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USA 1978
Originaltitel:Laserblast
Länge:78:47 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:juristisch geprüft, strafrechtlich unbedenklich
Regie:Michael Rae
Buch:Frank Ray Perilli, Franne Schacht
Kamera:Terry Bowen
Musik:Richard Band, Joel Goldsmith
SFX:Steve Neill, Harry Woolman, Dave Allen, Paul Gentry
Darsteller:Kim Milford, Cheryl Smith, Gianni Russo, Ron Masak, Dennis Burkley, Barry Cutler, Mike Bobenko, Eddie Deezen, Keenan Wynn, Roddy McDowall, Rick Walters, Joanna Lipari, Wendy Wernli, Michael Bryar
Vertrieb:CMV-Laservision
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:06.10.2009 (Kauf)



Inhalt
Zwei außerirdische Monster landen mit ihrem Raumschiff auf unserem Planeten. Aliens von groteskem Aussehen, ohne Gefühle und mit übermenschlichen Kräften ausgestattet. Mit ihren unfehlbaren Laserwaffen sind sie eine tödliche Gefahr. Sie besitzen die Macht, ganz normale Menschen auf geheimnisvolle Weise langsam zu verändern und in grausame Schreckensgebilde zu verwandeln. Dem fällt auch Billy zum Opfer, der bei einem Trip durch die Wüste eine der mysteriösen Laserwaffen findet. Er schafft es, sie zu aktivieren, und langsam beginnt die Waffe Kontrolle über ihn zu bekommen ...

Bild
Format1,66:1 (Letterbox)
NormPAL
 Der schwer über dem Bild hängende Kontrast macht den Anschein, dass als Vorlage eine Kinorolle genutzt wurde. Die könnte zumindest farblich aufgearbeitet sein und zeigt wenig Schmutz auf, was für diese DVD spricht. Andererseits lässt die Vorlage keine Riesensprünge zu, denn das Material hat besonders bei der Schärfe gelitten. Außerdem sehen einige Aufnahmen farblich ausgewaschen aus (blau-grünlich), z.B. wenn die beiden Polizisten am Auto vor dem Revier warten. Der Grund für letztlich nur 3 Punkte ist dann trotz Exotenstatus des Filmes die schwache Konturen- und Detaildarstellung, das manchmal flackernde Bild und das immer wieder mal hervortretende Rauschen. Den Ansprüchen von Trash-Fans wird die DVD aber sicherlich genügen, allein wegen der größtenteils satten Farben.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Der deutsche Ton ist nah dran an einer Katastrophe. Die etwas blechernen Verzerrungen entstehen aus dem sehr dumpfen Klangbild der Vorlage, die es zeitweise sogar schwer macht, die Dialoge zu verstehen. Nebengeräusche klingen durch die stark verfremdete Qualität nicht so, wie sie eigentlich klingen sollten. Das Mofa könnte beispielsweise auch ein Küchengerät sein, der brummelnde Motor des Polizeiautos knackt eher, weil lediglich ein schmaler Frequenzbereich der Mitten zur Verfügung steht. Dazu kommt noch ein hintergründiges Rauschen, das aufgrund des dumpfen Tones aber nicht sonderlich durchdringt. Im englischen Original (ebenfalls Mono) klingt die Synthie-Musik manchmal zwar auch etwas fiepsig und die Stimmen ein wenig unsauber, der Ton ist dort dem Alter dieser C-Produktion aber sehr angemessen, weil bestens verständlich. Hintergrundgeräusche besitzen nur geringe Verfälschungen, was diese Tonspur sehr viel lebendiger und frischer gestaltet als den schlechten deutschen Ton. Dabei muss man natürlich dran denken, dass "Laserkill" immer noch eine Kleinproduktion Ende der 70er Jahre ist. Untertitel wären übrigens dringend angebracht gewesen.
 +/----

Extras
Extras
  • Originaltrailer (1:25 Min.)
  • Trailer zu (14:42 Min.):
    • M.A.R.K. 13
    • Tornado
    • Ninja: American Warrior
    • Voyage Of The Rock Aliens
    • Alucarda
    • Birds Of Prey
VerpackungKleine Hartbox
 Das Coverartwork bestimmt auch das Menu, in dem man Zugriff auf den Trailer und weitere Produktvorstellungen von CMV hat.
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Fazit
Wenn ein Film die Top 100 der schlechtesten Filme in der IMDb entert, hat man als Trash-Fan eine hohe Erwartungshaltung. Dass "Laserkill" allerdings dort gelandet ist, halte ich für etwas ungerechtfertigt - den Zuschauern muss wohl entweder ein wenig langweilig gewesen sein oder sie haben sich allesamt von der dünnen Geschichte veralbert gefühlt und somit eine Trotzbewertung abgegeben.
Allerdings erwartet einen auch ein sehr seltsame Ansammlung aus sommerlichen AlternativcoverJugendfilm, einer wüsten Alien-Story, viel Explosionskawumm und einer Zombie-Film-Atmosphäre, die an ihre Anfänge, nämlich jene im SciFi-Genre, erinnert. Im Grunde besteht "Laserkill" ja nur aus dem Umstand, dass ein junger Mann in der Wüste eine Laserwaffe findet, die ihn nach und nach zu einem amoklaufenden Monstrum verwandelt, dann noch einem Fremden, der genau in diesen Zwischenfälle ermittelt, ein paar doofen Provinzbullen und jeder Menge heißer Sommerluft, was die Chose etwas langwierig erzählt gestaltet. Die schlechten Darsteller, die vielen Explosionen und vor allem die schönen Stop-Motion-Effekte des Künstlers Dave Allen, der später u.a. in Interner Link"American Monster" die Interner LinkPuppen tanzen ließ, machen den Film aber doch sehr sehenswert. Dazu gesellen sich einige hübsche (Cheryl Smith) und einige bekannte Gesichter (Roddy McDowall), ein interessanter, wenn auch nicht weltbewegender Score von Richard Band und Joel Goldsmith, sowie ein herrlich schlechter Hauptdarsteller, der unter der Zombie-Maske so richtig schön aufdrehen kann, während er (sich) zuvor eher langweilt.
Besonders aber die Verfehlungen der Regie (Abfolgefehler, Schwierigkeiten im Timing von Szenen, Schnitt) amüsieren häufig, wenn die Szenen drumherum mal zu trocken geraten. Vordergründiger Humor wird eher klein geschrieben, da die Charakter bis auf drei Ausnahmen keine Überzeichnung erfahren.

"Laserkill" ist ein sehr seltsames Projekt, das, sobald man über den etwas langweiligen Beginn hinweg gefunden hat, eine gewisse Anziehungskraft ausübt. Für Fans harter, ernster Action ist das aber nicht unbedingt etwas, denn "Laserkill" ist ein bisschen wie seine jungen Protagonisten, die ohne große Pläne in den Tag hineinzuleben scheinen. Wer sich allerdings für das Medium Film an sich interessiert, der könnte hieran so einiges finden, was ihn vor den Bildschirm bannt.
Die Hartbox ist in zwei verschiedenen Motiven erschienen, die beide den Fluch der FSK unbeschadet überstanden haben. Man sieht also: es geht auch ohne und ist gleich viel schöner.



Bilder der DVD




Druckbare Version
NewsFull Moon-Titel von MIG / Movie Power
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