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CAN, USA 2007
Originaltitel:Fire Serpent
Alternativtitel:Feuerschlange, Die
aka. Alien Fire
Länge:85:17 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:John Terlesky
Buch:Garfield Reeves-Stevens, Judith Reeves-Stevens, William Shatner
Kamera:Patrick McGowan
Musik:Chuck Cirino
SFX:Digital Slaves VFX
Darsteller:Nicholas Brendon, Sandrine Holt, Randolph Mantooth, Robert Beltran, Lisa Langlois, Patrice Goodman, Richard Clarkin, Steve Boyle, Diego Klattenhoff, Michelle Morgan, Marco Bianco
Vertrieb:VCL
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:24.03.2009 (Kauf)



Inhalt
Feuerwehrmann Jake verliert seinen Kollegen und guten Freund bei einem mysteriösen Einsatz in einem abgelegenen Wald tief im amerikanischen Hinterland. Da Jake schwören könnte, dass das Feuer sie angegriffen hat, stellt er auf eigene Faust Nachforschungen an, die ihn schon bald auf die Spur einer außerirdischen Feuerschlange bringen, welche auf der Suche nach immer neuem Brennstoff eine Schneise der Verwüstung hinter sich lässt. Als dann eine aufdringliche Journalistin, ein Feuerwehrveteran und die Regierung noch anfangen mitzumischen, gerät die Situation langsam außer Kontrolle und die Feuerschlange nimmt Kurs auf die Zivilisation.

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 "Fire Serpent" ist einer von diesen Streifen, die man irgendwann mal im TV sehen wird, weswegen die moderate Bildqualität auch nicht stört. Ganz im Gegenteil, denn die Aufnahmen sind sauber und bis auf wenige Momente (die Intro-Animation der Erde) ruckelfrei auf PAL gebracht worden. Lediglich die nicht ganz gelungene Farbkorrektur und die nur moderat hervorgehobenen Details zeugen von der B-Movie-Herkunft von "Fire Serpent". Zum Beispiel wird man des Öfteren beobachten, dass Gesichtstöne bei Gegenschnitten wechseln oder dass sie unnatürlich aussehen (Grünstich ab Ende der 18. Minute). Der Kontrast wird nur wenig gefordert, könnte aber wie Farben noch etwas kräftiger sein. Mit allem anderen kann man sehr zufrieden sein.
 ++++--

Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Die klare Sprachwiedergabe und die Musikeinspielungen auf den hinteren Boxen machen vorerst einen guten Eindruck, der durch ein paar Effekte in den Action-Szenen noch unterstützt wird. Dieser Film kommt leider mit zuviel Dialogen aus, die die beiden Tonspuren etwas ausbremsen, weil sie dadurch langweiliger werden. Das eigentliche Probleme besteht aber bei der Abmischung der Surround-Szenen: Während einer Explosionen erwartet man zumindest etwas Bass und mehr Bewegung auf den hinteren Lautsprechern, vielleicht auch insgesamt mehr Lautstärke, denn solcherlei Klangeffekte gehören zu den Standards von Filmen der Neuzeit. Die dünne, etwas zu leise Einspielung enttäuscht aber genau in diesen Punkten. Selbst beim charakteristischen Explosionsgeräusch, das mittlerweile in hunderten Filmen Verwendung fand, ist die Surround-Wirkung schwach. Zusätzlich geht die Wertung von 3,5 Punkten weg, weil Untertitel fehlen.
 +++/--

Extras
Extras
  • Trailer:
    • Fight Girl Ayse (1:55 Min.)
    • Major Movie Star (2:08 Min.)
    • All In (2:16 Min.)
    • Strays (1:52 Min.)
    • Wild Boyz (2:09 Min.)
    • Pumpkin Karver (1:28 Min.)
    • Mother Of Tears (2:09 Min.)
VerpackungKeepCase
 Nur Trailer, von denen die Hälfte bereits vor Eintritt ins Menu gezeigt werden.
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Fazit
Statt Feuerwehrmännern bei ihren waghalsigen Missionen über die Schulter zu schauen, wird's diesmal außerirdisch! Dass Feuer ein seltsames Eigenleben besitzt, haben sich die Autoren von "Fire Serpent" (u.a. William Shatner) ganz besonders zu Herzen genommen und ein Alien erdacht, das in Form einer kleinen Flamme in den USA wütet (wo sonst!?), wo es vom Militär zu Versuchszwecken festgehalten werden soll (klaro!), aber ausbüchst - wer hätte es gedacht ...
Als es im kleinen Bezirk immer wieder zu seltsamen Bränden kommt, weil der kleine Flammenteufel vergnüglich von potenziellen Brennstoff zu Brennstoff zuckelt, schalten sich die Regierungsbehörden ein, die, das sieht man sofort, natürlich nichts Gutes im Schilde führen. Unter dem Deckmantel "Terrorismus" wird die Tat erst versucht auf einen ehemaligen Feuerwehrmann abzuschieben, der bereits seit den 60ern sehr eigenwilligen Interessen nachgeht und als verschlagenes Zündelkind verdächtigt wird. Die örtliche Chefin des Löschkommandos ist aber nicht ganz doof und kommt dem Komplott auf die Spur, das einzig und allein dazu dient, die Apokalypse auf der Erde redlich gedeihen zu lassen. Religiöser Fanatismus, Machtmissbrauch, das immerdoofe Militär und die Aufopferung einiger weniger, die das Unheil noch abwenden wollen, fließen zusammen und sollen einen übernatürlichen Thriller entstehen lassen.
Leider ist das alles sehr vorhersehbar, ohne wirkliche Bezugspersonen erzählt und bei den Effekten durchschnittlich ausgeführt - es lebe die TV-Produktion! Interessant sind die lodernden Szenen, aber die kommen nur zu Beginn und kurz vor Schluss so richtig in Fahrt. Wer sich bereits beim Drachen ähnlichen Monstrum verscheißert fühlt, wird sich an den nichtigen Dialogen auch nicht erfreuen.

Kleine Katastrophe(nverfilmung) mit etwas ungesundem Fernseh-Charme, der mit weniger Gequatsche und mehr Feuer sicherlich sein Publikum hätte finden können. In dieser Form aber ist eine x-beliebige Plage einsetzbar, der Film wäre kaum anders verlaufen. Der Hauptfilm ist übrigens bereits ab 12 Jahren freigegeben, die Trailer sorgten nämlich für das 16er Siegel, das dick auf dem Cover prangt.



Bilder der DVD




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