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USA 1968
Originaltitel:Night of the Living Dead
Alternativtitel:Flesh Eaters, The
aka. I nyhta ton zontanon nekron
aka. Monster Flick
aka. Night of Anubis
aka. Night of the Flesh Eaters
aka. Noc żywych trupów
aka. Noche de los muertos vivientes, La
aka. Noche de los muertos vivos, La
aka. Notte dei morti viventi, La
aka. Nuit des morts vivants, La
Länge:96:00 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ungeprüft
Regie:George A.Romero
Buch:John A.Russo, George A.Romero
Kamera:George A.Romero
Musik:Scott Vladimir Licina
SFX:Regis Survinski
Darsteller:Duane Jones, Judith O'Dea, Karl Hardman, Marilyn Eastman, Keith Wayne, Judith Ridley, Kyra Schon, Charles Craig, S. William Hinzman, George Kosana, Frank Doak, Bill 'Chilly Billy' Cardille
Vertrieb:X-Rated
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:18.02.2002 (Kauf)



Inhalt
Ein kleiner, abgelegener Friedhof im mittleren Westen der USA. Babara und Johnny besuchen das Grab ihres Vaters, als sich ihnen ein seltsam aussehender Fremder nähert, der plötzlich über Barbara herfällt.
Johnny, der ihr zur Hilfe kommt, wird von dem Angreifer getötet. Das Mädchen flieht in Panik in ein einsames Haus, in dem sich schon weitere Menschen eingefunden haben, während draußen immer mehr schreckerregende Gestalten um das Refugium wanken. Aus den Nachrichten erfahren die Eingeschlossenen, dass die Strahlung einer auf die Erde zurückgekehrten Venussonde die Toten wieder zu einer Art Leben erweckt hat, ein unbewusstes Leben mit nur einem Trieb: dem Hunger nach menschlichen Fleisch. Die Untoten, die nur durch einen Schuss direkt ins Gehirn ausgeschaltet werden können - und die Getöteten werden ihrerseits zu Zombies.
Verzweifelt warten die im Haus verbarrikadierten Menschen auf Polizei und Nationalgarde, während die Schaar der Zombies um sie herum immer größer und angriffslustiger wird ...

Bild
Format1,33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Die Bildqualität ist angesichts des Alters und des Produktionsstands noch ganz gut, besonders wenn man bedenkt, dass es von diesem Film Veröffentlichungen gibt, die kaum noch etwas erkennen lassen, weil das Bild matschig und unscharf ist. Anders bei der X-Rated-DVD, die den Schwarzweißfilm mit einer angenehmen Grundschärfe präsentiert, wobei das Bild nicht als knackscharf beurteilt werden kann. Manchmal fällt ein leichtes Nachziehen auf und ganz selten sind minimale Defekte zu sehen. Dafür ist der Transfer frei von Schmutz, was etwas überrascht. Negativ fällt das starke Bildrauschen auf, das sich deutlich im Hintergrund bemerkbar macht. Der Kontrast stellt allerdings wieder zufrieden, was für einen Schwarzweißfilm enorm wichtig ist und kaum zu Problemen in hellen oder dunklen Bildbereichen führt. Insgesamt sind die negativen Eigenschaften, allein schon wegen des Alters, tolerierbar.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Der Ton wurde bei beiden Sprachversionen in Stereo aufgespielt. Hier sollte man dem O-Ton den Vorzug geben, denn dieser wird unproblematisch mit klaren Dialogen wiedergegeben. Der deutsche Ton ist zwar ebenfalls verständlich, fällt durch den hohen Rauschfaktor allerdings negativ auf. Zudem sind die Stimmen wesentlich dumpfer und der Hochtonbereich klingt etwas übersteuert, wodurch Musikstücke oftmals verzerrt werden. Untertitel gibt es keine.
 ++----

Extras
Extras
  • Originaltrailer (1:46 Min.)
  • Dokumentation (6:07 Min.)
VerpackungHartbox
 Als Bonus gibt es den Originaltrailer sowie eine kurze Dokumentation über Romero und dessen Debütfilm. Aufgrund der kurzen Laufzeit von gerade einmal 6 Minuten hält sich der Informationsgehalt allerdings in Grenzen. Einzig die Interviewsegmente mit Romero und sein Vergleich mit Hitchcocks Werken fällt ganz interessant aus.
 +-----

