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USA 1957
Originaltitel:Forty Guns
Alternativtitel:40 Gewehre
Länge:76:47 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Sam Fuller
Buch:Sam Fuller
Kamera:Joseph F. Biroc
Musik:Harry Sukman, Victor Young
Darsteller:Barbara Stanwyck, Barry Sullivan, Dean Jagger, John Ericson, Gene Barry, Robert Dix, Jidge Carroll, Paul Dubov, Gerald Milton, Ziva Rodann, Hank Worden, Neyle Morrow, Chuck Roberson, Chuck Hayward, Sandra Wirth
Vertrieb:Koch Media
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Tombstone/Arizona 1880: Ein von der Regierung beauftragter Marshal bricht mit Gewalt und Liebe die gesetzlose Herrschaft einer reichen Rancherin. Auf der Suche nach einem Viehdieb kommt Marshal Griff Bonell mit seinen Brüdern Wes und Chico nach Cochise County. Beherrscht wird das Land von der mächtigen Großgrundbesitzerin Jessica Drummond, die sich von vierzig bewaffneten Männern beschützen läßt. Jessicas Bruder Brockie terrorisiert mit seinen Männern die Stadt. Als er den alten Marshal John Chisum anschießt, wirft ihn Griff Bonell ins Gefängnis. Doch Jessica sorgt dafür, dass Brockie bald wieder frei ist. Bei einem Erkundungsritt trifft Griff auf Jessica. Beide fühlen sich sehr schnell zueinander hingezogen. Eine Liebesgeschichte zwischen ihnen erscheint aber unmöglich... Sam Fuller verknüpft eine verwirrende Fülle von Handlungsfäden, Teilkonflikten und verblüffenden Szenen und Ideen miteinander, wobei der zentrale Konflikt von archaischer Sinnbildlichkeit ist: Gesetz und Ordnung kollidieren mit den Prinzipien des Kapitalismus und der freien Marktwirtschaft; Stärke und Macht werden entweder durch die Waffe oder durch Korruption vertreten.

Bild
Format2.35:1 (anamorph)
NormPAL
 Dafür, dass der Film knapp 50 Jahre auf den Buckel hat, ist dieser anamorphe Widescreen-Transfer wirklich sehr gut geworden. Die Schärfe befindet sich auf einem guten Niveau, obgleich das Bild eine Spur zu weich wirkt, was auf den Einsatz von Rauschfiltern schließen lässt. Letzteres ist hier nur sporadisch zu finden und stört zu keinem Zeitpunkt. Da es sich hier um einen Schwarzweiß-Film handelt, fällt das Bewerten der Farben schonmal flach, dafür bietet man uns aber einen durchweg guten Kontrast der sich kaum Patzer leistet, jedoch in hellen Flächen etwas zu steil wirkt und leicht überstrahlt. Dass wir es hier mit einer 50er Jahre-Produktion zu tun haben, sehen wir lediglich an leichter Helligkeitsschwankung im Bild und einem leichten Auftreten diverser Defekte und Verschmutzungen, welche aber kaum der Rede wert sind. Die Kantenschärfe zeigt leichte Anzeichen eines künstlichen Nachschärfens, was zur leichten Doppelkonturen führt. Die Kompressionen hingegen arbeiten sehr sauber, offenbaren jedoch leichtes Blockrauschen im Hintergrund.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Mono)
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Hier wird uns ein gut verständlicher Monoton geboten mit einem minimalen Grundrauschen. Jedoch wirkt der Ton im Gegensatz zur englischen Spur deutlich dumpfer und weniger frisch als der englische Originalton. Deutsche Untertitel gibt es leider nicht.
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Extras
Extras
  • Original Trailer (2:07 Min.)
  • weitere Trailer:
    • Keinen Cent für Ringos Kopf (3:31 Min.)
    • Faustrecht der Großstadt (1:42 Min.)
    • Polizei greift ein (1:48 Min.)
 Bis auf vier Trailer gibt es keinerlei Zusatzmaterial.
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Fazit
"Vierzig Gewehre" setzte seiner Zeit neue Maßstäbe und prägte das gesamte Western-Genre. Obgleich wir es hier mit einem Schwarzweiß-Film zu tun haben, hat Sam Fullers Klassiker auch 47 Jahre nach seiner Uraufführung nichts an Klasse verloren und überzeugt auch heute noch dank seiner grandiosen Kameraarbeit und seiner komplexen Geschichte, welche gerade durch seine unkonventionellen Erzählstruktur in Europa eine große Fangemeinde erreichte. Selbst Sergio Leone nennt Fullers Klassiker als Inspiration für seinen Western-Epos Interner Link"Spiel mir das Lied vom Tod". Fuller schafft es wie kaum jemand anderes komplexe Handlungsstränge, Konflikte und überraschende Plotverläufe miteinander zu kombinieren, gibt sich dabei sehr sozialkritisch und zeigt bereits hier viele Aspekte auf, welche man später gerade im Italowestern wieder finden wird. Die DVD aus dem Hause Koch Media bietet eine wirklich hervorragende Bildqualität, einen soliden Monoton und leider keine nennenswerten Extras. Jedoch ist "Vierzig Gewehre" ein zeitloses Meisterwerk, welches in keiner ordentlichen Western-Sammlung fehlen sollte und trotz kleiner Mängel durch fehlende deutsche Untertitel und Zusatzmaterial gehört diese DVD ins Regal.



Bilder der DVD




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