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USA 2004
Originaltitel:Chronicles of Riddick, The
Alternativtitel:Riddick
aka. Pitch Black 2: Chronicals of Riddick
aka. Pitch Black 2
Länge:114:20 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:David Twohy
Buch:David Twohy
Kamera:Hugh Johnson
Musik:Dominik Hauser, Graeme Revell, Tim Simonec
SFX:William H. Orr
Darsteller:Vin Diesel, Judi Dench, Colm Feore, Alexa Davalos, Karl Urban, Linus Roache, Nick Chinlund, Chris Astoyan, Artine Brown, Colin Corrigan, Christina Cox, Richard Cummins, Keith David, Cedric De Souza, Aaron Douglas, Kristin Lehman, Alexis Llewellyn, Thandie Newton, David Anthony Pizzuto, Ron Selmour, Andy Thompson, Yorick van Wageningen, Ron Yuan
Vertrieb:Universal
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Auf der Flucht vor den Söldnern, die entschlossen sind das auf Riddick ausgesetzte Kopfgeld zu kassieren, findet sich Riddick mitten in einem intergalaktischen Krieg wieder. Die Sekte der Necromonger ist auf einem unheiligen Kreuzzug durch das Universum und hat dabei nur ein Ziel: Unterwerfen oder vernichten. Und es scheint, als sei ausgerechnet Riddick, der unwahrscheinlichste aller Helden, der Einzige, der die Menschheit retten kann. Aber welches Interesse sollte er daran haben, irgendetwas außer seinem eigenen Leben zu retten?

Bild
Format2.40:1 (anamorph)
NormPAL
 Leider muss sich diese RC2 einmal mehr seinem US-Pendant beugen, denn was die RC1 in punkto Schärfe und Brillianz zeigt, erreicht die deutsche DVD nicht einmal ansatzweise. Zwar wird uns ein überdurchschnittlich gutes Schärfeniveau geboten, aber insgesamt wirkt das Bild deutlich weicher und weniger detailliert als die US-DVD. Der Kontrast hingegen ist wirklich hervorragend gelungen, wartet mit einem perfekten Schwarzwert auf und offenbart selbst in den dunklen Szenen jegliche Details. Natürlich wurde "Riddick" diverser stylistischer Farbfilter unterzogen, was dafür sorgt, dass z.B. bei der Sonnenszenen auf dem Planeten "Crematoria" das Bild überstrahlt. Dies ist aber kein Fehler. Die gesamte Farbgebung wirkt recht warm und bietet einen erdigen Braunton, unterscheidet sich aber auch hier in einigen Szenen etwas von der US-DVD und bietet plötzlich einen leichten Rotstich, welcher auf der RC1 nicht zu erkennen war. Ansonsten können wir aber auch mit der natürlichen Farbgebung zufrieden sein. Die Kompressionen leisten sich zudem keinerlei Ausrutscher und weder Defekte noch Verschmutzungen lassen sich beobachten. Lediglich ein minimales Bildrauschen lässt sich dezent im Hintergrund erkennen. Dies stört aber nicht wirklich. Somit wird uns ein guter aber alles andere als perfekter Transfer geboten, der in punkto Schärfe einmal wieder hinter der US-DVD steht und es stellt sich erneut die Frage, wieso man es hierzulande einfach nicht gebacken kriegt, ein ebenso scharfes Bild hinzubekommen.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch, Englisch
 Tonal schaut das Ganze schon einmal deutlich besser aus und bietet einen sehr effizienten Raumklang, der mit ordentlich Druck und einem wuchtigen Soundtrack den Nachbarn aufhorchen lassen wird. Einziges Manko ist hier die Dialogwiedergabe, welche sich zwar sehr verständlich gibt, aber etwas zu leise abgemischt wurde, so dass sich bei einem geringen Lautstärke-Level der Surroundtrack zwar immer noch sehr klar und sauber offenbart, aber die Dialoge kaum zu verstehen sind. Von daher bleibt bei "Riddick" keine andere Möglichkeit als aufzudrehen und von dem wuchtigen Dolby Track erschlagen zu werden. Die Effektlautsprecher sind hierbei ständig im Einsatz und werden perfekt für die Musik und Effekte eingesetzt. Das gesamte Klangbild wirkt zudem sehr weiträumig und wartet mit einem kräftigen Bass auf. Kurz gesagt: Ein so dynamische Surround-Abmischung mit einem perfekten Einsatz aller Kanäle erlebt man selten und sorgt dafür, das sich "Riddick" abgesehen jeglicher filmischer Schwächen ein Platz in den audiophilen Ruhmeshallen gesichert hat und selbst den englischen Ton in punkto Weiträumigkeit um Haaresbreite toppt.
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Extras
Extras
  • The Chronicles of Riddick: Virtueller Führer
  • Toomb's Jagdbericht (9:57 Min.)
  • Einsicht in Riddick (via Untertitel)
  • Visuelle Effekte näher beleuchtet (6:01Min.)
  • Riddicks Welten
  • Spielen Sie das X-Box-Spiel
  • DVD-ROM-Part
  • Trailershow (4 Trailer, gesamt 4:33 Min.)
