Wicked-Vision-Index

Login 18er Bereich

Registrieren

Startseite und Neuigkeiten Reviews
• Filmberichte
• DVD/HD-Reviews
• Bildvergleiche
• Literatur
• Hörspiele Weitere, medienbezogene Informationen
• Hidden Features
• Schnittvergleiche
• Videocover
IT, FR, D 1973
Originaltitel:Morte negli occhi del gatto, La
Alternativtitel:Diablesses, Les
aka. Seven Deaths in the Cat's Eye
aka. Sieben Tote in den Augen der Katze
aka. Seven Dead in the Cat's Eye
aka. Cat's Murdering Eye
aka. Corringa
Länge:90:41 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ungeprüft
Regie:Antonio Margheriti
Buch:Peter Bryan, Antonio Margheriti, Giovanni Simonelli
Kamera:Carlo Carlini
Musik:Riz Ortolani
Darsteller:Jane Birkin, Hiram Keller, Françoise Christophe, Venantino Venantini, Doris Kunstmann, Anton Diffring, Dana Ghia, Konrad Georg, Serge Gainsbourg, Luciano Pigozzi, Bianca Doria, Franco Ressel
Vertrieb:X-Rated
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:15.08.2009 (Kauf)



Inhalt
Nach dem Tod des Grafen Mc Grieff treffen sich zur bevorstehenden Testamentsvollstreckung die zahlreichen Erben, darunter auch die junge und attraktive Corringa. Doch etwas geht nicht mit rechten Dingen auf dem alten Schloss vor sich. Ein messerschwingender Mörder wird für alle zur Bedrohung. Der einzige Tatzeuge ist immer eine Siamkatze.

Bild
Format2,35:1 (anamorph)
NormPAL
 Der anamorphe Widescreen-Transfer des fast 40 Jahre alten "7 Tote in den Augen der Katze" bietet eine angemessene Qualität. Die Farbgebung ist dem Alter entsprechend gut ausgefallen und erfreut mit durchgängig natürlichen Tönen. Etwas enttäuschend ist die Schärfe, die zwar in den Nahaufnahmen gut, innerhalb von Totalen aber zu weich ist. Detail- und Kantenschärfe hätten zwar besser ausfallen können, sind in Anbetracht des Alters aber immer noch auf einem angenehm hohen Niveau. Selbst das dezente Rauschen wirkt sich nicht gravierend auf das Bild aus. Der gesättigte Schwarzwert beeinträchtigt ein wenig den sehr steilen Kontrast, denn in den dunklen Szenen werden viele Bildbereiche verschluckt, wodurch nur wenige Details sichtbar bleiben. Die Kompression sorgt für leichte Unruhen innerhalb homogener Flächen und bei Kameraschwenks sind Unschärfen auszumachen. Dafür ist der Transfer sehr sauber ausgefallen, abgesehen von nur selten auftretenden Schmutzungpartikeln. Insgesamt also ein gutes Bild, bei dem lediglich der Kontrast hätte besser ausfallen dürfen.
 +++/--

Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Mono)
SpracheDeutsch, Italienisch, Englisch
Untertitel-
 Neben der deutschen Synchronfassung befindet sich die italienische Originalfassung und der englische Ton des Films in einer auf beide Frontkanäle gelegten Monospur auf der DVD. Den besten Eindruck hinterlässt die deutsche Fassung, die wesentlich klarer klingt als die anderen beiden Sprachfassungen klingt. Zudem bietet sie eine gute Sprachverständlichkeit, die allerdings von einem leichten Rauschen begleitet wird. Auffällig sind einige Verzerrungen im Soundtrack, was aber nicht weiter stört. Die englische Spur wurde deutlich leiser abgemischt und klingt dumpf, was zu Lasten der Verständlichkeit geht. Wie auch im italienischen Original ist das Hintergrundrauschen deutlich kräftiger zu vernehmen als in der deutschen Version. Dennoch kann die Originalfassung überzeugen, da sie dem deutschen Pendant am nächsten kommt. Dafür, dass die Tonspuren schon ein hohes Alter erreicht haben, kann man aber zufrieden sein. Deutsche Untertitel sind nicht vorhanden. Lediglich eine damals fehlende Szene wurde im Original belassen und mit deutsche Untertitel ausgestattet.
 ++----

