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UK 2009
Originaltitel:Tournament, The
Alternativtitel:
Länge:89:47 Minuten (gekürzt)
Freigabe:SPIO/JK: keine schwere Jugendgefährdung
Regie:Scott Mann
Buch:Gary Young, Jonathan Frank, Nick Rowntree
Kamera:Laura Karpman
Musik:Emil Topuzov
SFX:Julei Anderson
Darsteller:Robert Carlyle, Ving Rhames, Kelly Hu, Scott Adkins, Ian Somerhalder, Liam Cunningham, John Lynch, Craig Conway, Andy Nyman, Iddo Goldberg, Rachel Grant, Thomas Craig
Vertrieb:Ascot Elite
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:03.12.2009 (Verleih) /



Inhalt
Der brutalste Wettkampf der Welt hatte bisher nur eine Regel: Töte, bis du der einzige Überlebende bist. Doch diesmal wurden die Bedingungen des Spiels, zu dem 30 der besten internationalen Auftragskiller alle sieben Jahre antreten, verschärft: Es gibt ein Zeitlimit von 24 Stunden. Sollten dann mehr als ein Teilnehmer am Leben sein, werden ihre implantierten Ortungssender zu Bomben. Schließlich hat der exklusive Millionärsclub, der die einzigartige Live.Übertragung des Blutbades zu sehen bekommt und hohe Wetten platziert, nicht ewig Zeit.

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 "The Tournament" spielt überwiegend im Dunklen bzw. in spärlich beleuchteten Bars oder Gassen. Das fordert nicht nur den Kontrast, sondern auch den Schwarzwert, der als angenehm bezeichnet werden kann. Der Kontrast wurde als Stilmittel etwas angehoben und neigt zu Überstrahlungen in hellen Bildbereichen. Die Schärfe befindet sich auf einem durchaus gutem Niveau, lediglich der Detailbereich hätte eine Spur prägnanter ausfallen dürfen, denn hier gibt es reichlich Aufnahmen, die sehr weich und detailarm wirken. Die Plastizität erreicht ein Mittelmaß, die Farbgebung wirkt reduziert und zudem macht sich auf homogenen Flächen deutliches Rauschen breit. Die Kompression arbeitet aber weitgehend ruhig.
 ++++--

Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Deu, En), DTS 5.1 (Deu)
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Klangtechnisch hat die englischsprachige Dolby Digital 5.1–Spur absolut die Nase vorn. Die gesamte Abmischung klingt sehr dynamisch und kraftvoll, die Soundeffekte scheppern über sämtliche Kanäle und der voluminöse Score trägt viel zur düsteren Atmosphäre des Filmes bei. Hier wird dem Zuschauer genau das geboten, was er von einem Actionfilm erwartet. Selbst die Dialogwiedergabe ist nicht zu verachten. Die deutsche Synchronfassung, die in Dolby Digital 5.1 und in DTS 5.1 vorliegt, kann da leider nur bedingt mithalten. Überzeugen können beide nicht, weil sämtliche Pluspunkte der Originalfassung fehlen. Die DTS-Spur klingt lediglich ein wenig lauter. Sicherlich alles andere als schlecht, doch der Druck und die Dynamik der Originalfassung wird nicht im Ansatz erreicht. Vielmehr klingt der Mix zurückhaltend und kaum differenziert. Hier wäre eine bessere Balance zwischen Musik, Effekten und Dialogen nötig gewesen, weshalb die gesamte Abmischung flach wirkt und die Effekte wie z.B. Explosionen, oder Schusswechsel den Zuschauer kaum vom Sessel hauen. Die Synchronisation selbst ist gelungen, aber es fehlt einfach der nötige Druck und die Weiträumigkeit der englischen Fassung. Deutsche Untertitel gibt es leider nicht.
 +++/--

Extras
Extras
  • Trailershow bei DVD-Start:
    • Cargo - Der Weltraum ist kalt (1:54 Min.)
    • Boston Streets (2:22 Min.)
  • Orginaltrailer (2:06 Min.)
  • Interviews:
    • Robert Carlyle - Joseph Macavoy [4:15 Min.)
    • Kelly Hu - Lai Lai Zhen (1:59 Min.)
    • Liam Cunningham - Powers (1:56 Min.)
    • Scott Mann - Regisseur (3:28 Min.)
  • Beim Dreh (9:19 Min.)
  • Trailershow:
    • Nichts als die Wahrheit (2:10 Min.)
    • Blutrache (1:40 Min.)
    • 50 Dead Men Walking - Der Spitzel (1:42 Min.)
    • Boston Streets (2:22 Min.)
    • Cargo - Der Weltraum ist kalt (1:54 Min.)
VerpackungKeepCase
 Neben einer handvoll Trailer, sowie ein paar kurzen Interviews, spendiert man uns noch ein 9minütigen Blick hinter den Kulissen, was aber leider unspektakulär ausfällt. Insgesamt recht enttäuschendes Bonusmaterial.
 +/----

