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| Mitten im 16. Jahrhundert: Der Engländer Francis Bannard (John Kerr) reist zum Schloss von Nicolas Medina (Vincent Price), dem Mann seiner verstorbenen Schwester Elizabeth (Barbara Steele). Er versucht herauszufinden, woran und unter welchen Umständen sie gestorben ist, denn der Brief, der ihn mit der Nachricht erreicht hat, schwieg sich darüber aus. Angeblich sei eine Blutkrankheit die Todesursache, aber vom familiären Leibarzt Doktor Leon (Antony Carbone) und von Nicholas’ Schwester Catherine (Luana Anders) erfährt Francis, dass sie einem Herzstillstand aufgrund eines Schocks erlag und dass der Sarg seiner Schwester im Kellergewölbe des Schlosses eingemauert wurde. Aufgebracht presst Bannard die schreckliche Wahrheit aus Nicholas heraus, die aber nichts im Vergleich zu der schicksalhaften Wende ist, die damit folgt ... |
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| Format | 2.35:1 (Letterbox) |
| Norm | NTSC |
Die Bildqualität lässt sich sehr zwiespältig bewerten. Einerseits besitzt sie eine sehr gute Schärfe, die sogar bis in Hintergrunddetails gut arbeitet, andererseits ist das Bild total verrauscht; und das zeigt sich leider nicht nur im Hintergrund. Des öfteren macht sich auch deutliches Blockrauschen bemerkbar. Dem schließen sich vermehrt Verschmutzungen an, die besonders in den ersten Minuten störend auffallen, aber später deutlich weniger werden. Die Schärfe ist wie gesagt im guten Bereich und ist besser als beispielsweise "The Fall of the House of Usher", wo das Bild ja in den Konturen und Details etwas zu weich und unscharf ist. Dagegen wirken hier die Konturen- und Kantenschärfe fast schon übersteuert, sodass es zu unruhigen Elementen kommt. Ein anamorpher Transfer wäre hier sehr wünschenswert gewesen, und so bleibt mal wieder die Wartezeit auf eine Neuauflage. In wenigen Szenen kommt es zu leichten Helligkeitswechseln, aber insgesamt besitzt das Bild einen ausgeglichenen Kontrast und eine kräftige, ja gar schon unnatürliche Farbgebung, wie sie für die Poe-Verfilmungen geradezu typisch sind. Aufgrund der mangelhaften Kompression kann ich dem Bild nicht mehr als 3 Punkte geben, sonst würde das Bild dank der guten Schärfe 4 Punkte bekommen. | |
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| Formate | Dolby Digital 2.0 (Mono) |
| Sprache | Englisch, Französisch |
| Untertitel | Französisch, Spanisch |
| Der auf die beiden Frontlautsprecher verteilte Monoton ist vergleichbar mit dem der DVD von "The Fall of the House of Usher". Die Dialoge besitzen weitgehend die gleiche Akustik und damit die Schwankungen in der Verständlichkeit, wenngleich sie zusammen mit der Soundkulisse Hundertprozent natürlich ist. Die musikalischen Untermalungen dagegen erklingen immer kräftig und veranlasste mich hin und wieder dazu, die Lautstärke zu mindern, nachdem ich sie bezüglich der Dialogverständlichkeit etwas erhöhen musste. Leider gibt es mehr oder weniger regelmäßig leichtes Knacksen und ähnliche Störungen, sowie in ruhigen Passagen leichtes Rauschen. Aber das dürfte gemessen am Alter des Tonmaterials und der vorliegenden Restauration nicht verwunderlich sein. | |
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| Extras |
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| Neben dem obligatorischen Kinotrailer und dem informativen Audiokommentar von Roger Corman, der schon auf der "Usher"-DVD zahlreiche Hintergrundinformationen zum Besten gab, befindet sich auch ein sehr seltener Prolog auf dieser DVD, der nur in der damaligen Kinofassung zu sehen war. Sehr interessant, wenn auch nicht unbedingt passend zum Film. Die Menüs bestehen lediglich aus hübschen, aber nicht animierten Bildmontagen, die zudem ohne musikalische Untermalung auskommen müssen. | |
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| Der zweite Beitrag zu Cormans Reihe der Edgar Allan Poe-Verfilmungen ist meiner Meinung nach der beste Film, und steht auch heute noch für uneingeschränkte Gänsehautgarantie. Das geniale Rollenspiel von Vincent Price ist wieder einmal göttlich und bewirkt eine nachvollziehbare und zugleich schauderhafte Entwicklung in den traumatisch bedingten Wahnsinn. Horrorqueen Barbara Steele leistet im Vergleich dazu eine eher bescheidene Darbietung. Die Begriffe "Schauerromantik" und "Gruselstimmung" fließen in "The Pit and the Pendulum" in stilvoller Art und Weise zusammen und erzeugen einen der schönsten Horrorklassiker der Filmgeschichte. Die DVD ist trotz der schwachen Kompression durchaus zu empfehlen und bietet zudem noch zwei interessante Extras. Zur Zeit stellt die DVD aus der MGM-Reihe der "Midnite Movies" die einzige Möglichkeit dar, den Film als solche in die heimische Horrorsammlung zu stellen. |
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![]() | Neue Film-Klassiker bei 20th Century Fox |
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