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USA 2008
Originaltitel:Hell's Tomb
Länge:79:30 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:Neil A. Wentworth
Buch:Bob Verigin, Neil A. Wentworth
Kamera:Neil A. Wentworth
Musik:Neil A. Wentworth
SFX:Amy Lopez
Darsteller:Eric Chisolm, Sara Rabey, Matt Brown, Natalie Frantze, Brock Andrews, Daniel Paul Jones, Scott Mazurek, Jane Swertz, Mike Bottomley, Colin Frantze, Bob Verigin, Brad Campbell
Vertrieb:Movie Power / KNM
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:29.05.2009 (Verleih) / 18.06.2009 (Kauf)



Inhalt
Inmitten der einsamen Wildnis liegt ein antikes Grabmal. Darin gefangen ist der Dämon Hadean, der nach der Vernichtung der Welt strebt. Runen halten ihn an seinem Platz, doch als diese von dem Archäologen Max gebrochen werden, wird das Ungeheuer freigesetzt. Max verschwindet, weswegen seine Schwester Morgan Sinclair eine Suchund- Rettungsmission initiiert. Mit einem mysteriösen Führer und einem Team von schwer bewaffneten Söldnern findet sie die die verheerte archäologische Stätte. Dort bietet sich ihr ein Bild des blutigen Grauens. Hadean ist frei - und er verlangt nach neuen Menschenopfern. Den Überlebenden bleibt keine Wahl, als sich dem Monster zu stellen. Sieg oder Vernichtung - etwas anderes gibt es nicht!

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Der anamorphe Transfer des 2008 entstandenen "Predators Hell's Tomb" ist lediglich durchschnittlich. Hauptkritikpunkt stellt die Kompression dar, welche gerade in den letzten 20 Minuten des Films immer wieder mit einer starken Blockbildung unschön in Erscheinung tritt. Zwar wird es nicht so dramatisch, dass das ganze Bild darunter leidet, dennoch wirkt sich dies zu einem deutlichen Manko aus. Bildrauschen ist dagegen fast nicht festzustellen, lediglich in dunkleren Szenen zeigt es sich etwas. Die Schärfe liefert zufrieden stellende Ergebnisse und lässt einige Details aufkommen. Gerade bei Filmen mit geringem Budget darf man das ja nicht voraussetzen. Auch der Kontrast arbeitet über weite Strecken ausgeglichen. Lediglich in einigen hellen Bereichen ist eine leichte Überstrahlung festzustellen, die aber nicht zu Beeinträchtigungen führt. Die Farbgebung wirkt nicht immer natürlich, was an den verwendeten Kameras und der nicht optimalen Ausleuchtung zu liegen scheint. Wäre das Problem mit der Kompression nicht, könnte man durchaus von einem guten Bild reden, doch in diesem Fall sorgt dieser Ausfall für Bewertungseinbußen.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Deu), Dolby Digital 2.0 Surround (Deu, En)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Obwohl ein deutscher 5.1-Mix vorhanden ist, gibt es keinen Unterschied zu der Stereospur festzustellen. Die hinteren Lautsprecher bleiben nämlich stumm, nur an der Front spielt sich das Geschehen ab. Die 5.1-Spur wartet auch nicht mit einer kräftigeren Abmischung auf, wodurch sie gegenüber der Stereospur überhaupt keine Vorteile bietet. Die Dialoge sind zu jeder Zeit gut zu verstehen und ergeben in Zusammenarbeit mit Musik und Effekte einen guten Mix. Das gilt ebenfalls für den englische Stereoton, die bis auf einen natürlicheren Klang keine nennenswerten Unterschiede vorzuweisen hat. Für Stereo wird zudem eine voluminöses Klanbild geschaffen, was etwas für den mangelhaften 5.1-Mix entschädigt. Die Bewertung bezieht sich also auf Stereo, denn mehr ist es nicht. Optional sind deutsche Untertitel vorhanden.
 +++/--

