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HK 1990
Originaltitel:Jing tian shi er xiao shi
Alternativtitel:Last Blood, The
aka. 12 Hours of Fear
aka. 12 Hours of Terror
aka. Hard Boiled 2
aka. Hard Boiled 3 - The Last Blood
aka. Jing tian xiao shi
aka. 12 Hours To Die
Länge:90:18 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ungeprüft
Regie:Jing Wong
Buch:Jing Wong
Kamera:Jingle Ma
Darsteller:Chan Pak-Cheung, Chin Ho, Andy Lau, Leung Kar-Yan, Jackson Lou, May Lo Mei-Mei, Alan Tam, Eric Tsang, Corey Yuen
Vertrieb:HDMV
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:16.11.2009 (Kauf)



Inhalt
Während eines gemeinsamen Fluges mit dem revolutionären Religionsoberhaupt Dakka Lama erfährt der Hongkong-Gangster Ben die unglaubliche Wahrheit: Seine Freundin Linda und der Dakka Lama sind aus dem gleichen Blut, hatten, obwohl Linda 60 Jahre später geboren ist, die gleiche Geburtsstunde und sollten auch das gleiche Schicksal erfahren. Ben ist skeptisch. Erst als die beiden beim Verlassen des Flughafens durch Kopfschüsse lebensgefährlich verletzt werden, verschwinden seine Zweifel. Doch ihre gemeinsame Blutgruppe "P" ist sehr selten, und Detective Stone und Ben bleiben nur acht Stunden für die Suche nach den drei Personen in Singapur, die diese Blutgruppe haben.