Extras
Extras
  • Deutscher Kinotrailer (1:58 Min.)
  • Italienische Alternativszene (0:09 Min.)
  • Italienischer Alternativanfang (1:59 Min.)
VerpackungHartbox
 Neben dem deutschen Kinotrailer gibt es aus der italienischen Fassung noch den Alternativanfang sowie eine 9sekündige Alternativszene.
 /-----

Fazit
Hinter dem reißerischen Titel "7 Tote in den Augen der Katze" verbirgt sich eine interessante Mischung aus Giallo und Edgar Wallace-Motiven, was einen schön altmodischen Grusel-Krimi ergibt. Verantwortlich für diesen Klassiker zeichnet Antonio Margheriti, der zwar nicht unbedingt mit einer innovativen Geschichte begeistern kann, dafür aber dank einer spannenden Grundstimmung den Zuschauer nie langweilt und immer wieder an der Nase herumführt.
Die altbackene Geschichte handelt wie schon oft gesehen von einem Familienclan, der auf einem alten Schloss haust. Hier werden sie von einer Mordserie heimgesucht. Die Familienlegende besagt zudem, dass wenn ein Mitglied von einem anderen Mitglied ermordet wird, diese Person als Vampir aus dem Reich der Toten zurückkehrt, um Rache zu üben. Dank der tollen Kulisse des riesigen Schlosses mit seinen Gärten und dem nahe liegenden Friedhof inklusive der Familiengruft dürfte für Gänsehaut gesorgt sein. Geheimgänge und ein unterirdisches Höhlensystem dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Eingefangen werden die düsteren Gemäuer von Kameramann Carlo Carlini und mit einem stimmigen Soundtrack von Riz Ortolani unterlegt. Einzig die Nebenhandlung mit dem Orang-Utan wirkt etwas befremdlich, weil sie nicht viel mit dem Film zu tun hat. Der Primat, der von einem Mann im Kostüm gespielt wird, soll wohl lediglich auf den mentalen Zustand seines Besitzers anspielen. Dass man diesen schlechten Trick sofort erkennt, ist zwar nicht weiter tragisch, lässt diese Szenen jedoch etwas trashig aussehen, was sich glücklicherweise nicht negativ auf die sonst unheimliche Atmosphäre niederschlägt. Die Vampirlegende und die Idee mit der Katze untermauern dafür die Grundstimmung ungemein, wobei klar sein dürfte, dass diese Elemente nur für die Erzeugung einer noch düsteren Bedrohung gebraucht werden. Den Charakteren traut man ebenfalls nicht über den Weg, weil sich wirklich jeder auf dem Anwesen aufgrund seiner Geheimnisse verdächtig macht. Margheriti spielt also in dieser Hinsicht mit dem Zuschauer und macht es ihm nicht leicht, Täter und Motive aufzudecken. Die Auflösung verläuft dann im Stil der beliebten Edgar Wallace-Filme, ist aber trotzdem ein wenig enttäuschend, weil man sich nach 90 Minuten Mitfiebern eine etwas andere Richtung gewünscht hätte. Bis es jedoch soweit ist, werden in gewohnter Giallo-Manier zahlreiche falsche Spuren gestreut. Explizite Morde darf man hingegen nicht erwarten, denn Margheriti setzte lieber auf eine stetig anwachsende Spannungskurve als auf blutige Exzesse. Der Film profitiert davon und sorgt so für einen überzeugenden Beitrag in Antonio Margheritis Filmografie.

X-Rated veröffentlicht "7 Tote in den Augen der Katze" erstmalig ungekürzt im deutschsprachigen Raum und schließt mit diesem Klassiker abermals eine Lücke in der Filmsammlung.



Bilder der DVD




Druckbare Version
IMDb.com OFDb.de



Alle Bilder und Texte sind Eigentum des jeweiligen Rechteinhabers

Copyright by Wicked-Vision 2000-2013/Designed by Daniel Pereé 2000-2013.