Wicked-Vision-Index

Login 18er Bereich

Registrieren

Startseite und Neuigkeiten Reviews
• Filmberichte
• DVD/HD-Reviews
• Bildvergleiche
• Literatur
• Hörspiele Weitere, medienbezogene Informationen
• Hidden Features
• Schnittvergleiche
• Videocover
USA 2003
Originaltitel:Scarecrow Slayer
Länge:86:40 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:David Micheal Latt
Buch:Bill Cunningham, David Micheal Latt, Joel Newman
Kamera:John Willis, Jay Willis
Musik:Vincent Gillioz
SFX:Todd Rex
Darsteller:Tony Todd, Nicole Kingston, David Castro, Jessica Mattson, Steven Schultz, Kim Little, Scott Carson, Elizabeth Perry, Todd Rex, D.C. Douglas, Steven Glinn, Brett Erickson, Brendan Aucoin, Jonathan Murphy, Scott Stepp
Vertrieb:Fear Express/e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Bei dem Versuch, eine Vogelscheuche von einem verhexten Feld zu stehlen, wird Dave von dem Farmer Caleb erschossen und sein Geist wandert in die lebensgroße Puppe. Einen nach dem anderen tötet Dave in seinem neuen Körper. Jeden, der zwischen ihm und dem Objekt seiner Begierde steht - seine frühere Freundin Mary. Daves Freund Karl und Mary ersuchen den örtlichen Sheriff um Hilfe. Mit dem Ergebnis, dass die Vogelscheuche auch ihn ermordet und Mary gekidnappt wird. Ihre Seele soll bei einer Zeremonie in den Körper einer weiteren Vogelscheuche wandern, die Dave gebaut hat. Zwar kann Karl den Tod Marys noch verhindern, kommt aber dabei selbst um. Nun ist es sein Geist, der von der zweiten Vogelscheuche Besitz ergreift. Ein brutaler Kampf zwischen den beiden Ungeheuern entbrennt und Marys einzige Chance, die Nacht zu überleben, ist, dass sich die beiden Monster gegenseitig vernichten. Ansonsten erwartet sie eine tödliche Hochzeitszeremonie...

Bild
Format1,33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Dem Bild sieht man an, dass es sich hier um eine relativ kleine und billige Produktion handelt, was an dem starken Bildrauschen in schlecht ausgeleuchteten Szenen (meist im freien) zu erkennen ist. Ansonsten gibt sich das Bildrauschen recht zurückhaltend und auch der Kontrast macht einen überwiegend souveränen Eindruck. Die Farben wirken sehr natürlich, werden aber oftmals verfremdet. Diese Spielerei finden wir nicht nur in der Farbgebung wieder, sondern insgesamt wird das Bild mit verschiedenen Effekten verfremdet. Die Bildschärfe ist auf einem guten Niveau, wobei sich Nahaufnahmen detaillierter geben als die etwas weich wirkenden Totalen. Größtes Manko sind hier die doch häufig auftretenden Defekte, die sich zwar im Rahmen halten, aber für eine Produktion von 2003 nicht hätten sein müssen. Auch die Kompressionen arbeiten nicht perfekt und so offenbaren sie uns deutliches Blockrauschen und Artefaktebildung im Hintergrund.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Stereo)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch (optional)
 Der Ton liegt uns ins beiden Sprachfassungen lediglich in Stereo vor, kann aber zumindest eine gute Dialogwiedergabe aufweisen. Der englische Track klingt etwas natürlicher und lauter als die deutsche Fassung. Gravierend sind die Unterschiede aber nicht. Optional lassen sich deutsche Untertitel hinzuschalten.
 ++----

Extras
Extras
  • Behind the Scenes (9:46 Min.)
  • Trailer (1:38 Min.)
 Wär hätte das gedacht, neben dem Original-Trailer zum Film gibt es noch eine knapp 9-minütiges "Behind the Scenes"-Featurette, welches eine Menge Einblicke hinter die Kulissen gewährt und auch die Darsteller und den restlichen Stab zu Worte kommen lässt. Zwar ist da wieder viel Lobhudelei dabei, aber die 9 Minuten machen mehr Spass als der gesamte Film.
 +-----

