden der Geschichte ist die Suche Flashs nach seinem angeblich toten Vater. Dieser war Wissenschaftler und arbeitete an einem Projekt, das Portale zu anderen Planeten öffnen sollte. Bei einem angeblichen Feuer wurde er verbrannt, ohne dass seine Leiche je gefunden wurde. 13 Jahre später geschehen um Flash merkwürdige Dinge und ein etwas verrückter Wissenschaftler namens Dr. Zarkov beobachtet ihn heimlich. Die Wahrheit ist, dass der böse Imperator Ming vom Planeten Mongo es auf die Erde abgesehen hat und mittels der Portale versucht, der neue Herrscher zu werden. Flash findet indes heraus, dass sein Vater nicht getötet wurde und setzt nun alles daran, ihn zu finden und Mings Spiel zu durchkreuzen.

Die einzelnen Episoden spinnen jeweils einen Subplot um diese Grundgeschehnisse. Flash bekommt nach der zweiteiligen Pilotfolge, welche die Hauptcharaktere vorstellt, Besuch vom Barbaren Tyrus, der es auf Baylin, eine auf der Erde gestrandete Kopfgeldjägerin, abgesehen hat. In einer anderen Folge erreichen Glücksmücken über ein entstandenes Portal die Erde und stechen Flashs besten Freund Nick. Dieser ist nun dem Tode geweiht und Flash muss zusammen mit Baylin nach Mongo, um einen Heiltrank zu besorgen, was nicht ganz unproblematisch ist. Alles gipfelt schließlich in der Entführung von Zarkov durch Mings rechte Hand Rankol.
Prinzipiell sind sich die Folgen ähnlich: Portal öffnet sich, irgendetwas oder irgendjemand kommt auf die Erde und Flash und sein Team müssen wieder alles gerade rücken. Lediglich die Vatersuche ist in jeder Folge ein sich wiederholendes, aber auch variierendes Element.

Die bekannten Charaktere wie Flash, Dale Arden und Zarkov stehen im Übrigen in einem ganz anderen Kontext zueinander. So war Dale zwar mal mit Flash zusammen, ist aber mit einem Polizisten verlobt, der ebenfalls in der Serie eine mehr oder weniger wichtige Rolle einnimmt. Zarkov, der eigentlich das wissenschaftliche Genie im Gordon-Universum darstellt, verkommt hierbei zu einem etwas degenerierten und irren Wissenschaftler, der einen nervenden Eindruck hinterlässt und wirkt, als ob er fortwährend auf Drogen wäre. Wirklich enttäuschend ist allerdings Ming, denn falls man die alte Serie und den Kinofilm aus den 1980ern im Kopf hat, erblasst John Ralston als Imperator gegenüber den anderen Darstellern, da ihm schlichtweg das Diabolische fehlt. Einzig Eric Johnson als Titelfigur macht als Flash eine weitgehend gute Figur. Ein weiterer Kritikpunkt sind die enormen Veränderungen. Besonders der Fantasy-Aspekt geht zu häufig verloren. Die Vogelmenschen um ihren Anführer Vulkan waren in der 80er-Jahre-Verfilmung Menschen mit Flügeln, nun sind es eine Meute Halbstarker mit wedelnden Umhängen. Dadurch geht viel von der Faszination verloren. Laut den Produzenten sollen diese Veränderungen der Serie behilflich sein, einen modernen und zeitgemäßen Eindruck zu vermitteln. Das klappt leider nicht und wird vermutlich eher dem begrenzen Budget zuschulden sein. Viele der Außenansichten des Planeten Mongo entpuppen sich mit bloßem Auge als künstlich generierte Welt. Auch einige der Kreaturen stammen aus dem Rechner und wirken nicht immer überzeugend.
Ansonsten sieht alles nach gewohnter Serienkost aus, wie man sie ständig zu sehen bekommt. Also ist "Flash Gordon" nichts Besonderes geworden, doch als kurzlebige Serie für zwischendurch durchaus geeignet.

Wie bei Serien aktuell üblich wird auch "Flash Gordon" in zwei Halbstaffelboxen veröffentlicht. Das ist zwar einerseits schade, weil die Serie ohnehin aus nur einer Staffel besteht, doch da beide Boxen den Preis einer Gesamtbox ausmachen, gibt es trotz der Veröffentlichungspolitik keine Schelte unsererseits. Technisch darf man mit dem gebotenen zufrieden sein, lediglich Bonusmaterial und begleitende Untertitel hätte man sich noch gewünscht.



Bilder der DVD




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