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JP 2009
Originaltitel:Onêchanbara: The Movie - Vortex
Alternativtitel:Zombie Killer II - VorteX
Länge:85:05 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:Takeshi Shôji
Buch:Fukushima Yoshiki
Darsteller:Yû Tejima, Akari Ozawa, Rika Kawamura, Chika Arakawa, Kaoru Yûki, Kumi Imura
Vertrieb:I-On New Media, Splendid
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:12.11.2009 (Verleih) / 27.11.2009 (Kauf)



Inhalt
Ein Konzern forschte an einer Droge für Unsterblichkeit. Das Ergebnis waren lebende Tote - Zombies. 20 Jahre sind seither verstrichen. Die Zombies überschwemmen inzwischen die Erde. Sie beißen die Lebenden und ihre Opfer verwandeln sich ebenfalls in Untote. Das Ende der Menschheit steht unmittelbar bevor. Nur die Schwestern Aya und Saki scheinen etwas in ihrem Blut zu haben, das den Untergang zu stoppen vermag ...

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Die Bildtechnik entspricht in großen Teilen des Vorgängers. Matte und triste Farben sorgen für einen sehr eigenwilligen, fast schon monochromen Stil, der nur Rottöne (z.B. Blut) prägnant herausarbeitet. Bildrauschen fällt nur gering aus und auch die Schärfe bewegt sich auf angenehmen Niveau mit Schwächen im Detailbereich. Der Kontrast ist absichtlich sehr steil und sorgt in dunklen und helle Bildbereichen für Beeinträchtigungen. Bildfehler sind keine vorhanden, jedoch verursacht die Kompression wiederholt ein leichtes Blockrauschen.
 +++/--

Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Japanisch
UntertitelDeutsch
 Auch der Ton orientiert sich am Vorgänger, beeindruckt aber kaum und liefert lediglich einen soliden 5.1-Mix ab. Dies liegt an der sehr frontlastigen Abmischung, welche die Rears nur selten in das Geschehen einbezieht und demnach auch nur selten ein räumliches Klangbild zulässt. Zwar gibt es immer wieder Szenen, in denen sich der Score als auch Umgebungsgeräusche auf die hinteren Boxen verteilen, doch das geschieht einfach zu selten, um zu überzeugen. Dafür können Dialoge und die in den Actionszenen vorhandene Dynamik in beiden Sprachfassungen überzeugen. Der japanische O-Ton klingt etwas harmonischer, was daran liegt, dass die deutschen Sprecher etwas dominanter klingen. Wer trotz guter Synchronisation lieber die Originalfassung nutzen möchte, kann deutsche Untertitel zuschalten.
 ++++--

Extras
Extras
  • Originaltrailer (1:30 Min.)
  • Trailershow:
    • Basement Jack (1:15 Min.)
    • Bleed (1:39 Min.)
    • Gnaw (1:45 Min.)
    • Invitation Only (2:25 Min.)
    • Iowa (1:58 Min.)
    • Plague Town (2:21 Min.)
    • Romero's Staunton Hill (1:29 Min.)
    • Twilight Thirst (1:57 Min.)
    • The Graves (2:58 Min.)
    • Zombie Killer (1:25 Min.)
VerpackungKeepCase mit FSK-Wendecover
 Außer dem Originaltrailer zum Film und einer Trailershow ist kein weiteres Bonusmaterial vorhanden.
 /-----

Fazit
Die Japaner haben's im Allgemeinen ja mit Schulmädchen-Uniform und Cosplay, nur in Sachen Terror durch Zombies sind sie immer noch reichliche Grünschnäbel. Konnte Interner Link"Zombie Killer - Sexy as Hell" noch durch seine trashige und völlig überzogene Art für eine ordentliche Portion Spaß sorgen, so liefert die Fortsetzung nur wenige überzeugende Argumente, bei der nicht einmal die Heldin im roten Bikini richtig zur Geltung kommt. Das liegt hauptsächlich daran, dass man der Story genauso wenig folgen kann, wie den hektisch geschnittenen Kämpfen.

