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USA 1987
Originaltitel:Return of the Living Dead - Part II
Alternativtitel:Return of the Living Dead Teil II
aka. Rückkehr der Höllenzombies, Die
aka. Rückkehr der lebenden Toten, Die
aka. Toll treiben es die wilden Zombies
Länge:85:45 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:Ken Wiederhorn
Buch:Ken Wiederhorn
Kamera:Robert Elswit
Musik:Touré Embden, Vladimir Horunzhy, Kurtis Mantronik, J. Peter Robinson
SFX:Eugene Crum, Terry D. Frazee, Gene Grigg
Darsteller:Michael Kenworthy, Thor Van Lingen, Jason Hogan, James Karen, Thom Mathews, Suzanne Snyder, Marsha Dietlein, Suzan Stadner, Jonathan Terry, Dana Ashbrook, Sally Smythe, Allan Trautman, Don Maxwell, Reynold Cindrich, Philip Bruns, Mitch Pileggi, Arturo Bonilla, Terrence Riggins, James McIntire, Larry Nicholas, Forrest J Ackerman, Douglas Benson, David Eby, Nicholas Hernandez, Derek Loughran, Annie Marshall, Richard Moore, Steve Neuvenheim, Brian Peck
Vertrieb:Warner
Norm:PAL
Regionalcode:2,5



Inhalt
Ein Militärtransport verliert auf der Straße ein paar Fässer eines Biokampfstoffes. Als ein paar Kinder beim Spielen auf ein solches Fass stoßen, setzen sie halb aus Neugier, halb aus Versehen ein giftiges Gas frei, das die Lebenden tötet und die Toten wieder zum Leben erweckt. Außer Kontrolle gerät die Lage, als die giftigen Schwaden über den örtlichen Friedhof ziehen und die Toten gleich massenweise zu neuem Leben erwecken. Die Stadt wird evakuiert, nur ein paar trottelige Teenager und ein geistig verwirrter Arzt verpeilen die Situation und sind nun von Zombies sowie dem Militär in der Stadt eingekreist. Während das Militär auf alles schießt, was sich bewegt, wollen die Zombies von den Eingeschlossenen nur eines: GEHIRN!

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Die Bildqualität gibt sich recht solide, hätte aber besser ausfallen dürfen. Zu allererst fällt hier das starke Flächenrauschen auf, welches sich über die gesamte Lauflänge des Films zu erkennen gibt. Dies stellt sich aber schnell als größtes Manko dieser DVD heraus und der Rest wirkt durchweg ordentlich. Die Farbgebung ist sehr natürlich und frisch und auch der Kontrast kann überzeugen und sorgt auch in dunklen Szenen für eine gute Detailwiedergabe. Die Schärfe hingegen kann nicht immer hundertprozentig überzeugen und wirkt gerade in den Totalen etwas zu weich. Nahaufnahmen hingegen bieten ein angenehmes Schärfeniveau, erlangen aber nie sehr gute Werte. Die Kompressionen arbeiten unauffällig im Hintergrund und leisten sich weder Blockrauschen noch Artefaktebildung. Auch Defekte und Verschmutzungen halten sich angenehm zurück, dafür wirkt das Bild stellenweise etwas zu milchig. Insgesamt können wir mit dem Ergebnis aber zufrieden sein.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Stereo)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsche Untertitel für Hörgeschädigte, Englische Untertitel für Hörgeschädigte, Deutsch, Englisch, Türkisch, Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Norwegisch, Griechisch, Ungarisch, Kroatisch, Slowenisch
 Die deutsche Surround-Spur klingt recht dumpf und wirkt in den hohen Tönen etwas zu spitz, ohne dabei aber störend zu verzerren. Die deutschen Dialoge sind gut zu verstehen, aber gerade beim Score klingt das Ganze recht betagt, aber kann insgesamt noch als gut bezeichnet werden; und auch die Rearspeaker werden vornehmlich für den Score ordentlich eingesetzt. Der englische Track hingegen klingt weiträumiger und bietet stellenweise sogar etwas mehr Bass und richtige Surroundeffekte. So z.B. in der 14. Minute, als der verseuchte Regen auf den Friedhof nieder prasselt, wurde das Gewitter sehr gut auf alle Kanäle verteilt, was für eine gute Atmosphäre sorgt. Was beim Wechsel der Tonspuren aber direkt auffällt, ist der Unterschied des Musikscores. Die englische Spur bietet einen komplett neu abgemischten und arrangierten Score mit viel Synthesizer-Untermalung. Zwar klingt dieser klarer und wertet das gesamte Klangbild auf, aber der Originalscore ist Pflicht. Die Dialoge sind gut zu verstehen, könnten aber auch hier in den Höhen etwas besser sein. Insgesamt sind beide Spuren aber gut und Rauschen gibt es in der deutschen Fassung auch nur minimal zu bemängeln. Wer mehr Wert auf ein passendes Klangbild legt, sollte sich den englischen Track anhören, der deutsche bietet wie gewohnt eine etwas witziger gemachte, aber dennoch gute Synchronisation und den Original-Score. Optional lassen sich diverse Untertitel hinzuschalten.
 ++----

