Wicked-Vision-Index

Login 18er Bereich

Registrieren

Startseite und Neuigkeiten Reviews
• Filmberichte
• DVD/HD-Reviews
• Bildvergleiche
• Literatur
• Hörspiele Weitere, medienbezogene Informationen
• Hidden Features
• Schnittvergleiche
• Videocover
USA 1990
Originaltitel:Crash and Burn
Alternativtitel:Kampf der Roboter
Länge:81:00 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Charles Band
Buch:J.S. Cardone
Kamera:Mac Ahlberg
Musik:Richard Band
SFX:David Allen Productions
Darsteller:Paul Ganus, Megan Ward, Ralph Waite, Bill Moseley, Eva La Rue, Jack McGee, Elizabeth Maclellan, Katherine Armstrong, John Davis Chandler, Kristopher Logan
Vertrieb:Movie Power / KNM
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:18.06.2009 (Kauf)



Inhalt
Der gigantische Medienkonzern UNICOM hat nach dem Zusammenbruch der Weltwirtschaft in fast allen Bereichen eine marktbeherrschende Position eingenommen. Piratensender sind dem Konzern trotzdem ein Dorn im Auge und so schleust der Konzern einen Androiden in die Reihen eines kleinen Piratensenders ein und lässt den Betreiber ermorden. Das löst jedoch unerwarteterweise einen Aufstand gegen die Machenschaften des Konzerns aus ...

Bild
Format1,33:1 (Vollbild)
NormPAL
 "RobotJox 3" hat lediglich eine durchschnittliche Bildqualität zu bieten, da einige Mankos die Bewertung deutlich nach unten ziehen. Das Hauptproblem ist in der Schärfe zu suchen, da kaum eine richtige Detailzeichnung aufkommt. Viele Details gehen verloren und das deutlich wahrnehmbare Rauschen verschlechtert den Eindruck zudem, so dass das Bild ingesamt eindeutig zu weich aussieht. Die Farben sind zwar natürlich, haben aber an Intensität verloren, was sich in einigen ausgewaschenen Szenen widerspiegelt. Der Kontrast weist ebenfalls Probleme sowohl in hellen als auch dunklen Szenen auf. Überstrahlungen und Verschlucken von Details sind vorprogrammiert. Zumindest sorgt die Kompression für keine weiteren Beeinträchtigungen.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Stereo)
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Die deutsche Synchronfassung ist jederzeit gut verständlich und dynamisch. Aufgrund der Dialogdominanz geht beim Zusammenspiel mit Musik und Effekten etwas Natürlichkeit in der Klangkulisse verloren. Das Original klingt im Vergleich etwas leiser und relativ flach. Hier hätte man sich ebenfalls eine Dynamik wie in der deutschen Fassung gewünscht. Die Abmischung klingt im Original zwar natürlicher, leider kommt es aber vor, dass in vereinzelten Szenen Dialoge von der Musik überlagert werden. Dadurch geht die Verständlichkeit zwar nicht verloren, es wird aber nicht solch ein gutes Klangbild wie in der deutschen Synchronfassung erreicht. Störgeräusche wie Hintergrundrauschen sind in beiden Sprachfassungen nicht vorhanden. Für Stereo kann man mit beiden Sprachversionen zufrieden sein.
 +++---

Extras
Extras
  • Widscreenfassung des Films (84:33 Min.)
  • Trailer: Robotjox 1 (1:16 Min.)
  • Trailer: Robotjox 2 (1:25 Min.)
  • Trailer: Robotjox 3 (1:02 Min.)
  • Videozone (7:00 Min.)
  • Outtakes (5:51 Min.)
  • Bildergalerie (11 Bilder / 0:55 Min.)
VerpackungKeepCase
 Herzstück des Bonusmaterials ist die Widescreen-Fassung des Films, die leider nicht anamorph aufgespielt wurde. Für Leute mit entsprechenden Fernsehern wäre diese Fassung eine echte Alternative, wenn es sich nicht um eine 1:1-Normwandlung der NTSC-Fassung handeln würde. Das bedingt auch die längere Laufzeit, denn das Bild läuft wegen dem ausbleibenden PAL-Speedup langsamer. Leider entstehen durch die unsaubere Portierung Nachzieheffekte und ein leichtes Ruckeln, was sich störend auswirkt und dafür sorgt, dass ich mir "RobotJox 3" lieber im 4:3-Originalformat ansehe. Weiterhin sind die Trailer aller drei "RobotJox"-Filme vorhanden, eine Bildergalerie mit Pressefotos und ein paar Outtakes. Natürlich ist auch die bei Full Moon übliche "Videozone" vorhanden, die ganz im Zeichen von "RobotJox 3" steht. Hier gibt es wieder einen netten Einblick in die Produktion inklusive diverser Interviews mit den Beteiligten. Von dem werbeträchtigen Hintergrund darf man sich aber nicht stören lassen. Leider gibt es diesmal keine begleitenden Untertitel.
 ++----

