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JP 2008
Originaltitel:Onêchanbara: The Movie
Alternativtitel:Chanbara Beauty: The Movie
aka. OneChanbara
aka. Onechanbara: Zombie Bikini Squad
Länge:85:47 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:Yôhei Fukuda
Buch:Yôhei Fukuda, Yasutoshi Murakawa
Kamera:Yôhei Fukuda
Musik:Chika Fujino, Hideki Ikari
SFX:Kakusei Fujiwara
Darsteller:Eri Otoguro, Chise Nakamura, Tomohiro Waki, Satoshi Hakuzen, Manami Hashimoto, Ai Hazuki, Hiroaki Kawatsure, Sari Kurauchi, Tomoya Nagai, Tarô Suwa, Tetsu Watanabe
Vertrieb:I-On New Media / Splendid
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:11.06.2009 (Verleih) / 26.06.2009 (Kauf)



Inhalt
Dr. Sugita erschafft ein Serum mit dem er Tote wieder zum Leben erwecken kann. Schnell breiten sich diese Zombies auf der Erde aus und machen Jagd auf die Menschheit. Es ist Zeit für einen Helden, oder noch besser: Eine Heldin. Aya, eine Kriegerin aus einer alten Ninja-Dynastie, macht es sich zur Aufgabe, der Bedrohung durch die Untoten mit ihrem Katana-Schwert ein Ende zu setzen. Rabiat und nur mit einem sexy Bikini und einem Cowboyhut bekleidet, metzelt sich die athletische Schönheit durch die Zombiehorden. Unterstützt von ihren Freunden Katsuji und Reiko kämpft sie sich zu ihrem Erzfeind Dr. Sugita vor. Doch dieser hat eine böse Überraschung für Aya vorbereitet ...

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Eigentlich hatte man sich den Transfer zu "Zombie Killer" etwas anders vorgestellt. Gerade weil es sich um eine Videospielverfilmung handelt, hätte zu der völlig überzogenen Handlung perfekt ein knallbuntes, comicartiges Bild gepasst. Dem ist jedoch nicht so, denn die Farben sind matt und trist. Der Kontrast gibt sich sehr steil, wodurch in den vielen dunklen Szenen Bildbereiche verschluckt werden und dunkle Szenen generell zu dunkel erscheinen. Auch in hellen Szenen ist der Kontrast nicht optimal, da es zu Überstrahlungen kommt. Das Bildrauschen ist dafür überraschend gering, wodurch der Verdacht aufkommt, dass mit Rauschfilter gearbeitet wurde. Diese Vermutung wird noch bekräftigt, da die Schärfe lediglich durchschnittlich ist und gelegentlich stehende Rauschmuster offenbart. In Nahaufnahmen wirkt die Schärfe überwiegend angenehm, innerhalb von Totalen etwas zu weich, aber nie wirklich unscharf. Die Kompression gibt dafür keinen Anlass zur Kritik, weil sie nur selten für Unruhe sorgt.
 +++/--

Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Japanisch
UntertitelDeutsch
 Sowohl deutsche Synchronfassung als japanisches Original wurden in ihrem Dolby Digital 5.1-Mix sehr frontbezogen abgemischt. Die Rears bekommen kaum etwas zu tun und lassen demnach auch kein räumliches Klangbild entstehen. Positiv sticht aber die saubere Sprachwiedergabe und die in Actionszenen aufkommende Dynamik hervor. Der Subwoofer kommt ebenfalls hin und wieder zum Einsatz, bleibt aber überwiegend im Hintergrund. Er wirkt nie aufdringlich, ganz im Gegenteil, es wäre schön gewesen bei gewissen Sequenzen etwas mehr Druck zu bekommen. Der japanische O-Ton klingt natürlicher als die deutsche Version, da die Dialoge in letzterer eine dominantere Rolle einnehmen. Durch die ordentliche Synchronisation wird man aber gut bedient sein. Wer dennoch lieber das Original bevorzugt, darf sich über zuschaltbare deutsche Untertitel freuen.
 +++/--

