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IT 1980
Originaltitel:Poliziotto Superpiu
Alternativtitel:Super Snooper
aka. Super Fuzz
Länge:100:50 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 6 Jahre
Regie:Sergio Corbucci
Buch:Robert Brodie Booth, Sabatino Ciuffini, Sergio Corbucci
Kamera:Silvano Ippoliti
Musik:Michelangelo La Bionda
SFX:Cataldo Galliano
Darsteller:Terence Hill, Ernest Borgnine, Joanne Dru, Marc Lawrence, Julie Gordon, Lee Sandman, Salvatore Borghese, Woody Woodbury, Dow Stout, Herb Goldstein, Sergio Smacchi, Don Sebastian, Claudio Ruffini, Jack McDermott, Charles D. Thomas
Vertrieb:3L
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:22.10.2009 (Kauf)



Inhalt
Durch Zufall gerät der Streifenpolizist Dave Speed (Terence Hill) in den Wirkungskreis eines NASA-Atombombentests. Speed überlebt wie durch ein Wunder die extreme Strahlenbelastung und entdeckt an sich plötzlich übermenschliche Fähigkeiten, mit denen er der Unterwelt von L. A. das Fürchten lehrt: Er verfügt über eine Art Röntgenblick, ist unverwundbar, kann pfeilschnell laufen und sogar Pistolen- und Gewehrkugeln mit bloßen Händen fangen. Doch auch der Supercop hat eine Archillesferse: Sobald er die Farbe rot sieht, versagen ihm alle Kräfte ...

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Um es vorweg zu nehmen: Die überarbeitete Fassung lohnt sich, denn tatsächlich wird ein sichtlich besseres Bild geboten als bei der Erstauflage. Das bedeutet z.B. einen besseren Kontrast, der nun nicht mehr den Eindruck einer alten Kinokopie macht. Schatten werden nun sauber dargestellt, der Schwarzwert ist satter und auch die Farben kommen um einiges besser zur Geltung, sind teilweise sogar richtig satt. Bis auf wenige Archivaufnahmen zu Beginn ist das Bild zudem sehr sauber, fast rauschfrei und fehlerfrei komprimiert. Trotzdem wären 4 Punkte etwas zu viel, denn die Schärfe erreicht zwar gute Werte, liegt oftmals aber darunter. Beispielsweise sind beim Blick durch die Windschutzscheibe auf Terence Hill und Ernest Borgnine in der 20. Minute deren Gesichter stark verschwommen. An der Plastizität mangelt es leider des Öfteren, auch wenn man grundsätzlich zufrieden sein kann. An einigen Stellen macht es den Eindruck, als ob die Rauschfilterung auch etwas zu heftig verlief, weil bewegende Elemente nicht nur Feinheiten vermissen lassen. Da allein durch Kontrast, Bildruhe und Farben aber einiges wieder rausgeholt werden kann, darf man sich auf diese Umsetzung freuen.
 +++/--

Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch
Untertitel-
 Abermals ist lediglich der deutsche Ton dabei, dem Untertitel fehlen. Beim Vergleich mit der alten Auflage hab ich keine klanglichen Unterschiede feststellen können, und da diese in Mono vorliegt, darf man davon ausgehen, dass 3L wieder Mono aufgespielt hat, was allerdings für diese Art Film völlig ausreichend ist. Wer die Spencer/Hill-Sachen kennt, weiß ohnehin, dass es nur auf eine gut verständliche Dialogwiedergabe und möglichst geringes Rauschen in diesen Filmen geht, da kaum Effekte geboten werden. Die Musik hat hierbei ordentlich Wumms, Übersteuerungen und Rauschen wird man kaum bemerken und die Faustschläge klatschen wieder richtig schön. Allerdings kann man den Film auch problemlos direkt über die TV-Boxen hören.
 ++/---

Extras
Extras
  • Dt. Originaltrailer (3:11 Min.)
  • Slideshow (21 Bilder)
  • Filmo- und Biografie Terence Hill (18 Seiten)
VerpackungKeepCase
 Nicht so viel wie bei anderen DVDs, aber mit einem Trailer, einer Galerie voller Aushangfotos und einer Übersicht über das Schaffen von Hauptdarsteller Terence Hill ist man schon mal gut bedient.
 +/----

Fazit
"Der Supercop" gehört zu den besten Filmen, die Terence Hill ohne seinen Standardpartner Bud Spencer gedreht hat. Allerdings sollte jeder, dem die Spencer/Hill-Filme nicht zusagen, diese Klamotte von Sergio Corbucci tunlichst meiden. Schon die hanebüchene Inhaltsangabe lässt eine ziemlich tumbe Komödie vermuten, und genau das ist es auch, aber eine, bei der man schön das Hirn abschalten und genießen kann. Ein paar nette Einfälle, eine lustige Prügelei sowie einige lockere Sprüche garantieren ein kurzweiliges Vergnügen, sofern man über haarsträubende Logikfehler hinwegsehen kann. Vor allem der Schluss strotz davon nur so. Als Parodie kann man das auch nicht mehr durchgehen lassen, dazu steht der Klamauk viel zu sehr im Vordergrund.

Ich selber weiß gar nicht, wie oft ich den Film als Kind gesehen habe, auf jeden Fall häufiger als zehnmal. Deshalb kann ich den ganzen Inhaltsfehlern nicht wirklich böse sein und kann diejenigen verstehen, die das als stumpfe Kalauerparade abstempeln, die ihr Ziel, eine Heldenparodie zu sein, verfehlt. Für mich bleibt es ein All-Time-Favorit der kurzweiligen Unterhaltung, bei der das Hirn mal relaxen kann. Und den herrlichen Titelsong kann ich mittlerweile sogar rückwärts mitsingen ;-)



Bilder der DVD




Druckbare Version
News3L- und Wicked-Vision-Gewinnspiel zum Spencer/Hill-Comeback!
Supercop, Der
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