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NZ 2008
Originaltitel:Last Of The Living
Länge:89:30 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:Logan McMillan
Buch:Logan McMillan
Kamera:Kirk Pflaum
Musik:Ben Edwards, Kurt Preston
SFX:Dan Watson, Logan McMillan
Darsteller:Morgan Williams, Robert Faith, Mark Hadlow, Emily Paddon-Brown, Ashleigh Southam, Carl Voss, Mark Hamilton
Vertrieb:Pandastorm / Ascot Elite
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:20.05.2009 (Verleih) / 18.06.2009 (Kauf)



Inhalt
Ein hochgradig ansteckender Virus hat die Weltbevölkerung in Zombies verwandelt. Alt-Rocker Johnny, Möchtegern-Schauspieler Morgan und Ex-Buchhalter Ash gehören zu den letzten Überlebenden.
Die drei Couch Potatoes haben es sich in der post-apokalyptischen Welt nett eingerichtet. Sie wohnen in den besten Häusern, fressen die Supermärkte kahl und vertreiben sich mit Videos und Playstation die Zeit. Das ändert sich, als sie Stefanie treffen. Die süße Wissenschaftlerin ist einem Heilmittel auf der Spur und überredet die drei Chaoten, mit ihr die Welt zu retten. Ein blutiger Kreuzzug gegen die Untoten beginnt ...

Bild
Format2,35:1 (anamorph)
NormPAL
 Bin mir nicht sicher, ob es zur kranken Zombie-Thematik gehört, dass das Bild grünstichig ist. Besonders dunkle Aufnahmen bzw. innerhalb von Gebäuden unterliegen dieser sehr deutlichen Farbfilterung, die für andere, strahlende Töne kaum Platz lässt. Selbst ein strahlendes Rot sieht matt aus. Das trägt nicht immer zur Qualität der DVD bei, die zwar mit anamorphem Breitbild produziert wurde, aber in einigen Szenen eine sehr schlechte Schärfe vorweist (sämtliche Aufnahmen im Supermarkt und im Musikgeschäft) und in anderen Details zeigt, die für eine DVD angemessen sind, aber immer noch verbesserungswürdig sind. Von der Hochglanzoptik, die das Cover suggeriert, ist man mit der DVD also ein ganzes Stück entfernt. Das Format von 2,35:1 entspricht trotz einiger etwas abgeschnitten wirkenden Szenen (evtl. so gemacht) dem Originalformat, denn gedreht wurde mit einer HD-Kamera im Format von 1,78:1, das später abgedeckt wurde.
 +++/--

Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Mit ein paar Surround-Geräuschen mehr versucht die deutsche Fassung, das eher schlichte und für Surround nur in Ausnahmen geeignete Abmischung des Originals anzukurbeln. Ausgleichend wird der Klang durch ein brummige Motorengeräusche und ein Zombieschreie aufgewertet. Die englische Version, zu der sich deutsche Untertitel zuschalten lassen, unterscheidet sich in der Hinsicht nicht von der deutschen Sychronfassung, die professionell erstellt wurde. Der Soundtrack reißt ebenfalls aus der zwischenzeitlich aufkommenden Ruhe, die durch die frontlastigen Dialoge aufkommt.
 +++/--

Extras
Extras
  • Interviews:
    • Ash (3:31 Min.)
    • Morgan (3:29 Min.)
    • Stef (3;41 Min.)
    • Johnny (5:02 Min.)
    • Kirk (1:47 Min.)
    • Logan (4:41 Min.)
  • Deleted Scenes:
    • Van On Street (3:45 Min.)
    • Kicker (1:58 Min.)
    • Alternatives Ende (3:40 Min.)
  • Trailer:
    • Tage des Ruhms (1:51 Min.)
    • Bruno Edition (0:57 Min.)
    • Three Burials (1:53 Min.)
    • A Little Trip To Heaven (2:04 Min.)
    • Last Of The Living (2:01 Min.)
VerpackungKeepCase mit FSK-Wendecover
 Hier darf man sich ein paar Interviews, einige Deleted Scenes (u.a. ein ziemlich verrücktes Ende) und Trailer anschauen, die allesamt Deutsch untertitelt wurden. Lange Laufzeiten hat zwar keins der Extras, die Zeit wird aber jeweils gut genutzt, um dem Zuschauer die Arbeit am Low Budget-Projekt näher zu bringen.
 ++----

Fazit
Neuseeland hat seit Interner Link"Bad Taste" einen großen Ruf in Sachen Horror-Komödie zu verteidigen. Mit "Last Of The Living", einer Kleinproduktion von der Insel, soll helfen, sich wieder dran zu erinnern, denn er steht ganz in Tradition des Untoten-Genres - der modernen Variante, versteht sich. Die Komik basiert auf drei Protagonisten, allesamt Randgestalten der Gesellschaft, die der Situation einer ausgestorbenen Welt mit einer vergnüglichen Unbekümmertheit entgegentreten. Ihr Alltag besteht darin, in der Stadt Vorräte zu ergaunern, 'ne Spritztour mit dem gepanzerten Muscle Car zu machen oder einfach das bewohnte Haus zu wechseln - die eigenen vier Wände können schließlich erdrückend und irgendwann langweilig sein. Nach einer Weile holt sie dann der Ernst des (Über-)Lebens wieder ein, als sie auf zwei weitere "Normale" treffen: einen Wissenschaftler und seine ebenfalls begabte Tochter, die eine Blutprobe zu einem Labor bringen müssen, um ein Gegenmittel für den Zombievirus zu entwickeln.

Das Aufeinandertreffen der zwei Grüppchen führt dazu, dass "Last Of The Living", der mit einer Szenerie im Stile von Interner Link"Dawn Of The Dead" (Kaufhausszenen) und Interner Link"28 Days Later" (verlassene Stadt) beginnt, sowohl von seiner Ziellosigkeit und seiner Komik einbüßt, aber auch spannender bzw. ernsthafter wird. Von nun kämpft das Trio nämlich nicht mehr nur gegen die Langeweile, sondern auch dafür, dass das Gegenmittel zur rechten Zeit seinen Zielort erreicht. Das bringt einen atmosphärischen Umschwung mit sich, so ähnlich wie man ihn bei Interner Link"Shaun Of The Dead" erleben durft. Zuvor gibt es zwar ein paar kurze Spannungsmomente, aber richtig unheimlich im Sinne klassischer Zombiefilme wird es nicht. Als Horror kann "Last Of The Living" sicherlich nur wegen seiner Effekte bezeichnet werden, die zwar blutig, selten aber gorig werden (gekämpft wird mit Knüppeln). Der Spaß und die Action bleiben aber nicht auf der Strecke, lediglich der Abschluss gerät etwas unspektakulär oder zumindest visionslos.

Es gibt keinen Grund, diesen Film zu verpassen. Allerdings gibt es auch keinen Grund, ihn unbedingt sehen zu müssen. Zombie-Fans dürfen sich aber über einen vergnüglichen 90-Minüter freuen.



Bilder der DVD




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