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USA 1972
Originaltitel:Gore Gore Girls, The
Alternativtitel:Blood Orgy
Länge:80:39 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Juristisch geprüft/Strafrechtlich unbedenklich
Regie:Herschell Gordon Lewis
Buch:Alan J. Dachman
Kamera:Alex Ameri
Musik:Herschell Gordon Lewis (als Sheldon Seymour)
SFX:Allison Louise Downe, Herschell Gordon Lewis, Robert Lewis
Darsteller:Frank Kress, Amy Farrell, Hedda Lubin, Henny Youngman
Vertrieb:CMV-Laservision
Norm:PAL
Regionalcode:0



Inhalt
Ein irrer Serienmörder geistert durch die Nachtclubszene und schlachtet in übelster Weise Stripperinnen ab. Als die attraktive Journalistin Nancy Weston dahinter eine Titelstory wittert, macht sie sich zusammen mit dem Privatdetektiv Abraham Gentry auf die Suche nach dem Täter. Doch auch während ihrer Recherchen hören die Morde nicht auf - den Mörder scheint ein unstillbarer Hass auf Go-Go-Girls zu treiben. Gentry kann vorerst lediglich die weiteren Schauplätze des Verbrechens begutachten, offenbar sind die Motive des brutalen Serienkillers nicht die, die er erwartet hat ...

