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USA 1996
Originaltitel:Bounty Hunters
Alternativtitel:Outgun - Die Kopfgeldjäger
Länge:93:35 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:George Erschbamer
Buch:George Erschbamer, Jeffrey Barmash, Jim Cirile
Kamera:A.J. Vesak
Musik:Norman Orenstein
Darsteller:Michael Dudikoff, Lisa Howard, Benjamin Ratner, Erin Fitzgerald, Freddy Andreiuci, Ashanti Williams, Steve Makaj, Peter LaCroix, Michael McMillan, Gary Chalk, Mike Mitchell, Deryl Hayes, Angela Moore, Claire Riley, Ken Kirzinger
Vertrieb:Screen Power / United Video
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:20.11.2001 (Kauf)



Inhalt
"Jersey" Bellini: Ein eiskalter, knallharter Kopfgeldjäger. Sein Job: Izzy Snyderman, ein Autodieb, auf dessen Kopf eine gewaltige Prämie ausgesetzt ist. Jersey spürt Izzy auf - und läuft seiner schärfsten Konkurrenz in die Arme: B.B. Barrington, eine attraktive Kopfgeldjägerin. Jersey gelingt es, ihr Izzy unter der Nase wegzuschnappen und mit ihm fast zu entkommen. Aber im letzten Moment schafft Izzy die Flucht. Er hinterlässt den beiden nur den gestohlenen Rolls Royce - mit einem Mädchen im Kofferraum, eine Prostituierte. Sie war Zeugin eines Mordes, den Gangsterboss Deimos kaltblütig verübte. Sie sollte "verschwinden", aber da wurde Deimos Auto von Izzy gestohlen. Der Gangster rastet aus, als er erfährt, was passierte. Plötzlich wird Jerseys bester Freund, ein kleiner Junge, entführt. Der Kidnapper ist Deimos. Er bietet Jersey einen Deal an ...
Aber dann verschwindet die Prostituierte spurlos. Geballte Action und harte Fights sind für die zwei Kopfgeldjäger angesagt ...

Bild
Format1,33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Wer sich die anderen Dudikoff-DVDs von Screen Power angeschaut hat, der wird auch hier nichts anderes als eine Videokopie mit ein paar guten Momenten, aber auch vielen schlechten erwarten. Die blassen Farben, die immer wieder schwächelnde, im Grunde nie gute Schärfe und die Vielzahl an kurzen Bildstörungen sprechen bereits eine deutliche Sprache. Dazu kommt eine schwache Kompression, die auf einigen Hintergründen wegen ihrer starken Blockbildung zu flackernden Gebilden führt. Die Detailzeichnung ist immer ein wenig unterentwickelt, in hellen Szenen zeigen sich aber relativ klare Strukturen, die denjenigen, die den Film einfach mal gucken wollen ohne die Vorteile des Mediums DVD zu genießen, ausreichen werden. Aber grad beim Kontrast ist auch noch viel zu machen, um das Vollbild frischer zu gestalten.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch
Untertitel-
 Auch wenn es kein bisschen Surround-Ton zu hören gibt und damit der 5.1-Modus mal wieder hoffnungslos übertrieben ist, ist die Tonqualität ganz in Ordnung. Zumindest, falls eine actiongerechte Abmischung mit viel Wumms und krachenden Klängen nicht wichtig ist. Das fehlt "Outgun" ein wenig. Zumindest ist die Dialogverständlichkeit hervorragend und Störgeräusche bleiben aus, sei es nun Übersteuerungen oder Rauschen. Trotzdem fehlen grundlegende Dinge wie der Originalton und deutsche Untertitel. Und statt einen Stereoton auf 5.1 aufzusplitten und mit 448kBit zu kodieren, wäre die Bandbreite besser im Video-Stream angelegt gewesen.
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Extras
Extras
  • Slideshow (42 Bilder)
  • Michael Dudikoff Infos (2 Seiten)
  • Trailer:
    • Outgun (1:56 Min.)
    • Cyberjack (3:26 Min.)
    • The Dark (1:23 Min.)
    • House Party 2 (1:16 Min.)
    • C2 - Killerinsect (1:48 Min.)
    • Wanted (1:17 Min.)
VerpackungKeepCase
 So billig wie das Hauptmenu, in dem die Schrift einfach so verschwindet, solang sie nicht vom Cursor markiert ist, fällt auch das Bonusmaterial aus: Es gibt sechs Trailer in schlechter Qualität zu sehen, eine Galerie mit Screenshots und eine zweiseitige Übersicht über das Schaffen des Darstellers Michael Dudikoff.
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Fazit
Mit "Outgun" entführt uns Regisseur George Erschbamer ("Snakeeater"-Trilogie") zwar nicht in Dudikoff-Abgründe à la "Counter Measures", von ordentlicher B-Ware ist dieses unterdurchschnittliche Machwerk trotzdem meilenweit entfernt und reiht sich damit in die viel zu lange Reihe überflüssiger Dudikoff-Filme ein.

