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USA 1995
Originaltitel:Leprechaun 3
Alternativtitel:Leprechaun 3 - Tödliches Spiel in Las Vegas
Länge:89:26 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:Brian Trenchard-Smith
Buch:David DuBos, Mark Jones
Kamera:David Lewis
Musik:Dennis Michael Tenney
SFX:Frank Ceglia
Darsteller:Warwick Davis, John Gatins, Lee Armstrong, John DeMita, Michael Callan, Caroline Williams, Marcelo Tubert, Tom Dugan, Leigh Allyn Baker, Richard Reicheg, Linda Shayne, Ian Gregory
Vertrieb:BMG/UfA
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
In den Trümmern eines Pfandhauses in Las Vegas findet Scott McCoy ein seltenes Goldstück. Der junge Student stellt fest, dass die Münze Glück bringt - und das im Spielerparadies Las Vegas ... Noch weiß Scott nicht, dass der Glücksbringer das fehlende Stück aus dem Schatz des Leprechaun ist. Und der widerliche Zwerg ist zu allem bereit, um sein Gold zurückzubekommen. Er tötet von Mal zu Mal grausamer. Allmählich bemerkt Scott, dass die Münze nicht nur Glück bringt. Eigenartige Verwandlungen gehen in ihm vor ...

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Das Bild hat sich seit dem ersten und zweiten Teil nicht sonderlich geändert. Auffällig bleibt das leichte Rieseln im Bild, welches, so erkennt man zumindest anhand der stehenden Rauschmuster in Bewegungen, deutlich eingedämmt wurde, weswegen die Schärfe keine optimalen Werte erreicht. Die anamorphe Abtastung ist trotzdem mehr als befriedigend, ist mit guten Farben versehen, wenn man auch hier und da an eine Kinoabtastung erinnert wird, da es dem Detailbereich etwas an Ausdrucksstärke fehlt und man eine minimale Aufhellung erwartet. Die Kompression ist ebenso noch verbesserungswürdig, weswegen die 4 vergebenen Punkte recht wackelig dastehen.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel
 Die Surroundkanäle sind zwar nicht sonderlich aufregend besetzt, dafür aber teilweise sehr aggressiv bei Hintergrundgeräuschen. So entsteht der Eindruck eines herausgeputzten Dolby Surround-Tracks, der mit einer guten Dialogverständlichkeit, wenn auch etwas zu zaghaft, und sauberem Klangbild aufwarten kann. Der englische Ton ist dann noch eine Spur räumlicher innerhalb der Dialoge, die auf dem Center bleiben, vielleicht weil die deutsche Synchronisation dort etwas verhalten agiert, lässt aber ein stärkeres Rauschen vernehmen.
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Extras
Extras
  • Kapiteleinleger
  • Die Saga (5 Seiten)
  • Schnittvergleich:
    • Der Schnitt ins Ohr
    • Der Schnitt in den Zeh
    • Der Schnitt ins Auge
    • Zauberer durch 2
  • Warwick Davies (4 Seiten)
  • Ein Besuch am Set (5 Seiten)
VerpackungKeepCase
 Wer schon den ersten und zweiten Teil als deutsche DVD besitzt und in den Bonusbereich reingeschaut hat, für den stellt sich hier erstmal Ernüchterung ein. Die Inhaltsangaben zu den 5 Teilen der Reihe kennt man ebenso schon wie die schriftliche Biografie zu Warwick Davies. Nur die vier Schnittvergleiche, bei denen die Originalfassung und die vormals gekürzte, deutsche Fassung in einem Fenster ablaufen, und der Besuch am Set dürften von Interesse sein.
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Fazit
Darf der reimende Kobold seine Garstigkeiten doch tatsächlich vor neuen Kulissen austragen, wobei Las Vegas dem goldgierigen Kerlchen wieder mal einen hohen Bodycount verschafft, der in seiner Ausführung von Kinderfilm tauglich bis hin zu splattrig ("magische Zweiteilung") reicht, aber immer eine gehörige Portion Gehässigkeit hervorbringt. Eigentlich sind alle Zutaten der Vorgänger auch hier wieder an die richtigen Stellen gebracht, der kindisch-grantige Zwerg hat jede Menge cooler Auftritte, u.a. ein kurzes Duett mit einem Elvis-Double, ein naiver Jüngling und eine knackige Blondine müssen sich gegen zwielichtige Gestalten erwehren, die ordentlich ihr Fett abbekommen (in einer Szene sogar wortwörtlich) und die Geschichte ist hanebüchen wie eh und je. Doch irgendwie fehlt es dem dritten Teil innerhalb des anonymen Spielerparadieses ein wenig an Eigenständigkeit und Neuheiten, denn innerhalb der Reihe betrachtet sind viele Szenen doch recht belanglos, das Fantasygefühl geht leicht verloren und von Horror ist schon längst keine Spur mehr. Dafür setzt man einmal mehr auf Comedy und idiotische Nebencharaktere, die zur rechten Zeit verheizt werden, was jedes Mal nett anzusehen ist. Diese Hatz nach dem Topf voller Goldstücke gefällt damit immer noch besser als der folgende Interner Link"Leprechaun 4: Space Platoon", der kaum noch Charme, dafür Lächerlichkeiten am laufenden Band bietet. Insgesamt geht man wieder einen Schritt fort vom B-Horror und glänzt durch ein größeres Budget und eine glattere Ausführung, bleibt aber kurzweilig und unterhaltsam, um den Fan der Serie nicht zu enttäuschen und bietet mit der sehr ansehnlichen Lee Armstrong abermals eine starke weibliche Rolle (was schauspielerisch leider nur mäßige Umsetzung erfährt).
Bei der DVD darf man getrost zuschlagen, mittlerweile dürfte sie bzw. die Dreier-Box mit den ersten drei Teilen recht günstig zu haben sein.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Leprechaun 2
Leprechaun 1
Leprechaun 6 - Back 2 tha Hood
Leprechaun 5 - In The Hood
Leprechaun 4 - In Space
Leprechaun 3
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