Fazit
Welche Filme sind trotz einer doch eher überschaubaren Geschichte immer wieder ein Erfolgsgarant? Jene, die ohne Rücksicht auf Verluste Action in Kombination mit einem guten Cast und hohen Schauwerten in die Arena schicken. Ob es nun Interner Link"Battle Royal" oder Interner Link"Smokin' Aces" waren, dieses Genre setzte auf Adrenalin und einen hohen Spaßfaktor für ein erwachsenes (und wahrscheinlich eher männliches) Publikum. Was lag also für Regisseur Scott Mann näher, als mit seinem Debüt das Grundrezept beider Filme zu verbinden, und "The Tournament" zu drehen.
Die Geschichte dreht sich um ein alle sieben Jahre stattfindendes Event namens "The Tournament", in welchem sich die Topstars der Profikiller aus aller Welt treffen, um zu sehen, welcher von ihnen der Beste ist. Dem Überlebenden winkt das Preisgeld von 10 Millionen Dollar plus den Rang des besten Profikillers. Die Regeln des Spiels sind recht simpel, Töte, oder du wirst getötet. Um das Ganze für die zuschauenden Gäste der Veranstaltung nachvollziehbarer und überschaubarer zu machen, bekommt jeder Teilnehmer einen Peilsender implantiert, der bei Bedarf den Verlauf der Geschichte auch etwas beeinflussen kann. Ein klar vorgegebenes Zeitlimit von 24 Stunden sorgt dazu für ein hohes Tempo im Bodycount.
Damit das Ganze aber nicht zu einer Nummernrevue der brutalsten Hinrichtungen verkommt, spendierten die Drehbuchautoren noch eine zwar spärliche, aber nett erzählte Hintergrundgeschichte. Die sorgt zwar nicht unbedingt für eine spürbare Tiefe der Charaktere, aber so bekommen die Protagonisten doch ein einigermaßen brauchbares Profil, und dem Publikum ist es plötzlich nicht mehr schnurz, wer gerade das Zeitliche segnet. Auf der einen Seite haben wir hier den vormaligen Tournamen-Gewinner Joshua Harlow (Ving Rhames, Interner Link"Pulp Fiction", Interner Link"MI: III"), der noch eine persönliche Rechnung zu begleichen hat, auf der anderen Seite den trinkfesten und völlig ahnungslosen Priester Joseph Macavoy (Robert Carlyle, Interner Link"28 Weeks Later", Interner Link"Trainspotting"), der durch einen unglücklichen Zufall das Implantat bekam, und nun zur unfreiwilligen Zielscheibe verdammt ist. Gerade diese beiden Plots geben dem Film eine zwar nicht überragende, aber trotzdem unterhaltsame Substanz.
Dazu gesellen sich neben den eben erwähnten bekannten Darstellern noch Kelly Hu (Interner Link"X-Men 2", "Strange Days") oder Sebastian Foucan (Interner Link"Casino Royal"), und natürlich der wichtigste Aspekt solch eines Filmes: die Action!!! Und hier gibt es für den Freund des Genres das volle Brett. Was "The Tournament" hier an krassen Shoot Outs mit expliziter Gewaltdarstellung, genial choreografierten Actionszenen und triefendem Zynismus vorbringt, hätte normalerweise Platz in zehn Actionfilmen. Somit ist "The Tournament" in seiner ungeschnittenen Version für Adrenalinfreunde und Actionfans eine echte Offenbarung, auch wenn ihm ein wenig mehr Drehbuchtiefe sicherlich nicht geschadet hätte.

Rein technisch ordnet sich "The Tournament" in soliden Durchschnitt ein, doch das eigentliche Problem ist weder die Bildqualität noch der Ton, sondern vielmehr die Tatsache, dass es für Deutschland, Österreich und die Schweiz ganz verschiedene Versionen gibt, welche allesamt gekürzt wurden. Die deutsche FSK18-DVD und -Blu-ray sind um knapp 3 Minuten zensiert, die hier vorliegende SPIO/JK-Version immerhin noch um knapp 1,5 Minuten. Dabei wurden mit Zoomveränderungen und kleineren Bildauschnitten gearbeitet. Zumindest bei der hier vorliegenden Fassung merkt man die Schnitte nicht wirklich, was die ganze Misere natürlich nicht besser macht. Die Schweizer Import-Fassung trägt ebenfalls ein SPIO/JK-Siegel, ihr fehlen jedoch nur zwei Szenen mit dem Hund. Immerhin noch knapp 55 Sekunden. Sollte jedoch jemand Interesse an "The Tournament" haben, dann am besten die Import-Version besorgen oder sich gleich die US-DVD bzw. UK-Fassung ins Regal stellen.



Bilder der DVD




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