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USA 1989
Originaltitel:Cutting Class
Alternativtitel:Todesparty II
aka. Cutting Class - Die Todesparty II
aka. Highschool Murders
Länge:87:09 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ungepürft
Regie:Rospo Pallenberg
Buch:Steve Slavkin
Kamera:Avraham Karpick
Musik:Jill Fraser
SFX:Robert E. McCarthy
Darsteller:Donovan Leitch, Jill Schoelen, Brad Pitt, Roddy McDowall, Martin Mull, Brenda Klemme, Mark Barnet, Robert Glaudini, Eric Boles, Dirk Blocker, Nancy Fish, Robert Machray
Vertrieb:HDMV
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:29.01.2010 (Kauf)



Inhalt
Vor Jahren wanderte Brian Woods wegen Shizophrenie in die geschlossene Anstalt, jetzt gilt er wieder als geheilt und kehrt an seine High School zurück, wo man ihn allerdings auch weiter als Geisteskranken einschätzt, vor allem sein alter Kumpel Dwight (Brad Pitt), der selbst ordentlich Probleme hat. Und schon bald passiert Geheimnisvolles: Ein Lehrer und zwei Schüler verschwinden, dann wird die Rektorin ermordet. Offenbar ist ein Geisteskranker in der Schule unterwegs und er fordert noch mehr Opfer ...

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Der anamorphe Transfer erweist sich für ein 80er Jahre B-Movie als gelungen, weil die Schärfe sich überwiegend auf einem guten Niveau befindet und die Farbdarstellung natürlich ausfällt. Nur selten wird das Bild etwas weicher gezeichnet, sieht dann aber niemals unscharf oder gar verschwommen aus. Auch der Kontrast liefert trotz der in dunkleren Bereichen etwas nachlassende Detailzeichnung gute Ergebnisse. Weder das dezent vorhandene Bildrauschen stört, noch die bis auf wenige Ausnahmen ruhig arbeitende Kompression. Vereinzelt sind kleinere Schmutzpartikel und Defekte sichtbar. Leider hat das US-Label Lions Gate ihren sehr schönen, anamorphen Transfer, der hierfür genutzt wurde, um einige Goreszenen entschärft. Um den Film in seiner Ursprungsfassung zeigen zu können, musste der deutsche Lizenznehmer HDMV jene Szenen aus einer anderen, deutlich schlechteren Fassung einfügen. Da es sich nur um wenige Sekunden handelt, ist es nicht weiter tragisch, sorgt aber für eine dezente Abwertung.
 +++/--

Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Mono)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Die deutsche Tonspur überzeugt durch eine fehler- und rauschfreie Dialogwiedergabe. Im Vergleich zur ebenfalls vorhandenen Originalfassung wirkt die deutsche Spur aber etwas kraftlos und offenbart nicht ganz so viele Details. Dafür machen sich im Original in einigen Szenen Übersteuerungen bemerkbar, was aber nicht wirklich stört. Überlagerungen entstehen in keiner der beiden Sprachfassungen. Es sind deutsche Untertitel vorhanden.
 ++----

Extras
Extras
  • Trailer "Die Todesparty II" (Dt.) (2:27 Min.)
  • Trailer "Die Todesparty II" (Eng.) (2:28 Min.)
  • Trailer "Die Todesparty" (1:34 Min.)
  • Trailershow:
    • Brainscan (1:51 Min.)
    • Blutweihe (0:47 Min.)
    • The Rage (1:41 Min.)
    • The Catcher (1:20 Min.)
    • Boogeyman 2 (1:00 Min.)
    • Boogeyman 3 (0:24 Min.)
    • Double Dragon (1:55 Min.)
    • Sabotage (2:08 Min.)
    • Hard-Boiled III (1:53 Min.)
    • Blast Heroes (1:00 Min:)
VerpackungKeepCase im Schuber
 Als filmspezifischer Bonus wird neben dem Originaltrailer auch dessen deutsche Variante angeboten. Zudem sind noch weitere Trailer aus dem HDMV-Programm vorhanden.
 /-----