In den ersten Minuten Michael Dudikoff ("American Ninja", "The Human Shield") zu einem Vorzeigekopfgeldjäger stilisierend, wird, spätestens wenn die lukrative Zielperson aus seinem abgewrackten Wohnwagen mittels Flammenwerfer Jersey Bellini (Dudikoff) anbrennen lässt, klar, dass er auch hier wieder eine etwas unbeholfene und ungeschickte Vorstellung vom Stapel lässt. Ob das hier Absicht ist, bleibt fraglich, denn obwohl Jersey mitunter die harte Macholinie durchzieht und ein paar Jungs den Hintern versohlt, soll "Outgun" wohl in Richtung B-Actionkomödie gehen.
In dem völlig uninteressanten Plot, in dem Jersey zunächst seiner Kollegin B.B. (Lisa Howard) den nächsten Klienten vor der Nase abluchsen will, verstrickt sich das Duo versehentlich in ein mörderisches Verbrechen und versucht die einzige Zeugin, eine nervende Nutte, zu schützen. Während sich Dudikoff ein ums andere Mal zum Affen macht und seine Haus mit McGyver-Tricks zu verminen versucht, bemüht sich Erschbamer, das uninteressante Geschehen einigermaßen mit Action aufzuwerten. Das klappt nur marginal, weil die Action stets harmlos bleibt und außer ein paar schlecht geschnittenen, improvisiert wirkenden Kloppereien kaum etwas geboten wird.
Weitaus besser sind da die Versuche seinen Star mal mächtig durch den Kakao zu ziehen. Ist fraglich, ob Dudikoff wusste wie lächerlich er sich in der Rap-Disco macht. Obwohl es "Outgun" an Wortwitz, guten Darstellern, einer halbwegs interessanten Geschichte und Action mangelt, ist er ansehbarer als vergleichbare Produktionen, denn die sonstige Inszenierung geht soweit in Ordnung. Ohne ständig das schwache Budget in jeder Szene vor Augen zu haben, ist der Streifen, auch dank der überdurchschnittlich guten Musikbegleitung ansehbar.
Trotz alledem wird sich auch für den Fan der sparsamen Produktionen kein so richtiger Filmspaß einstellen - es sei denn man ist Dudikoff-Hardliner. Während der Shootouts verpuffen die Schüsse zu oft ergebnislos in der Luft, Leute können nach einer vollen Breitseite Schrot einfach wieder aufstehen und Frauen sich mal eben auf fahrende Autos schwingen. Derweil klabautert Suppenkasper Dudikoff abwechselnd als Macho oder Tollpatsch durch die komischsten, bisweilen zumindest Potential für Lacher bietende Locations (Besuch am Set des Pornofilms), um seine Arsch zu retten.

Langweiliger, harmloser Versuch einer B-Actionkomödie mit schwachen Buddymovie-Komponenten, einer ausgelaugten Story und viel zu wenig Action. Dudikoff-Komplettisten können hier noch zugreifen. Allen anderen sei angesichts des drögen Dahinplätscherns des Films abgeraten.



Bilder der DVD




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Bounty Hunters 2: Hardball
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