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USA 1994
Originaltitel:Showdown
Länge:94:08 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:Robert Radler
Buch:Stuart Gibbs
Kamera:Bryan Duggan
Musik:Stephen Edwards
Darsteller:Billy Blanks, Kenn Scott, Ken McLeod, Christine Taylor, John Mallory Asher, Patrick Kilpatrick, Linda Dona, Nicholas Hill, James Lew, Ray Gamboa, Michael Cavalieri, Seidy Lopez
Vertrieb:HDMV
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:23.11.2010 (Kauf)



Inhalt
Als einer der besten Kickboxer seines Clubs ist Tom (Ken McLeod) unantastbar. Auf dem Campus wird er als Boss respektiert. Als sich Ken (Kenn Scott) in Toms Freundin verliebt, begeht er damit den Fehler seines Lebens und muss teuer bezahlen. Ex-Cop und Martial Arts-Champion Billy (Billy Blanks) hatte sich vor vielen Jahren zurückgezogen - er ist der einzige, der Ken helfen kann. Er weiht ihn in die hohe Kunst des Kick-Boxens ein. Die Fronten werden von Tag zu Tag härter. Nur eine endgültige Entscheidung in der Kampfarena kann Gewalt und Terror ein Ende setzen. Die Entscheidung fällt ...

Bild
Format1,33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Diese DVD von HDMV besitzt das originale Vollbildformat, dessen Bildqualität allerdings selbst für einen Low-Budget-Kampfsportfilm nur als passabel einzustufen ist. Hauptsächlich ist dies Schuld der Schärfe, die für ein sehr weiches Bild sorgt, welches besonders in Totalen keine gute Detailzeichnung zulässt. Etwas besser kommen Naheinstellungen weg, aber ein optimaler Eindruck entsteht auch dort nicht. Die natürliche Farbgebung hätte noch etwas mehr Sättigung vertragen. Der Kontrast hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck, weil er sowohl in dunklen als auch hellen Bildbereichen für Beeinträchtigungen sorgt und der Schwarzwert nicht optimal dargestellt wird. Die Kompression arbeitet allerdings sauber und analoge Defekte oder Schmutzpartikel sind nur wenige vorhanden. Es reicht nicht bis ins rettende Mittelfeld, scheitert allerdings nur knapp drunter.
 ++/---

Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Dt.), Dolby Digital 2.0 (Dt., Engl.)
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Das englische Original befindet sich in Stereo auf der Disk, während man der deutschen Synchronisation zusätzlich in Dolby Digital 5.1 zu hören bekommt. Die mäßige und zugleich zu dominante Synchronisation lässt die wesentlich natürlicher klingende Originalfassung besser wegkommen, auch wenn beide gleich gut verständliche Dialogpassagen besitzen. Leider gibt es kaum Dynamik, denn der gesamte Klang wirkt sehr flach und wird zudem von etwas Hintergrundrauschen begleitet. Die 5.1-Spur hingegen hinterlässt einen guten Eindruck. Die Dialoge ertönen aus der Centerbox und die Musik verteilt sich über die Surroundlautsprecher. Die hinteren Effektboxen werden aber nur in geringem Umfang genutzt, weil lediglich die Musik dezent aus den Rears erklingt. Dynamik ist allerdings auch hier kaum vorhanden und die Actionszenen werden kaum betont. Die Dialogwiedergabe fällt in dieser Tonart etwas harmonischer aus und die Stimmen sind nun bestens zu verstehen. Dennoch hat das Original in Sachen Klangqualität die Nase vorn.
 +++/--