Fazit
Mit Interner Link"Slaughter High" hat "Cutting Class" überhaupt nichts zu tun. Lediglich die deutsche Titelschmiede macht ihn zur Fortsetzung, vermutlich wegen der Gemeinsamkeit "Schulgemetzel" - eine der wenigen Parallelen zwischen den Filmen. Allerdings ist Interner Link"Slaughter High" der bessere Film, weil "Cutting Class" eine Wendecover AWendecover Bnur ansatzweise funktionierende Geschichte besitzt und einen etwas sonderbaren Mix aus Slasherfilm und schwarzen Humor auffährt. Das ganze ist zwar spaßig und auch die Goreszenen sind stellenweise einfallsreich gestaltet, doch hapert es am Handlungsverlauf und an den Charakteren, die sich allesamt sehr dumm benehmen. Das Drehbuch von Steve Slavkin weist eindeutige Schwächen auf und lässt kaum Symphatiefiguren zu. Das ist schade, immerhin wartet der Film mit zwei namenhaften Darstellern auf: Roddy McDowell wird in seiner Rolle als debiler, perverser Rektor ziemlich verheizt. Wenn es um die Morde in seiner Schule geht, benimmt sich seine Figur realitätsfern und grinst blöd. Außerdem steigt er oft seinen Schülerinnen nach und schlüpft scheinbar gern in Frauenkleider. Das zweite bekannte Gesicht ist Brad Pitt, der in "Cutting Class" sein Debüt feiet und dem man nach dieser Leistung sicherlich niemals den Sprung in die Hollywood-Oberliga zugetraut hätte. Seine Rolle als übercooler Schönling möchte so gar nicht passen, was auch etwas an der deutschen Synchronstimme liegt. Neben Pitt sind in weiteren Hauptrollen noch Donovan Leitch (Interner Link"Der Blob") und Jill Schoelen (Interner Link"Stepfather") besetzt worden. Letztere ist besonders Ende der 80er bis Anfang der 90er Jahre in zahlreichen B-Movies aufgetreten und konnte sich einen Ruf als Scream Queen ergattern, wenn auch im Gegensatz zu ihren zahlreichen Kolleginnen ohne einen Nacktauftritt.
An Goreeffekte ist alles enthalten, was einen ordentliche Slasher ausmacht. Diese verfehlen trotz ihrer Einfachheit nicht ihre Wirkung und sind manchmal etwas seltsam, z.B. der Tod auf dem Kopierer. Das reicht allerdings nicht, um die Schwächen der Handlung auszugleichen. Das Motiv des Täters, das Elemente von Wes Cravens Interner Link"Scream" vorwegnimmt, ist völlig an den Haaren herbeigezogen. Bevor sich der Täter offenbart, ist erst mal jeder der Figuren verdächtigt. Es gibt fast keine Person, die sich nicht irgendwie merkwürdig benimmt, was den Eindruck erweckt, als wäre diese Schule eher eine Anstalt für Geisteskranke als ein Ort der Bildung. Genau diese Zusammenstellung sorgt allerdings auch dafür, dass sich "Cutting Class" etwas abheben kann, auch dank des 80er Jahre-Soundtracks. Mehr als ein durchschnittlicher Slasher wird insgesamt zwar nicht geboten, das reicht bei dieser Filmgattung allerdings schon.

Die HDMV-Veröffentlichung von "Cutting Class" bzw. "Todesparty 2" stellt die einzig würdige Fassung dieses Films dar. In Amerika ist der Film trotz "Unrated"-Vermerk stark zensiert und in England zwar ungekürzt, aber in sehr schlechter Qualität und im falschen Bildformat erschienen. Da ist es nicht weiter tragisch, dass HDMV ihre Fassung aus zwei Quellen zusammenstellte und die im amerikanischen Master zensierten Goreffekte in schlechterer Qualität einfügte. Die DVD erscheint mit Wendecover und einem Pappschuber, womit man noch ganze drei Motive zum Film erhält. Nur das Bonusmaterial enttäuscht etwas, aber auch bei den ausländischen Veröffentlichungen ist nicht mehr vorhanden.



Bilder der DVD




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NewsHorror und Action von HDMV zum Jahresende 2009
Todesparty 2
Todesparty 2
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