Extras
Extras
  • Kinotrailer (1:38 Min.)
  • Audiokommentar des Regisseurs und Darsteller Thor Van (engl.)
 Neben dem obligatorischen, aber nur in Englisch vorhandenen Kinotrailer gibt es noch einen recht interessanten Audiokommentar, welcher jedoch mal wieder ohne Untertitel ausgestattet wurde. Auf Bildergalerien oder Featurettes müssen wir leider komplett verzichten.
 +-----

Fazit
"Toll treiben es die wilden Zombies", so hieß der damalige Videotitel von "Return of the Living Dead 2", und das damalige Cover, ganz im Stile der 80er Jahre Komödien, gab die Richtung vor. War der erste Teil trotz einiger humoristischer Einlagen noch durchweg als Horror zu bezeichnen, bekommen wir es hier jetzt mit einer reinen Horror-Komödie zu tun, wobei der komödiantische Aspekt in diesem Spektakel dominiert. "Return of the Living Dead 2" ist viel mehr Slapstick als Horror und die Zombies benehmen sich dermaßen blöde, dass man mehr Mitleid mit ihnen hat, als sich in diesem Moment vor ihnen zu fürchten. Da fängt es schon bei ihrem Aufstieg aus den Gräbern an, in dem sie sich gegenseitig auf die Hände oder Köpfe treten; auch später sind wir vor weiteren Zwerchfellattacken nicht gefreit (sogar ein "Michael Jackson"-Zombie tritt zum Moondance an). Die Masken der Untoten haben diesmal deutlich mehr Monstercharakter, sind gut gemacht, wirken aber nicht furchteinflößend. Hier spielt sich alles recht jugendfrei ab und eine Splatter-Orgie dürfen wir nicht erwarten. Stellenweise geht es mit dem Humor eine Spur zu weit und er wirkt nur noch deplatziert. Hier hätte man eine bessere Mischung finden müssen, denn für Erwachsene dürfte der Film zu laff und für Jugendliche zu hart sein. Mit von der Partie sind wieder James Karen und Thom Mathews als Ed und Joey, welche in Teil 1 schlussendlich selbst zu Zombies mutierten. Hier spielen sie zwei Leichenschänder und kommen abermals mit dem Giftstoff in Berührung. Gerade James Karen fällt durch Overacting auf und wo beide im ersten Teil noch gut hinein passten, fangen sie hier schnell an zu nerven. Wer bei "Return of the Living Dead 2" also einen ähnlichen Film wie Teil 1 erwartet, wird schnell enttäuscht sein und sollte sich viel mehr auf eine Komödie einstellen, deren Gags oftmals zu albern und oberflächlich wirken. Wie man es richtig macht, zeigte Jahre später Peter Jackson mit Interner Link"Braindead" oder Edgar Wright in seiner Interner Link"Dawn of the Dead"-Parodie Interner Link"Shaun of the Dead". Nichtsdestotrotz gehört "Return of the Living Dead 2" in jede Zombiefilm-Sammlung und ist für einen unterhaltsamen Abend durchweg geeignet.

Die DVD aus dem Hause Warner liegt zum ersten Mal in der ungeschnittenen Fassung vor, die alte deutsche VHS von VCL war damals unverständlicherweise stark zensiert. Diese DVD wurde von der FSK mit dem "Keine Jugendfreigabe"-Siegel ausgezeichnet und unterlag keinerlei Schnitten, bietet eine solide Bild- und Tonqualität, aber mageres Zusatzmaterial. Da sich die DVD im Nice-Price-Segment befindet, sollte einem Kauf nichts mehr im Wege stehen.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Return Of The Living Dead Part II
Return of the Living Dead 3
Return Of The Living Dead, The
Toll treiben es die wilden Zombies
Return of the living Dead 2
IMDb.com OFDb.de



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