 Die DVD bietet durchweg ein Hoch und ein Tief und zum Tief gehört auch das Zusatzmaterial, welches mehr als mager ausgefallen ist. Den Anfang macht der "virtuelle Führer", welcher zehn kurz gehaltene Kommentare über die Personen und Orte aus dem Film zu bieten hat. Gespickt mit diversen Filmausschnitten wird uns zudem noch eine komplette deutsche Synchronisation mit den Sprechern aus dem Film geboten. Erinnern tut das ganze Feature an ein eine für ein Videospiel kreierte Planetenübersicht. Ebenfalls recht uninteressant ist "Toombs Jagdbereicht", in dem Toombs gute 10 Minuten von seinen Jagderlebnissen spricht. Auch dieses Feature scheint optisch sowie inhaltlich einem Videospiel entsprungen. "Einsicht in Riddick" bietet uns eine separate englische Untertitelspur, welche anhand von Textfeldeinblendungen eine Menge Informationen aus dem Riddick-Universum preisgibt. Ein interessantes Feature mit vielen nützlichen Informationen, welches man aber ruhig hätte eindeutschen können. "Visuelle Effekte näher beleuchtet" geht leider gerade mal 6 Minuten und geht auf die Special Effects im Film ein, bleibt dabei aber stets oberflächlich. In "Riddicks Welten" erleben wir eine interaktive Tour durch die Filmsets, welche man sich in einer 360-Grad-Ansicht beschauen kann. Neben 8 Locations, durch die man sich durchklicken kann, gibt es noch eine "Vin-Diesel-Tour", in der uns der Riddick-Darsteller knapp 3 Minuten lang durch die Sets von "Riddick" führt und uns dabei erzählt, wie toll doch alles ist. Zum Schluss gibt es noch 4 Trailer zu sehen, dabei fehlt aber der Original-Kinotrailer zu "Riddick" und wer eine X-Box sein Eigen nennt, darf ein 1-Level-Demo des Konsolenspiels anspielen. Der DVD-ROM-Part kann getrost vergessen werden und führt nur zur Universal-Homepage.
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Fazit
"Riddick" ist bei weitem nicht das geworden, was man sich für einen Interner Link"Pitch Black"-Nachfolger gedacht hätte. Zwar gibt es ein Wiedersehen mit zwei Charakteren aus dem ersten Teil und Vin Diesel als Riddick gibt sich wieder obercool, aber diesmal ist alles etwas "too much". Vin Diesel spielt seinen Helden schon deutlich zu cool, bringt zum nötigen Zeitpunkt keine Emotionen rüber und scheint eine Maschine aus Interner Link"Terminator" zu sein. An diesen Stellen schwindet auch die Glaubhaftigkeit des Helden. Die Geschichte ist recht originell, wenn auch nicht originell inszeniert, denn die vielen Handlungsstränge, die der Film versucht miteinander zu verbinden, springen ständig hin und her und wirken recht unmotiviert. Hier hat man versucht ein Action-Epos zu erschaffen, rein optisch wird uns hier auch einiges geboten und auch die schnell geschnittenen Actionszenen wurden gut fotografiert. Dennoch fehlt hier der "aha"-Effekt, denn dieses ewige Hin und Her, ein etwas zu cooler Vin Diesel und eine nicht eingehaltene Linie lassen den Film zu unsortiert wirken. Man nimmt ihn gerne mit, aber steht zum Ende mit einem leeren Magen auf. Dies war bei "Pitch Black" nicht der Fall, zwar wurde hier auch auf Action gesetzt, aber es war alles viel düsterer und beängstigender als in "Riddick". In "Pitch Black" hatte man keine andere Wahl als sich der Bedrohung zu stellen, in "Riddick" stellt die Sekte der Necromonger keine richtig Bedrohung dar, auch wenn sie Planet für Planet unterjochen. Irgendwas fehlt in "Riddick" und auch wenn die Spezialeffekte, welche löblicherweise nicht immer aus dem PC entsprungen sind, wirklich einen tollen Eindruck hinterlassen, ist der Rest einfach etwas zu undurchdacht. Der Schluss erinnert zu sehr an Interner Link"Conan" und kann mehr als nur gewöhnungsbedürftig gesehen werden. Insgesamt ist "Riddick" gutes und vor allem stylisches Actionkino für die MTV-Generation, mit vielen Handlungsfehlern, einer zu hektischen Inszenierung und einer Coolness, welcher ein gewisses Fingerspitzengefühl nicht geschadet hätte. Für einen netten Heimkinoabend reicht es aber allemal, denn auch wenn das Bild etwas schlechter ist als das US-Gegenstück kann der Ton sich in den audiophilen Referenzhimmel einreihen und lässt es so richtig krachen. Die Extras sind hier nur als Füllmaterial zu sehen, denn besonders interessant ist hierbei nichts.
Wer nicht auf den bald erscheinen "Director's Cut" warten kann, kann hier zuschlagen, aber ein Ausleihen reicht auch erst einmal.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Pitch Black (Unrated Director's Cut)
Riddick - Überleben ist seine Rache (Extended Cut)
IMDb.com OFDb.de



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