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Fröhliche Debütanten und spektakuläre Comebacks - "Switch reloaded" wildert in der fünften Staffel einmal mehr in der deutschen und internationalen Fernsehlandschaft: Daniela Katzenberger quasselt sich bei Stern TV in den Wahnsinn und punktet bei Götz Alsmann und Christine Westermann in "Zimmer frei!". Günther Jauch, Cindy aus Marzahn und Lena Mayer-Landrut lassen bei "Let's dance" die Fetzen fliegen, während Florian Silbereisen auf Pater Abt Simosius aus der heiligen Bruderschaft Koitus trifft. Ina Müller singt ihre Gäste in Grund und Boden, den Jungs von "Two And A Half Men" fällt die Decke auf den Kopf, Menowin ist als "Das Supertalent" nicht immer Fröhlich und die Bleichgesichter aus "Twilight" versuchen sich durchzubeißen. Klarer Fall, "Switch reloaded" dreht wieder richtig auf! |
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| Format | 1,78:1 (anamorph) |
| Norm | PAL |
Wie schon bei den Staffeln zuvor, macht das anamorphe Bild eine gute Figur. Die Schärfe ist meistens sehr gut und offenbart einiges an Details, was besonders Nahaufnahmen zugute kommt. Natürliche Farbnuancen sorgen für einen realistischen Eindruck, lediglich in einigen Beiträgen wie z.B. der "Twilight"-Parodie wurde das Bild zugunsten des persiflierten Vorbildes verändert. Aber selbst durch den Einsatz von Farbfiltern wird der gute Eindruck nicht geschmälert. Hierfür sorgt auch ein ausgewogener Kontrast, der sich der Stimmung des jeweiligen Vorbilds perfekt anpasst. Rauschen tritt dezent in Erscheinung und auch die Kompression macht durch mal mehr, mal weniger starke Unruhen auf sich aufmerksam. Für eine TV-Show wird dementsprechend wieder einmal ein gutes Bild geboten. | |
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| Formate | Dolby Digital 2.0 |
| Sprache | Deutsch |
| Untertitel | - |
| Bedingt durch das TV-Format darf man keine allzu spektakulären Klänge erwarten. Dennoch wird eine überzeugende Stereospur ohne störende Begleiterscheinungen geboten. Dialoge werden klar und verständlich wiedergegeben und integrieren sich hervorragend in den teils dynamischen Mix. | |
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| Extras |
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| Verpackung | KeepCase im Schuber |
| Wer nach den Folgen immer noch nicht genug hat, bekommt mit dem Bonusmaterial noch eine Extraportion Comedy: "Buschka entdeckt das Ruhrgebiet" ist ein etwas anderer Reiseführer, der die Ruhrgebietsstädte näher beleuchtet. In Bochum geht's zum bekannten Dönninghausstand eine echte Kultwurst genießen, um danach das Schalke-Stadion unsicher zu machen. Wer aus dieser Ecke Deutschlands kommt, freut sich zusammen mit Buschka und dem ebenfalls vertretenen, fiktiven Herbert Schwackowiak über die kleine Tour. Letzterer darf noch ein persönliches Grußwort zu Beginn der DVD an die Käufer richten. Weiter geht es mit den beliebten "Jahresrückblick 2010", der die besten Sketche nochmals präsentiert sowie einige Audiokommentare der Darsteller, die nicht immer allzu ernst genommen werden sollten und den Sketchen in Sachen Comedy in nichts nachstehen. | |
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Es darf wieder ge "switcht" werden. Während andere Serien von Staffel zu Staffel kontinuierlich abbauen und viel von ihrem Potential verlieren, ist es bei "Switch reloaded" genau andersrum: Zwar ist die Idee hinter der Comedy-Reihe mittlerweile altbacken, in puncto satirischen Wahnsinns ist aber mit der 5. Staffel ein echter Höhepunkt erreicht. Das ist nicht zuletzt den zahlreichen Fernsehformaten zu verdanken, die tagtäglich um die Gunst des Zuschauers buhlen und sich damit lächerlich machen. Weil sowohl TV-Sender nichts dazu lernen als auch die Zuschauer ihre niederes Unterhaltungsniveau nicht verlassen wollen, das mit "tollen" neuen Folgen von "DSDS" und "Germany's Next Topmodel" gefüllt wird, wird es für das Team von "Switch reloaded" noch eine Menge zu tun geben; die täglich gesendeten Vorlagen müssen schließlich von irgendjemanden verarbeitet werden.Diesmal wurde mit Martin Klempnow (u.a. als perfektes Menowin Fröhlich-Double) ein weiterer Mitstreiter engagiert. Doch nicht nur das Fernsehen wird mit seinen Pseudo-Berühmtheiten wie Frau Katzenberger auf die Schippe genommen, auch aus Hollywood kommt bekanntlich großer Mist, der eine Parodie verdient hat. Die Rede ist natürlich von der miserablen Vampir-Romanze "Twilight", die in "Switch reloaded" zu ganz anderen Ehren kommt. Der ganz normale Film- und Fernsehalltag eben, der hier gekonnt in Szene gesetzt wird, und ein Fest fürs Zwerchfell. |
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