Fazit
Über den Inhalt von "Die Nacht der lebenden Toten" müssen keine großen Worte mehr verloren werden, schließlich sollte jeder Horrorfilmfan diesen Klassiker in einer der zahlreichen Veröffentlichungen in der Sammlung stehen haben. Falls nicht, sollte das zügig nachgeholt werden, denn George A. Romeros Debütfilm steht nicht ohne Grund im New Yorker "Museum of Modern Art". "Die Nacht der lebenden Toten" revolutionierte den Horrorfilm in Form und Thematik. Zwar tauchten Zombies bereits zuvor in einigen Genreproduktionen auf, doch waren bislang Voodoozauber für die lebenden Toten verantwortlich, um sie für niedrige Arbeiten oder Auftragsmorde einzusetzen. Anders bei Romero, der die toten Körper von allein wieder auferstehen und unter den Lebenden ein Blutbad anrichten lässt. Und dies darf man wörtlich nehmen, weil es sich Romero nicht nehmen ließ, sein Publikum mit herben, realistischen und vor allem kannibalistischen Exzessen zu schockieren. So werden Gedärme rausgerissen und Körperteile in Nahaufnahme gefressen. Das Wort Zombie fiel allerdings nicht, denn für Romero und seine Protagonisten waren es lebende Tote oder einfach nur "Dinger". Und eben diese "Dinger" gelang bald darauf der Weg in ein eigenes Subgenre: den Zombiefilm.
Es lag nicht an der Gewalt im Film, dass er sich heute als Kultfilm bezeichnen darf, sondern vielmehr an der Inszenierung selbst. Anders als die meisten Regisseure der damaligen Zeit drehte Romero den Film in Schwarzweiß - was u.a. am geringen Budget lag. Die stilvolle und atmosphärisch dichte Fotografie erzeugt in Verbindung mit der schroffen Thematik eine beeindruckende und vor allem bedrohliche Atmosphäre. Die simpel gestaltete Geschichte wird dank klaustrophischer Erzählweise im Landhaus und der scheinbar auswegslosen Situation enorm spannend und steuert unaufhaltbar auf ein bitteres Ende zu. Obwohl "Die Nacht der lebenden Toten" damals eine Low-Budget-Produktion war, die hauptsächlich als Wochenendarbeit entstand, ist die Inszenierung erstaunlich ausgereift. Dies fällt bei der Kameraführung auf, die den Zuschauer durchweg ins Geschehen hineinversetzt. Auch der mittlerweile antiquierte Soundtrack weiß die Bedrohung gut umzusetzen. Die Darsteller beherrschen ihre Rollen prächtig und bringen die unterschiedlichen Charaktere glaubwürdig zur Geltung, was besonders die vielfältigen Konflikte glaubhaft getaltet. In der männlichen Hauptrolle wurde mit Duane Jones damals völlig untypisch ein Schwarzer besetzt. Jones gelingt es, einen Großteil des Films allein zu stemmen und er kann Sympathien für sich verbuchen, was das böse, pessimistische Ende doppelt so wirksam werden lässt. Alles in allem ist "Die Nacht der lebenden Toten" ein Kultklassiker, der zu Recht Filmgeschichte geschrieben hat, indem er den modernen Horrorfilm prägte.

Bedingt durch die zahlreichen Veröffentlichungen dieses Klassikers, fällt der Kauf einer adäquaten DVD umso schwerer. Für Hartboxen-Sammler ist die hier besprochene X-Rated-DVD sicher eine Überlegung wert. Bild- und Tontechnisch hat die DVD zwar mit deutlichen Alterserscheinungen zu kämpfen, gehört aber immer noch zu den besseren Veröffentlichungen dieses Meisterwerks. Nur wer auf Bonusmaterial steht, sollte eventuell eine andere Veröffentlichung vorziehen, denn viel ist hier nicht vorhanden. Die Filmfassung selbst ist ungekürzt, doch sollte man sich nicht von der Freigabe "juristisch geprüft" beirren lassen, schließlich ist der Film in dieser Version mittlerweile ab 16 Jahre freigegeben worden.



Bilder der DVD




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