Fazit
Besonders im goldenen Videozeitalter der 80er und 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts war es in Deutschland Gang und Gäbe, aus diversen Filmen aufgrund einer ähnlichen Thematik eine Serie zu konzipieren, obwohl die Filme eigentlich nichts miteinander zu tun hatten. Movie Power verfolgt diesen Ansatz erneut und konstruiert aus drei verschiedenen Filmen ihre "RobotJox"-Reihe. Eine gewisse Berechtigung hat das, da alle Filme thematisch mindestens einen Riesenroboter beherbergen, in der Zukunft spielen und aus der Bandschen Full Moon-Schmiede stammen. Genau genommen gibt aber es nur einen Film mit dem Namen Interner Link"RobotJox. Dafür wurde "Robot Wars" schon zu Videozeiten in Deutschland in Interner Link"RobotJox 2 umbenannt. Es gab aber noch "Crash & Burn", der von CIC leicht gekürzt als "Kampf der Roboter" in die hiesigen Videotheken gebracht wurde. Nachdem Movie Power Interner Link"RobotJox" und Interner Link"RobotJox 2" ("Robot Wars") veröffentlichte und zudem die Rechte an "Crash & Burn" erwerben konnte, ist es nun nicht weiter verwunderlich, dass anstatt des alten deutschen Titels "RobotJox 3" für die DVD-Auswertung gewählt wurde. Soviel als kleine Geschichtsstunde zum Thema "Wir basteln uns eine Filmreihe" ...

Die Handlung weicht stark von dem ab, was in den Pseudo-Vorgängern gezeigt wurde, und der Riesenroboter ist erst gegen Ende für lediglich 4 Minuten zu bewundern. Aber der Reihe nach: Die Erde hat wieder einmal ihren großen Knall erlebt, so dass ein normales Leben in der Zukunft unmöglich erscheint. Durch tödliche UV-Strahlen ist es der Menschheit unmöglich für längere Zeit ohne entsprechende Schutzanzüge auf der Erdoberfläche umherzuwandern. Dies machte sich ein übermächtiger Konzern namens UNICOM zunutze und errichtete ein Computer- und Medienmonopol. So gelingt UNICOM die Kontrolle über das Leben der Erdlinge. Ein paar wenige arbeiten im Untergrund an Piratensendern und sorgen dafür, dass die gebeutelte Menschheit mit glaubwürdigerer Berichterstattung in Berührung kommt, die nicht von UNICOM gefiltert wird. Eines Tages gerät Tyson, ein Kurier des UNICOM-Konzerns, bei der Ausführung eines Auftrages in einen Sandsturm, der ihn zwingt, Unterschlupf bei einem unabhängigen TV-Sender zu suchen. Während eines Stromausfalls wird der Eigentümer des Senders ermordet. Bei genauen Recherchen findet man heraus, dass Lathan, so der Name des Getöteten, mit den Untergrundkämpfern sympathisierte. Mit Hilfe eines heimlich in Betrieb genommenen Computers erfahren Tyson und die restlichen Mitstreiter von einem in den Sender eingeschleusten Killerroboter in menschlicher Form. Nun liegt es an Tyson und der Enkelin des Verstorbenen, den Roboter, genannt Sintoiden, ausfindig und unschädlich zu machen ...

Mehr gibt es nicht zur Handlung zu sagen, außer dass sie sich nach mehr anhört, als das Drehbuch letztendlich hergab. Aber wie die meisten Produktionen aus dem Hause Full Moon macht auch "Crash & Burn" aufgrund seiner Einfachheit Spaß. Es wird keine große Anlaufzeit für irgendwelche Personen gebraucht, Charles Band bringt es flugs auf den Punkt. Es wurden einfach bekannte Versatzstücke aus dem breiten Spektrum des Science-Fiction-Genres genommen und zu einer kurzweiligen Geschichte verarbeitet. Die Wiederaufbereitung stört in diesem Fall nicht wirklich, denn es ist ein Full Moon-Film und diese kommen eh meistens aus dem Trash-Bereich, in dem gut geklaut halb gewonnen ist. Die angesprochene Fangemeinde dürfte zufrieden gestellt sein, wenn auch etwas mehr Roboter-Action nett gewesen wäre. Die beschränkt sich nämlich lediglich auf ein paar Minuten gegen Ende des Films. Die restliche Zeit gilt es den Sintoiden ausfindig zu machen. Hierdurch entsteht zwar ein solider Spannungsbogen, doch irgendwie hat man beim Anblick des Covers etwas mehr hinsichtlich der Riesenroboter erwartet. Außerdem dürfte es nicht schwer sein zu erkennen, welcher der Charaktere lediglich vorgibt ein Mensch zu sein. Dadurch entsteht ein kleiner Durchhänger, weil sich die Geschichte im Kreis bewegt, ohne von neuen Ideen gebrauch zu machen. In diesen Bereichen hatten Interner Link"RobotJox" und Interner Link"Robotjox 2" deutlich mehr zu bieten. Als Entschädigung gibt es aber noch einen netten Handlungstwist gegen Ende. Ansonsten darf man einen handwerklich guten B-Movie erwarten - von den Schauspielern bis hin zu den Effekten. Zwar hat Charles Bands Firma schon wesentlich Besseres zustande gebracht, mit "RobotJox 3" definitiv aber auch nichts falsch gemacht.



Bilder der DVD




Druckbare Version
NewsFull Moon-Titel von MIG / Movie Power
IMDb.com OFDb.de



Alle Bilder und Texte sind Eigentum des jeweiligen Rechteinhabers

Copyright by Wicked-Vision 2000-2013/Designed by Daniel Pereé 2000-2013.