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USA 1979
Originaltitel:Kill The Golden Goose
Alternativtitel:Time Of Death
aka. Kill The Golden Ninja
Länge:87:03 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:juristisch geprüft, strafrechtlich unbedenklich
Regie:Elliott Hong
Darsteller:Ed Parker, Bong Soo Han, Brad von Beltz, Midori Arimoto, Branscombe Richmond, Mike Robello, Seaward Forbes, Russ Dodson, Katalina Vinero, Ken Waller, Patrick Strong
Vertrieb:CMV-Laservision
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:19.02.2010 (Kauf)



Inhalt
Ed Parker ist ein professioneller Killer. Er bekommt den Auftrag, alle Zeugen zu töten, bevor sie vor einem US-Senats-Ausschuss aussagen können. Der Mann, der ihn davon abhalten will, ist L.A.P.D. Inspektor Hunt. Die zusätzliche Brisanz: der Inspektor ist mit der Ex-Freundin des Killers verheiratet. Es beginnt ein brutales Duell mit tödlichem Ende ...

Bild
Format1,33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Die DVD erreicht in etwa mäßige Videoqualität, was sich an den immer wieder auftauchenden Verschmutzungen, kurzen Ausfällen und den seltenen, aber umso mehr herausstechenden Sprüngen abzeichnet. Auch die Farbwiedergabe macht einen etwas ausgelutschten Eindruck mit den rötlichen und bräunlichen Tönungen und dem etwas zu harten Kontrast, der einige Szenen aussehen lässt, als ob sie im Halbdunkel gedreht worden. Rauschen macht sich lediglich im Hintergrund unruhig breit, allerdings erreicht das Material niemals eine annehmliche Qualität. Die Schärfe ist allerdings für Trash-Verhältnisse in Ordnung und die Farben wiederum nicht zu flach. Allerdings ist es zweifelhaft, eine Vorlage zu nutzen, die wie in der 35. Minute starke Abnutzungen eines Magnetbandes zeigt.
 ++/---

Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Die deutsche Synchro ist vermutlich etwas neuer als das englische Original, was sich an den Sprechern bemerkbar macht, welche sich ebenso sauber wie unfähig anhören. Generell klebt der deutschen Vertonung eine Sterilität an, die teils bedingt durch die billige Produktion ist, aber auch, weil der deutsche Ton die Hintergrundgeräusche etwas überblendet. Damit entfällt in Dialogen, die sich lediglich etwas kratzig anhören, das Hintergrundrauschen. Die englische Version ist keineswegs schlecht, sondern sogar gut verständlich, allerdings auch ein wenig grummliger und dumpfer als die deutsche Version.
 ++/---

Extras
Extras
  • Trailer (1:26 Min.)
  • Bildergalerie (20 Bilder)
  • Trailer (3:29 Min.):
    • Laserblast
    • Society
    • M.A.R.K. 13
VerpackungKleine Hartbox
 Der deutsche Trailer ist noch eine Stufe trashiger als der Film selbst: Da wird in den höchsten Tönen von einem mäßig begabten Sprecher die Qualität des Thrillers angepriesen und der Titel "Time Of Death" dermaßen penetrant oft wiederholt, dass es eine Freude ist. Dazu gibt es eine Bildergalerie, die einige Momentaufnahmen in etwas verbesserter Qualität zeigt.
 +-----

Fazit
Wer hätte gedacht, dass der als "Time Of Death" etwas bekanntere Titel tatsächlich den Sprung auf DVD schafft. Die "Trash Collection" von CMV macht's möglich, dass auch dieser sonderbare Billig-Flick nochmal ein Publikum bekommt - das sich mal wieder auf einen richtig schön-schlechten Film einstellen darf. Im Mittelpunkt dieser End-70er-Produktion steht der Hawaianer Ed Parker, der als Begründer der Kenpoo-Karatetechnik sonst eher hinter der Kamera tätig war, z.B. als Trainer von Stuntman. Der bereits ergraute Kampfsportstar, dessen markante Gesichtszüge man Alternativcoverevtl. bereits in "Inspector Clouseau - Der irre Flic mit dem heißen Blick" wahrgenommen hat, ist hier ein übler Killer, der innerhalb weniger Tage einige Auftragsmorde erledigen soll. Einer davon führt gleich dazu, dass einem Ahnungslosen der Kopf abgetrennt wird, was ein würdiger Auftakt für diesen billigen Exploitationer ist. Auch im weiteren Verlauf gibt's ein paar nette Dinge zu sehen, wenn Mauna "Killer" Loa seine Ziele mit bloßen Händen richtet und in einigen Zwischenfällen wahre Improvisationskunst im Töten beweist.
Die Cops sind ihm natürlich auf der Spur, von denen zwei herausstechen: Einer der Ermittler ist ein ein typischer California-Sonnyboy, der die Hippie-Zeit vermutlich nur knapp verpasst hat und definitiv vieles spielen könnte, aber bestimmt keinen Polizisten. Jürgen Drews wäre neidisch auf ihn ihn! Der Boss der Cops ist ganz zufällig ein Karate-Genie asiatischer Herkunft, der erst höflich ein paar Stationen abklappern und den Schurken Respekt einprügeln muss, bevor er sich mit Loa in einer Tiefgarage das letzte Gefecht liefert. Da geht's dann ordentlich rund, denn der Film packt krude Sachen aus.
Dass das so wirkt, liegt auch an der billigen Umsetzung. Man merkt jedem Filmmeter an, dass wenig Wert auf ein richtiges Inszenieren gelegt wurde, sondern alles schnell gehen musste. Die Darsteller sind Laien und die Martial Arts-Einlagen demnach nur dank der beiden Hauptdarsteller gut anzuschauen. Oftmals macht "Kill The Golden Goose" den Eindruck, als ob schnell noch eine Idee eingeschoben wurde, um die Laufzeit voll zu bekommen, an anderer Stelle aber sehr abrupte Übergänge gesetzt wurden, als ob es keine Anschlussmöglichkeiten gegeben hätte. Die deutsche Synchro zieht einem dann richtig die Schuhe aus, was das leicht dilettantische Geschehen hervorragend aufheitert.

"Kill The Golden Goose" zielt volle Kanone auf die Zuschauer des Autokinos ab, die darauf scharf sind, dass der Bösewicht ein paar Gute platt macht, bevor er vom rechtschaffenden Stadt-Sheriff selbst erlegt wird. Blutige Wunden, ein wenig Sex und der erheiternde Abstieg in das kriminelle Milieu machen das hier zur Empfehlung für Trash-Fans.
CMV bietet den Film in zwei Covervarianten an: Neben dem englischen Titel wird der Film auch unter seinem dt. Videotitel "Time Of Death" vertrieben, übrigens nicht zu verwechseln mit dem ebenfalls in der "Trash Collection" erhältlichen Interner Link"Death Time".



Bilder der DVD




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