Im Mittelpunkt stehen die Halbgeschwister Aya und Saki, die es mit Gegnerin Himiko aufnehmen, welche über eine große Macht (...) in einer Organisation (...) verfügt und zugleich Herrscherin über Zombies zu sein scheint, die seit vielen Jahren die Erde bevölkern. Nur wird Saki abtrünnig in dem Glauben, mit einem Blutritual ihre toten Eltern ins Leben zurückholen zu können ...

Kennen muss man den Interner LinkVorgänger nicht, da beide Filme nur sehr lose zusammenhängen und "Zombie Killer Vortex" eher ein Prequel als eine Fortsetzung darstellt. Dennoch ist es stellenweise sehr schwierig dem Film zu folgen und das Wirrwarr um verschiedene Zugehörigkeiten und Intrigen ist innerhalb kürzester Zeit komplett. Obgleich nicht allzu viele Figuren mitwirken, scheint es da doppelte Identitäten zu geben, darüber hinaus Verwandlungen und nicht zuletzt diverse Geheimnisse um verfluchtes Blut - Details wird man nicht wirklich gewahr. Wie bei der Spiele-Vorlage wird sehr comicartig zu Werke gegangen, was von Interner Link"Zombie Killer" schon bekannt sein dürfte, aber filmtechnisch befremdlich wirkt. Besonders die Kämpfe mit Waffen (sprich: Das Abschlachten der Zombies) gerät völlig unübersichtlich und hektisch. Nach jedem Schwerthieb spritzt Computerblut auf die Kamera und bleibt eine Weile haften, während sich im Hintergrund weiter bewegt wird. Die Kamera als solche ist zudem nicht selten total neben der Spur, wackelt und liefert mitunter viel zu dunkle Bilder, so dass man zwischenzeitlich kaum mehr etwas erkennt. Dazu fügt sich der lieblose Score lückenlos ein, welcher aus minimalistischem Techno, billigen Gitarren-Riffs und seelenloser Pling-Plang-Rhythmik besteht.
Ganz nett ist noch der Versuch, die aus Interner Link"Sin City" bekannte Colorkey-Technik einzubinden. So wirken die Landschaften fast so kontrastarm wie Schwarzweiß, lediglich die Farbe Rot wird hervorgehoben, was ab und an elegant aussieht, jedoch nicht kaschiert, wie trocken die Sache ansonsten vonstatten geht. Im Grunde kämpfen sich nur Aya und so ein Typ durch Zombie-Massen, bis sie auf die Ultraböse treffen, die sich just mit einem Blut-Drink unsterblich machen will. Entsprechend kommt es zum Endkampf, in dem auch die abtrünnige Schwester wieder mitspielt. Spannend gestaltet sich der jedoch schon aus dem Grunde nicht, da einem selbst die beiden Heldinnen, die die Kamera zu keiner Zeit aufreizend einzufangen weiß, in irgendeiner Weise sympathisch sind. Vielleicht wären sie es eher, wenn man, wie kurz innerhalb des Abspanns, ein paar Close Up-Einstellungen vorgenommen hätte, um überhaupt einen optischen Reiz auszusenden.
Zum Schlamassel passen letztlich noch die hölzernen Dialoge, die schwachen Darsteller und die mickrige Ausstattung der Kulissen, denn während der Showdown in einer Art Fabrik stattfindet, lässt sich selbige ohnehin kaum erkennen, so viele visuelle Verfremdungen kommen im letzten Drittel zusammen. Wahrscheinlich muss man ein ausgemachter Fan des Konsolenspiels sein, oder auf das Einbinden diverser Fantasy-Elemente stehen. Ansonsten bietet dieser billige Streifen nämlich überhaupt keinen Anlass zur Sichtung - weder Blutgehalt, noch Erotik, von Atmosphäre wollen wir erst gar nicht reden, ergeben ein stimmiges Bild. Dünne Story, zähe Ausarbeitung und ein Minimum an passabler Choreographie führen dazu, dass man nach rund 85 Minuten eher verärgert abschaltet, als sich über brauchbare Zombie-Action zu freuen. Da hatte Interner Link"Zombie Killer - Sexy as Hell" mehr zu bieten.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Zombie Killer - Sexy as Hell
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