Fazit
"Verdammt! Womit kann man dieses Ding kalt machen?" - Gavin
"Feuer! Feuer würde die Vogelscheuche umbringen" - Mary
"Genau! Unten ist noch ein Stickstoff-Flammenwerfer" - Gavin
"Du willst mit einem Stück Stoff die Vogelscheuche ersticken, geht denn das?" - Sheila

Wer sich hier eine Fortsetzung zu dem bei uns bekannten "Night of the Scarecrow" erhofft, liegt leider komplett daneben. Zwar ist David Micheal Latts Flick eine Fortsetzung, aber zum 2002 erschienen Interner Link"Scarecrow" von Emmanuel Itier, welcher zwar kein Highlight darstellt, aber durchweg zu unterhalten wusste und mit einigen netten Effekten aufwartet. Das kann man von "Scarecrow Slayer" leider überhaupt nicht behaupten, denn weder Spannung noch ordentliche Special Effects werden uns geboten. Letztere sind teilweise so plump, dass einem die Scharmesröte ins Gesicht schießt, so peinlich ist die technische Umsetzung. Eine zerteilte Vogelscheuche wird z.B. per Blue-Screen ins Bild kopiert, gerade so, als hätte man den Effekt erst neu erfunden und statt auf Handarbeit zu setzten, werden hier miese CGI-Effekte eingebaut, die schon alles über das nicht vorhandene Budget aussagen. Hier scheint Co-Produzent Tony Todd (Interner Link"Candyman"), der auch als verrückter Farmer zu sehen ist, nicht tief genug in die Tasche gegriffen zu haben oder war finanziell schon so ausgebrannt, dass er diesen Film mitproduzierte, um den schnellen Dollar zu machen. Denn eines ist klar: Horror sales und der Name Tony Todd leider ebenfalls. Man scheint jedenfalls genug Gewinn gemacht zu haben, denn mittlerweile gibt es eine weitere Fortsetzung mit dem Titel Interner Link"Scarecrow Gone Wild". Warum so ein Film immer noch eine Lobby bzw. Fans hat, ist bei diesem stümperhaften und kaum erträglichen Machwerk nicht so ganz verständlich, denn weder die langweilige Story noch die dummdreisten Dialoge sind zu ertragen und lassen den Finger schnell auf den Forward-Knopf landen - die einzige Chance, um der Hölle zu entkommen. Unvergesslich bleibt dabei die Szene, in der die Vogelscheuche in ein Möchtegern-Mariens-Wohnheim eindringt und diese über mehr Feuerkraft verfügen als Rambo und der Terminator zusammen. Als aber die Frage aufgeworfen wird, wo der Flammenwerfer sei, wird uns klar gemacht, dass so etwas im Keller ist, da es verboten ist so etwas gefährlich in der Wohnung zu lagern. Aber Hauptsache man hat 'ne Bazooka unterm Bett ...
Mehr muss ich glaube ich nicht mehr sagen und wer denkt, er könnte in "Scarecrow Slayer" eine tolle Trashperle finden, den muss ich erneut enttäuschen. Denn für feinsten Trash ist der Film zu lahm und macht nicht mal nach einem Kasten Bier Spaß. Thumps down ...

Die DVD von dem recht neuen Label Fear Express, welche im Vertrieb von e-m-s erscheint, bietet eine durchschnittliche Bildqualität, eine solide Stereospur und zumindest etwas Bonusmaterial. Trotzdem bleibt "Scarecrow Slayer" ein Film zum Abgewöhnen.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Scarecrow Gone Wild
Scarecrow
IMDb.com OFDb.de



Alle Bilder und Texte sind Eigentum des jeweiligen Rechteinhabers

Copyright by Wicked-Vision 2000-2013/Designed by Daniel Pereé 2000-2013.