Extras
Extras
  • Originaltrailer (2:23 Min.)
  • Deutscher Trailer (2:01 Min.)
  • Trailershow:
    • Red Hunter (2:05 Min.)
    • Trucks - Out of Control (1:50 Min.)
    • Blast Heroes (1:00 Min.)
    • Born Hero 2 (3:13 Min.)
    • Red Force 1 (3:42 Min.)
    • Red Force 2 (1:49 Min.)
    • Red Force 3 (1:13 Min.)
    • Red Force 4 (2:12 Min.)
    • Red Force 5 (1:07 Min.)
    • Red Force 6 (1:44 Min.)
    • Brainscan (1:51 Min.)
    • Aswang (1:53 Min.)
VerpackungKeepCase mit FSK-Wendecover
 Neben Originaltrailer und deutschen Trailer zum Film befinden sich noch weitere Trailer aus dem HDMV-Programm auf der Scheibe.
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Fazit
Robert Radlers "American Karate Tiger" ist zweifelsfrei ein weiterer Klon des beliebten "Karate Kid"-Konzepts. Der Unterschied ist allerdings der, dass der Film völlig auf seinem Nebendarsteller Billy Blanks zugeschnitten ist, der somit zum heimlichen Hauptdarsteller wird.
Anders als viele seiner Mitbewerber überzeugt Radlers Film, auch wenn die Story altbacken ist, weil keine neue Aspekte einfließen. Anfangs, wenn Blanks seinen ersten Mini-Fight mit Kilpatrick ausführt, denkt man noch an das schlimmste, weil Blanks als auch sein Gegenüber eine sehr unspektakuläre WendecoverKampfszene hinlegen, die zudem mäßig inszeniert wurde. Dann wechselt der Film direkt ins Jugendmilieu und die Parallelen zu "Karate Kid" werden immer deutlicher. Daran hält Radler dann auch fest. Zugute kommt dem Film die nicht besonders kindgerechte Inszenierung, denn wenn gekämpft wird, geht es ordentlich zur Sache. Somit wird zwar in der ersten Filmhälfte noch viel Spannung und Tempo verschenkt, danach allerdings ein ordentlicher Kampfsportfilm mit mit kriminellem Subplot geboten.
Die erste Hälfte befasst sich hauptsächlich mit den Problemen der Schüler - allen voran denen von Ken, dessen Charakterisierung völlig in Klischees ertrinkt: er missachtet jegliche Verbote, vandaliert bei jeder Möglichkeit und malträtiert am liebsten seine Mitschüler. Also genau die Art von Schülern, wie man sie aus Interner Link"Die Klasse von 1984" kennt, mit dem Unterschied, dass nicht alles (beabsichtigt oder unbeabsichtig) bierernst vonstatten geht und immer wieder für humoristische Einlagen gesorgt wird. Die Kampfszenen häufen sich vor allem in der zweiten Hälfte. Die Choreografien gehen in Ordnung und finden ihre Höhepunkte immer dann, wenn auch Billy Blanks antritt. Besonders das "eigentliche" Finale zwischen Billy und Lee überzeugt, während der Endkampf zwischen Ken und Tom sehr schematisch abläuft: Erst wird Ken halbtot geprügelt, bevor er sich nochmal aufrichtet und zum finalen Schlag ausholt. Abgesehen davon, dass dies arg unglaubwürdig wirkt, hat man diese Szenenfolge schon zur Genüge und deutlich besser in anderen Filmen zu Gesicht bekommen. So verwundert es auch nicht, dass Blanks der einzig nennenswerte Darsteller des Film ist. Alle anderen liefern für B-Movie-Verhältnisse einen ordentlichen Job ab, fallen aber nicht besonders auf. Von Brion James einmal abgesehen, der in einer völlig deplazierten, weil höchst albernen Nebenrolle als Konrektor zu sehen.
Kleine Anmerkung am Rande: Für die deutsche Synchronstimme von Ken wurde Til Schweiger engagiert. Ob dies aber eine Bereicherung für die ohnehin mäßige Synchro darstellt? So bleiben recht gelungene Kämpfe in einem Film, der seine Stärken erst in der zweiten Filmhälfte richtig ausspielen kann, jedoch nicht gegen Radlers Kampfsportklassiker "Best of the Best" anzukommen vermag.



Bilder der DVD




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