Extras
Extras
  • Originaltrailer (1:54 Min.)
  • Trailershow:
    • Car Crash Auto Reihe (5:46 Min.)
    • Robotjox Reihe (2:41 Min.)
    • Big Bad Mama Reihe (5:01 Min.)
    • Death Race Reihe (3:16 Min.)
    • Die Bestien der Samurai (1:29 Min.)
    • Thailand Killer (3:05 Min.)
    • The Death Factory: Bloodletting (1:28 Min.)
    • Vampires in the Twilight (2:20 Min.)
    • White Coates (1:52 Min.)
    • Jacked - Pulp Russia (1:24 Min.)
    • King Frat (2:56 Min.)
VerpackungKeepCase
 Neben dem Originaltrailer ist eine nette Trailershow auf der DVD vorhanden.
 /-----

Fazit
Wenn ein Label gleichzeitig zwei ähnlich geartete Filme veröffentlicht, lässt sich gut vergleichen. So geschehen bei Movie Power/KNM, die neben dem unerträglichen Interner Link"Lockjaw" noch den in der gleichen Liga spielenden "Predators Hells Tomb" auf die Filmfans losließen. Während Interner Link"Lockjaw" nicht einen einzigen positiven Lichtblick zu bieten hatte, überrascht Neil A. Wentworth Werk von der ersten Minute an und zeigt deutlich die Unterschiede zwischen einem guten und einem schlechten Trashfilm auf. Dabei ist auch "Predators Hells Tomb" garantiert kein Oscar-Anwärter ...
Irgendwie macht die Monsterhatz richtig Spaß, denn besonders während der ersten Hälfte ist ein ordentlicher Spannungsbogen auszumachen. Da sieht man doch gern von den meist talentfreien Darstellern ab und konzentriert sich lieber auf die Dinge, die mit ihnen geschehen werden. Auch die deutlich nach Amateurfilm aussehende Art der Inszenierung kann den Spaß nicht verderben, sondern rundet das Gesamtbild bei "Predators Hells Tomb" höchstens ab. Um es vorwegzunehmen: Einen Predator, wie es der deutsche Titel suggeriert, wird man nicht zu Gesicht bekommen, dafür aber einen Ur-Dämonen, der nach einem jahrhundertelangen Schlaf wieder auf die Menschheit losgelassen wird. Diese Monsterkreation aus Knochen und einer schwarzen Kutte ist ziemlich gelungen, da sie in dieser Form bisher nicht existierte und demnach frischen Wind in das doch etwas angestaubte Dämonen-Genre bläst. Hat man den Etikettenschwindel mit dem Predator überwunden, (lediglich das Dämonengeräusch besitzt Ähnlichkeit mit dem Urzeitkrieger), wird nach einer sehr stimmigen Einleitung von der Vergangenheit auf die Gegenwart umgeschwenkt. In dieser ist ein Archäologenteam damit beschäftigt, das Grab von Hadean auszugraben, was natürlich den Ur-Dämon wiederbelebt, der prompt ein Massaker anrichtet. Nun begibt sich eine Söldnertruppe zu einer Rettungsmission an jenen Ort, um nach Ursachen und mögliche Überlebende zu suchen, was eine Fortsetzung des Massakers ermöglicht, denn Hadean strebt die Vernichtung der Welt an. Der aussichtslose scheinende Kampf auf Leben und Tod beginnt, der noch aussichtsloser dadurch wird, dass innerhalb der Truppe jemand eigene Pläne um Hadean verfolgt.
Wie man der Inhaltsangabe anmerkt, läuft der Film nach bekannten Mustern ab, was nicht stört, solang die Mischung stimmt, was hier definitiv der Fall ist. Weil der Dämon nur bei Tageslicht aktiv wird, bekommt man ihn auch immer wieder schön präsentiert. Budgetbedingt darf man zwar kein perfektes Monster erwarten (Bewegungen sind etwas hölzern), doch Neil A. Wentworth schien von seiner Kreation überzeugt und das kann ich an dieser Stelle unterstreichen. Etwas schade ist dagegen, dass durch das häufige Erscheinen des Monsters etwas von der Spannung verloren geht, was besonders in der zweiten Hälfte des Films zu spüren ist. Diese ist nur noch darauf ausgelegt, die Gruppe zu dezimieren bzw. mit Versuchen der Vernichtung des Monsters ausgeschmückt. Grundsätzlich kann man mit dem Gebotenen aber wirklich zufrieden sein. Wenn man dem Trashfilm noch dazu etwas abgewinnen kann, dann vergehen die 80 Minuten wie im Flug.



Bilder der DVD




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