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Ein vernünftiges Master zu einem asiatischen Film, der schon einige Jahre alt ist, stellt immer eine Herausforderung für den Lizenznehmer dar. Im Fall von "Hardboiled 3 - The Last Blood" darf man HDMV beglückwünschen, denn bis auf einige Defekte und etwas Rauschen ist die Vorlage gut erhalten und besitzt eine annehmliche Qualität. Dies fängt bei der Detailschärfe an, die durchgehend zu überzeugen weiß. Es gibt zwar immer wieder Szenen, die etwas nachlassen, insgesamt wird das Bild aber niemals unscharf, sondern überzeugt durch feine Details. Kontrast als auch Farbdarstellung geben keinen Grund zur Kritik, lediglich die Kompression erlaubt sich manchmal minimale Ausrutscher, die aber kaum Beachtung wert sind. Insgesamt darf man dem Bild, natürlich unter Berücksichtigung seiner Herkunft, 4 Punkte geben.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Mono)
SpracheDeutsch, Englisch, Kantonesisch
UntertitelDeutsch, Englisch
 Auch der Ton kann überzeugen und klingt in der deutschen Fassung natürlich. Im Hintergrund ist zwar ein leichtes Rauschen herauszuhören, doch wirkt sich dies nicht auf die Verständlichkeit der Dialoge aus. Die englische Synchronisation ist etwas angeschlagen, gerade weil die Dialoge einen blechernen Klang besitzen. Dennoch sind die Dialoge auch gut zu verstehen. Das kantonesische Original macht den besten Eindruck, obwohl die Spur dumpf ausgefallen ist, weil sich Musik und Effekte nahezu perfekt in den Mix integrieren. Deutsche als auch englische Untertitel können bei Bedarf zugeschaltet werden.
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Extras
Extras
  • Last Blood (Dt.) (1:53 Min.)
  • Last Blood (Eng.) (3:15 Min.)
  • Last Blood (Kant.) (3:45 Min.)
  • Trailershow:
    • Sabotage (2:08 Min.)
    • Blast Heroes (1:00 Min.)
    • Double Dragon (1:55 Min.)
    • Final Reprisal (2:25 Min.)
    • Ninja - In geheimer Mission (1:32 Min.)
    • Ninja - In geheimer Mission 2 (1:31 Min.)
    • War Dog (1:44 Min.)
    • Helden USA (0:55 Min.)
    • The Big Heat (3:29 Min.)
    • Taking Manhattan (1:09 Min.)
VerpackungKeepCase
 Außer einem Wendecover und drei Trailer zum Film gibt es keine weiteren Extras. Der restliche Platz der DVD wurde mit ein paar weiteren Trailern genutzt.
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Fazit
Trotz der Betitelung als "Hardboiled 3" hat dieser Titel nichts mit John Woos Interner LinkAction-Klassiker zu tun. Vielmehr sollte man bei dieser HDMV-Veröffentlichung auf den Zusatztitel "The Last Blood" achten, denn unter diesem Titel ist Wong Jings gesuchter HK-Actionreißer, der nach der VHS-Veröffentlichung von Screen Power nun auch ungekürzt auf dem digitalen Medium erscheint, wesentlich bekannter. Der Alternativtitel "Hardboiled 3" ist nämlich etwas unglücklich gewählt, da die Klasse des grandiosen Woo nicht ganz erreicht wird. Tragisch ist das aber nicht, denn Jings Werk gehört zweifelsfrei zu den Wendecoverrichtig guten HK-Actionfilmen, und kann zudem mit einer interessanten Handlung überzeugen.
Alles dreht sich um eine seltene Blutgruppe, die unbedingt benötigt wird, weil der Dakka Lama bei einem Attentatversuch einer terroristischen Organisation lebensbedrohlich verletzt wurde. Auch die Freundin von Bee wurde bei dem Attentat verletzt und auch sie benötigt ausgerechnet diese seltene Blutgruppe für eine Transfusion. Als Blutspender kommen nur sehr wenige in Frage. Weil die Terroristen mitbekommen haben, dass der Daka Lama noch am Leben ist und dringend eine Transfusion benötigt, macht sich die Organisation daran, alle möglichen Spender umzubringen, damit ihre Zielperson stirbt. Nun liegt es an der Polizei, die Spender am Leben zu erhalten. Auch Bee will seine Freundin retten. Weil der Daka Lama aber wichtiger ist als Bees Freundin, entbrennt zwischen allen Parteien eine unerbittliche Jagd auf die immer weniger werdenden Spender ...
Bei "The Last Blood" wird wieder mal eine ordentliche Geschichte abgeliefert, bei der die Action natürlich nicht zu kurz kommt, obwohl nicht von einer Ballerei zur nächsten gewechselt wird. Grundsätzlich verläuft die Hetzjagd auf die Spender zwar schematisch, aber nicht langweilig: Polizei, Bee und Terroristen jagen hinter den vermeintlichen Spendern hinterher und bekriegen sich gegenseitig. Manchmal wäre etwas mehr Tiefgang in der Charakterisierung nützlich gewesen, das Tempo und der gelegentlich aufkommende Witz gleichen dieses kleine Manko aber aus. Die Actionszenen sind gehobene HK-Klasse und überzeugen durch eine gute Choreographie, die flotten Verfolgungsjagden und Feuergefechte, in welchen Woos Interner Link"Hardboiled" des Öfteren zitiert wird, z.B. wenn die Protagonisten akrobatisch durch die Gegend fliegen und das Blut herumspritzt. Für die Hauptrollen konnten Andy Lau und Alan Tam gewonnen werden, was sich als ideale Besetzung herausstellen. Besonders in den Szenen mit typischen Buddy-Elementen kommt die ungleiche Partner-Konstellation hervorragend zur Geltung. Auch die weiteren Darsteller wurden ihren Rollen entsprechend gut gewählt und bieten eine überzeugende Leistung.

Wong Jings "The Last Blood" bietet fetzige Unterhaltung mit einer ansprechenden Geschichte, die sich von üblicher HK-Massenware gekonnt abhebt. Der technische Teil dieser HDMV-Veröffentlichung kann ebenso wie der Film überzeugen.



Bilder der DVD




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NewsHDMV-Neuheiten im November
Last Blood, The
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