Extras
Extras
  • Making of (34:50 Min.)
  • Filmpremiere in Japan (15:23 Min.)
  • Originaltrailer (1:18 Min.)
  • DVD Spot Japan (2:11 Min.)
  • TV Spot (0:16 Min.)
  • Teaser (0:32 Min.)
  • Trailershow:
    • Body (1:42 Min.)
    • Dangerous Parking (2:01 Min.)
    • Guard Post (2:15 Min.)
    • Gnaw (1:39 Min.)
    • Invitation Only (2:51 Min.)
    • Kush (1:36 Min.)
    • Plague Town (2:21 Min.)
    • Place of Darkness (1:51 Min.)
    • Toxic (2:14 Min.)
    • The Chair (1:27 Min.)
VerpackungKeepCase
 Das Bonusmaterial ist mit einem Making of, Impressionen von der Filmpremiere, diverse Trailer zum Film und zu weiteren Veröffentlichungen von I-On umfangreich ausgefallen. Mangels fehlender Untertitel werden die Extras für viele aber unverständlich bleiben. was wegen der zahlreichen Interviewsequenzen sehr schade ist. Einzig die Sprache der Bilder vermittelt zumindest im Making of einen kleinen Einblick hinter den Kulissen von "Zombie Killer".
 +++---

Fazit
Gewalt kann so sexy sein, zumindest dann, wenn es um den Film "Zombie Killer" von Yôhei Fukuda geht. Dieser basiert auf dem populären Konsolenspiel "Onêchanbara" und veranstaltet als Film eine knapp 90minütige Zombiejagd, die wie viele Spieleumsetzungen die Lager der Fans spalten wird. Zumindest dürfte man sich einig sein, dass "Onêchanbara - The Movie" ein reiner Trashfilm geworden ist. Wer damit nicht klar kommt und auf etwas Hochwertigeres gesetzt hat, wird eben lieber beim Spiel bleiben und den Film links liegen lassen. Sieht man darüber hinweg, könnte sich dem Zuschauer ein sehr hoher Unterhaltungswert offenbaren. Wo sonst bekommt man eine Zombiejagd im Bikini präsentiert? Nur bei "Onêchanbara - The Movie", der zurecht im Deutschen in "Zombie Killer" umbetitelt wurde!
Die Bekleidung mag auf den ersten Blick etwas gewöhnungsbedürftig sein, sorgt aber für zusätzliche optische "Reize". Handlungstechnisch darf man nicht allzu viel erwarten, denn das Drehbuch dürfte nicht allzu viele Seiten besessen haben. Muss es für diese hübsch-trashige Metzel-Orgie aber auch nicht, die einen sehr überzogenen Härtegrad besitzt. Hauptsächlich handelt es sich um CGI-Effekte und wie im Spiel verweilen auch die Bluttropfen während der Gefechte kurzzeitig auf dem Bildschirm - nette Idee und zum Großteil auch gut umgesetzt! Aber damit nicht genug, denn es werden auch diverse Körperteile abgetrennt. Realismus darf man hingegen nicht erwarten, dafür sorgen schon die übermenschlichen Fähigkeiten und das magische Schwert der Heldin. Nähere Hintergründe über diese Dinge erfährt man auch nicht wirklich, weil "Onêchanbara" lediglich Füllmaterial bis zum nächsten der zahlreichen Kämpfe benötigt. Deswegen hapert's zwar gelegentlich mit der Logik, aber auf das Suchen nach irgendwelchen Handlungssträngen sollte man sein Hirn eh nicht verschwenden. Echte Spannung oder eine bedrohliche Stimmung sind ebenfalls nicht vorzufinden und so sorgen einzig die unzähligen Auseinandersetzungen mit den Zombies für ein kontinuierliches Filmvergnügen. Gerade das Übertreiben des Films während Ayas Metzelorgien sorgt im Endeffekt dafür, dass "Onêchanbara" trotz sehr dürftiger Handlung zu einem durchgeknallten Edeltrashwerk heranreift.

Fans des Spiels dürfen zurecht Zweifel hegen, ob dies die optimale Verfilmung darstellt. Ohne Ansprüche zu stellen wird jedoch kurzweilige Zombieunterhaltung für zwischendurch geboten, die unheimlich Spaß machen kann.



Bilder der DVD




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Zombie Killer Vortex
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