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D 2009
Originaltitel:CAM - Fürchte die Dunkelheit
Länge:71:28 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Andreas Arimont
Buch:Andreas Arimont
Kamera:Andreas Arimont, Sven Hundertmark, Jan Meier
Musik:Michael Donner
Darsteller:Andreas Arimont, Sven Hundertmark, Jan Meier, Geraldine Spurgarth, Günter Arimont, Andy Leroy
Vertrieb:Wolfpack-Power
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:20.02.2010 (Kauf)



Inhalt
Drei Freunde, Mitte zwanzig. Jan ist der Abenteuerlustige, er hat ein Faible für alte Gebäude und Ruinen. Als er von einem verlassenen Bauwerk außerhalb der Stadt hört, ist sein Interesse sofort geweckt. Die Ruine stammt aus den 80er und war bisher frei zugänglich. Seit einiger Zeit aber ist sie abgesperrt und bewacht. Warum dieser plötzliche Sicherheitsaufwand? Was gibt es zu verbergen? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, überredetJan seine beiden Freunde zu einer nächtlichen Erkundungstour. Die drei können noch nicht ahnen, dass dies die schlimmste Nacht ihres Lebens werden wird.

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Bildqualität spielt bei diesem Film kaum eine Rolle. Abgesehen vom noch gut erkennbaren Beginn wird man später kaum mehr als spärliche Beleuchtung erleben. In vielen Fällen ist die Kamera die einzige Lichtquelle der Szene. Dazu kommt, dass diese oftmals unfokussiert ist und jede Bewegung des Filmers mitmacht, was zu bewusst verwackelten und verwischenden Bewegungen führt. Letztlich sieht es eben so aus wie eine Videoaufnahme im Halbdunkel, inklusive schwacher Farben und Beleuchtung. Darauf eine Bewertung aufzubauen, ist nahezu unmöglich, sonderlich gut sieht es allerdings auch nicht aus.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch
Untertitel-
 Der Ton stammt ebenfalls von der Kamera und klingt sehr realistisch. Störgeräusche wie Wind und das Kamerasurren sind ebenso mit drauf wie reibende Geräusche der Sachen. Die drei Darsteller sind gut zu verstehen und klingen nicht allzu verzerrt - lediglich so weit, wie es die Klangkulisse benötigt. Filmmusik wird kaum genutzt, weswegen der Klang auf das beschränkt bleibt, was wirklich passiert.
 +++---

Extras
Extras
  • Audiokommentar
  • Outtakes (3:00 Min.)
  • Slideshow (11 Bilder)
  • Originaltrailer (1:15 Min.)
  • Trailer:
    • Wer ist eigentlich Paul? (1:09 Min.)
    • Sadisticum (1:49 Min.)
    • Suffer And Die (1:54 Min.)
VerpackungKeepCase mit FSK-Wendecover
 Die drei Hauptdarsteller des Films haben sich zum Audiokommentar zusammengefunden, während dem sie den Film teilweise neu entdecken und die Drehbegebenheiten an den aufmerksamen Zuhörer weitergeben. Gegen Ende schwindet die Redseligkeit allerdings ein wenig. Neben dem Trailer bietet man noch ein paar Einblicke in den Dreh in Form verpatzter Szenen.
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Fazit
Statt mit der Kamera in den Wald, zieht es drei Jugendliche in die Nähe eines abrissreifen Gebäudes, wo sie während einer nächtlichen Übernachtung das Abenteuer suchen. Für die drei weichgekochten Städter ist es vielleicht Nervenkitzel, im Betonkomplex eines ehemaligen Forschungslabors herumzusteigen, das seltsamerweise noch immer von einem Wachdienst vor Eindringlingen geschützt wird. Für den Zuschauer ist es erstmal eine lange Durststrecke, denn beim Marsch zum Zielpunkt passiert nichts Spannendes - weder Mensch noch Tier wird vorerst im Dickicht vermutet und Reibereien zwischen den Charakteren gibt es auch nicht. Das beschränkte Sichtfeld durch das Objektiv der Kamera fördert die Atmosphäre nicht wirklich. Stattdessen wird gegrillt, ein wenig das Gelände erkundet und dann schlafen gegangen - bis auffällt, dass einer der drei mitten in der Nacht auf eigene Faust losgegangen ist, um noch etwas mehr zu erleben.
Bis es dazu kommt, dauert es allerdings 50 Minuten, die nicht richtig zum Spannungsaufbau genutzt werden. Erst dann geht der Spuk los, wenn ein seltsam rasselndes Monster im Komplex Jagd auf die ungeladenen Gäste macht. Inszenatorisch lässt sich das vergleichen mit Interner Link"Blair Witch Project", nur dass die Mythologieheranführung hier genauso fehlt wie die nötige Übersichtlichkeit: Einfach jemanden durch unbeleuchtete Gänge laufen zu lassen, bis die Hatz schließlich ein natürliches Ende findet, reicht nicht aus. Die Figuren sind wie bereits gesagt etwas zu zaghaft und vorsichtig, aber zumindest nicht unsympathisch, weil gut gespielt. Das, was sie erleben, hätte allerdings besser in einen Kurzfilm gepasst als in einen 70-Minüter. Besonders der Schluss ist unbefriedigend und hätte in einem kürzeren Format effektiver gestaltet werden können. Den Film-im-Film-Beginn ist allerdings interessant, weil wunderbar trashig.

Der Film wurde im Eigenvertrieb veröffentlicht und mit einigem Bonusmaterial angereichert. Die FSK geprüfte Scheibe besitzt sogar ein Wendecover - seltsam, dass das einige große Labels nicht hinbekommen.



Bilder der DVD




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