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UK 2008
Originaltitel:Primeval
Alternativtitel:Primaeval
Länge:450:11 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Cilla Ware, Matthew Thompson, Tony Mitchell, Mark Everest, Richard Curson Smith
Buch:Tim Haines, Adrian Hodges, Cameron McAllister, Steve Bailie, Paul Farrell, Paul Mousley
Kamera:Adam Suschitzky, Jake Polonsky
Musik:Dominik Scherrer
SFX:Framestore CFC
Darsteller:Douglas Henshall, Andrew Lee Potts, Lucy Brown, Hannah Spearritt, Juliet Aubrey, Ben Miller, Ben Mansfield, