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| Die Killerbakterien sind wieder da ... und diesmal sind sie im städtischen Trinkwasser gelandet. Die tödliche Brühe wird auch rechtzeitig zum kleinstädtischen College-Abschlussball fertig und findet, zusammen mit einigen anderen Körperflüssigkeiten, ihren Weg in die Bowle. Die Auswirkungen bekommen die spaß- und sexhungrigen Teens schon nach einigen Schlucken zu spüren: Bald ist die blutgetränkte Tanzfläche rutschiger als eine Eisbahn. Deputy Winston erkennt die brenzlige Lage, riegelt die Schule ab und postiert seine Scharfschützen. Ab jetzt lauert nicht nur draußen der sichere Tod für die Kids, auch drinnen ist die Lage nicht eben entspannt. Die wenigen noch nicht Infizierten müssen zusehen, ob und wie sie ihre Haut vor ihren matschbeuligen Mitschülern retten. |
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| Format | 2,35:1 (anamorph) |
| Norm | PAL |
| Der zweite Teil liegt im Widescreen-Format von 2,35:1 vor, wahrscheinlich um ihn teurer aussehen zu lassen als er eigentlich ist. Die Qualität des Bildes ist jedoch nur mittelmäßig ausgefallen. Vor allem das deutliche Bildrauschen fällt negativ auf und kommt auf großen Bildflächen sehr deutlich zur Geltung. Die Schärfe ist zudem nicht sonderlich hoch ausgefallen und weitgehend bleibt das Bild bis auf Close Ups sehr weich und etwas schwammig. Hinzu kommen deutliche Doppelkonturen und einen sehr steilen Kontrast, wodurch das Bild sehr hart wirkt, dunkle Flächen oftmals etwas absaufen. Die Farbgebung wurde stark verfremdet und lässt das Bild durchweg sehr erdig und warm wirken, jedoch niemals natürlich. Nahaufnahmen von Gesichtern erreichen eine Detailschärfe und die Kompression arbeiten sehr sauber und ausgewogen. Für einen gering budgierten Film wie "Cabin Fever 2" ist das Ergebnis aber durchaus sehenswert und wenigstens sieht der Film durch die Nachbearbeitung auch wie ein Film aus und nicht wie ein billige TV Produktion. | |
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| Formate | Dolby Digital 5.1 (Deu, En), DTS 5.1 (Deu) |
| Sprache | Deutsch, Engllisch |
| Untertitel | Deutsch |
| Die deutsche Synchronisation, die in den kaum unterschiedlichen Modi "Dolby Digital 5.1" und "DTS 5.1" vorliegt, darf als gelungen betrachtet werden, auch wenn "Cabin Fever 2" kaum Höhepunkte bietet. Dialoge sind gut zu verstehen, jedoch spielt sich das Geschehen allgemein im Frontbereich ab. Es gibt zwar immer wieder kleine Effektschübe, aber wirklich spektakulär wird es nie. Selbst die Musik löst sich nicht wirklich aus der Front und auf direktionale Effekte muss nahezu komplett verzichtet werden. Viel Raum für Effekte gibt es nicht, obwohl gerade beim Abschlussball deutlich mehr Volumen und Druck möglich gewesen sein wäre. Die DTS-Spur klingt nur etwas lauter abgemischt und die englische Tonspur bietet lediglich eine etwas harmonischere Abmischung zwischen Dialogen und Nebengeräuschen. Dafür lassen sich deutsche Untertitel hinzuschalten. | |
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| Extras |
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| Verpackung | KeepCase mit FSK-Wendecover und Hochglanzschuber |
| Neben einer handvoll Trailer weiterer Sunfilm-Veröffentlichungen, spendiert das Label uns den englischen Trailer zu "Cabin Fever 2", sowie ein paar Gore Reel-Sequenzen, in welchen wir der Entstehung der Splattersequenzen beiwohnen dürfen. Die knapp 13 Minuten Behind the Scenes bieten einen kleinen und netten Einblick in die Dreharbeiten, wobei ein paar Minuten mehr sicherlich nicht schlecht gewesen wären. | |