Bild
Format1.33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Das Bild kann weder sein Alter noch seinen Produktionsstand verbergen und wartet mit einer recht verwaschenen Farbgebung auf und einem sehr starken Kontrast mit einem hohen Schwarzwert. Leider neigen hier Details in dunklen Szenen zu verschwinden und in einigen Szenen kann man das Geschehen nur erahnen. Bildrauschen ist jedoch so gut wie gar nicht auszumachen, dafür ist die Schärfe aber alles andere als optimal. Ein richtig scharfes Bild wird uns nie geboten und so wirkt das Bild sogar in Nahaufnahme sehr unscharf. Zudem offenbaren die Kompressionen ein hohes Maß an Blockrauschen und Artefaktebildung im Hintergrund, die nochmals zu lasten der Schärfe geht. Desweiteren lassen sich in Kameraschwenks ein hohes Maß an Ghosting-Effekte ausmachen, die mit aller Wahrscheinlichkeit aus einer NTSC/PAL-Wandlung resultieren; Defekte und Verschmutzungen sind ebenfalls die gesamte Laufzeit über zu bemängeln. Wenn man bedenkt, aus welcher Ecke der Film kommt, kann man mit dem Ergebnis aber "noch" zufrieden sein.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Mono)
SpracheEnglisch
UntertitelDeutsch, Holländisch
 Der lediglich in Englisch vorliegende Ton klingt recht dumpf und hat nur eine gerade noch ausreichende Dialogverständlichkeit zu bieten, dessen Schwäche eindeutig im Hochtonbereich liegt. Hier neigen die Stimmen zuweilen zu starken Verzerrungen, klingen kratzig und übersteuern. Ansonsten gibt es aber keine groben Fehler und selbst Rauschen hält sich noch in Grenzen. Optional lassen sich deutsche und holländische Untertitel hinzuschalten.
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Extras
Extras
  • Original Trailer (1:26 Min.)
  • Audiokommentar des Regisseurs
  • Bildergalerie (115 Bilder)
  • CMV-Anthologie:
    • Der 6. Kontinent
    • Alien Terror
    • Andy Warhol's Dracula
    • Andy Warhol's Frankenstein
    • Astaron: Brut des Schreckens
    • Blood Feast
    • Blutgericht in Texas
    • The Boogey Man
    • Cartoons ziehen in den Krieg
    • La Chinoise
    • Cleaner
    • Color me Blood Red
    • Dance of Death
    • Day of the Dead
    • Electric Blue
    • Frequenz Mord
    • Großangriff der Zombies
    • Ground Zero
    • The Gruesome Twosome
    • Hölle der lebenden Toten
    • Hollywood Chainsaw Hookers
    • I Spit on Your Grave
    • Invasion der Tollwütigen
    • Just for the Hell of it
    • Das komabrutale Duell
    • Last House on Dead Ende Street
    • Lord of the Undead
    • Maniac
    • Murderer Tale
    • Mutation
    • Mutation 2
    • Mutation 3
    • Muttertag
    • Der Planet Saturn läßt schön Grüßen
    • Die Rückkehr der Zombies
    • Sado
    • Die sensationellsten Achterbahnen in 3D
    • She Devils on Wheels
    • Sie tötete in Exstasse
    • The Stepfather Part 1&2
    • Tanz der Teufel
    • A Taste of Blood
    • Trinity & Beyond
    • Two Thousand Maniacs!
    • Vampyros Lesbos
    • The Wizard of Gore
    • X-Tro
VerpackungSuperJewelCase
 Das Bonusmaterial offenbart uns diesmal keinen weiteren Bonus Film, sondern neben dem Originaltrailer und einer Bildergalerie mit 115 Bildern diverser H.G. Lewis-Filme, einen interessanten Audiokommentar von H.G.Lewis himself, welcher leider nicht Deutsch untertitelt wurde. Zuzüglich finden wir hier die CMV-Laservision-"Anthologie", sprich eine Trailershow mit 50 Original-Trailern aus dem CMV-Laservision-Programm. Unter anderem sind dort Trailer zu Interner Link"Blutgericht in Texas", Interner Link"Maniac" und Interner Link"Day of Dead" zu finden. Für Liebhaber und Sammler klassischer Trailer sehr interessant und außerdem können Neulinge sich ein Bild vom umfangreichen CMV-Programm machen.
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Fazit
Wenn ein Film mit den Worten "Wir sind stolz darauf, Ihnen mitzuteilen, dass dieser Film zu Ende ist", endet, dann kann man eigentlich das Vorangegangene kaum mehr ernsthaft besprechen. "Gore-Gore Girls" ist ein 1970er Underground-Klassiker, gedreht vom berühmt-berüchtigten Hershell Gordon Lewis. Und dass das Trash in Reinkultur ist, mag man sich denken.
Die Hauptrolle spielt der unbekannte Frank Kress. Er spielt den gepflegten, gebildeten Privatdetektiv Abraham Gentry. Gentry fuchtelt ständig mit seinem Spazierstock, und behält selbst bei Anblick der übel zugerichteten Leichen noch seine Fassung und seinen (offensichtlich britischen) Humor - ganz so, als ob David Niven die Rolle hätte spielen sollen. Gentry wird von der attraktiven Reporterin Nancy Weston (Amy Farrell) umgarnt, doch den Fall eines mysteriösen Stripperinnen-Mörders zu lösen. Da ihn das Geld lockt, nimmt Gentry an. Von nun an geht es auf eine wilde Tour! Lewis macht aus seinem sleazigen Low-Budget-Film eine kuriose Mischung aus ironischen Dialogen, extremer Gewalt und vielen Striptease-Einlagen. Allein schon die ersten Szenen, in denen wir Augenzeugen von der wohl schrecklichsten, geschmacklosesten Couch in der gesamten Filmgeschichte werden, entschädigen den Käufer dieses Filmes. Ganz zu Schweigen von den üblen Klamotten, die dieser Abe Gentry trägt... und so witzelt sich der Film durch seine geradlinige Story. Dann tritt plötzlich Komiker-Legende Henny Youngman als Besitzer aller Stripclubs der Stadt auf, und die Laune des Zuschauers ist ganz oben.
"Gore Gore Girls" ist ein überaus unterhaltsamer, weil vollkommen alberner Sonntag-nachmittags-Krimi, der immer wieder mit heftigsten, üblen, und nicht wirklich leicht zu verdauenden Gewaltszenerien unterbrochen wird. Doch kaum ist das inflationär eingesetzte Kunstblut aus dem Kamerawinkel, beginnt wieder die herrlich schrullige Jazz-Mucke im Hintergrund den Zuschauer aufs beste zu unterhalten. Lewis hat es einfach geschafft, nette Charaktere und einen Haufen unrealistischer, aber urkomischer Nebenfiguren zu erschaffen, und sie auch noch recht launisch in Szene gesetzt.
"Gore-Gore Girls" sei für jeden Trashfan mit starkem Magen ein Tipp. Auch diejenigen, die verruchte Strip-Bars und sämtliche Modesünden der 70er Jahre sehen wollen, sind mit diesem Lewis-Film bestens bedient. Wer ernsthafte Filmkunst erwartet, stolpert vermutlich eh nicht über dieses Kleinod des Gore-Trashs.

Die Nummer 12 der H.G.Lewis kommt wie immer in dem beliebten CMV-typischen Jewel Case daher und bietet uns zwar diesmal keinen Kurzfilm, aber dafür einen Audiokommentar und eine umfangreiche CMV-Trailershow. Bild & Ton können leider nur bedingt überzeugen, was aber größtenteils dem Alter und der Herkunft dieser Produktion zuzuschreiben ist. Für Fans des "Godfather of Gore" ist aber auch diese DVD wieder Pflichtprogramm



Bilder der DVD




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