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| Verseuchtes Trinkwasser, die Zweite. Was der mittlerweile etablierte Eli Roth mit "Cabin Fever" einläutete, könnte Regisseur Ti West, der mit "House of the Devil" zumindest handwerklich überzeugen konnte, die nächsten Schritte auf der Karriereleiter deutlich erschweren, denn mittlerweile distanziert sich sogar West selbst von dieser Fortsetzung. Kein Wunder, erst wirkt sie wie eine Highschool-Romanze, um dann auf dramaturgischer Ebene nahezu völlig zu versagen.Der einzige Überlebende des ersten Teils, der einfältige Sheriff Winston, stellt fest, dass das kontaminierte Trinkwasser per Mineralwasser-Lieferungen in einen nahe gelegenen Ort gelangt ist, in dem sich Schüler rund um John und Cassie auf ihren Abschlussball an der Schule vorbereiten. Als dieser letztlich stattfindet, bricht die Seuche aus, während die Schule von einer Sonderkommission abgeriegelt wird ... Stichwort Schule: Was uns da innerhalb der ersten 35 Minuten vorgetragen wird, grenzt an Verarschung des Zielpublikums, denn viel schlimmer als "American Pie" muten diverse Peinlichkeiten kaum an. Eine völlig banal aufgezogene Dreiecksgeschichte um John und seinen aggressiven Widersacher, dessen dauerquatschender Kumpel, als auch diverse Zickenkriege interessieren allesamt nicht die Bohne. Und als wenn das nicht genug wäre, präsentiert man uns einen – von der Entstehung her – völlig unsinnigen Blowjob auf der Toilette, um später zu untermauern, wie sich die Seuche von Mensch zu Mensch überträgt. Einzig die Animationseinlagen bei den jeweiligen Credits sind witzig gestaltet, da sie mit simplen Mitteln die Kette illustrieren, in der das verseuchte Wasser die Runde macht. Ansonsten ist bis sage und schreibe Minute 52 nichts auszumachen, was den Horrorfreund in irgendeiner Form ansprechen könnte, außer dass John durch die schlichte Charakterzeichnung einigermaßen als Sympathieträger etabliert wird.Als es letztlich zum Chaos während des Abschlussballs kommt, ist wenigstens etwas Tempo im Spiel und auch diverse Splattereffekte sind durchaus sehenswert. Hier reicht die komplette Palette von Blutspritzen aus offenen Wunden, dem zermatschen Kopf durch Feuerlöscher, sowie eine abgetrennte Hand und ein abgezogener Fingernagel. Insgesamt fließt eine Menge Blut, teilweise aus sämtlichen Körperöffnungen, dafür wird allerdings auch etwas viel erbrochen. So hat man kurzfristig das Gefühl, dass während des Showdowns endlich Spannung aufkommt, enttäuscht wiederum der viel zu abrupte Schluss. Stattdessen wird die Handlung schlichtweg in bis dato nicht abgeschlossene Nebenhandlungsstränge verlagert, die gegen Ende niemanden mehr interessieren und ein eher leidliches Schmunzeln entstehen lassen. Eine völlig ungünstige Gewichtung, sehr zulasten der Dramaturgie. Ansonsten hat diese Fortsetzung mit dem Original nicht mehr viel gemein, außer einigen Ekel– und Blutszenen. Die Goreeinlagen sehen zwar okay aus, Ansätze von Humor punkten ab und an auch, doch das Gesamtbild harmoniert in keiner Weise mit dem, was ein Horrorfilmfan davon erwarten dürfte. Mehr eine Mischung aus Teenie-Komödie und seichter Romanze, mit einem derben Schlag Primitivität und nur sehr wenigen positiven Momenten. Solide DVD-Umsetzung und zudem völlig ungekürzt. Es ist manchmal schon erstaunlich, was die FSK durchwinkt und was nicht. Bei "Cabin Fever" sind die Prüfer entweder zeitig genug eingeschlafen oder haben sich so geekelt, dass sie einfach den "Keine Jugendfreigabe"-Stempel drauf gepackt haben. Egal wie, uns darf es freuen. Zudem erscheint die DVD mit einem Wendecover ohne lästiges FSK-Logo auf der Frontseite und steckt in einem Hochglanzschuber, welcher aber leider mit FSK-Logo versehen werden musste. |
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![]() | Druckbare Version |
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![]() | Cabin Fever 2: Spring Fever |
![]() | Cabin Fever 2 |
![]() | Cabin Fever (Special Edition, 2 DVDs) |
![]() | "Cabin Fever 2: Spring Fever" Alle Infos zum 23. Fantasy Filmfest |
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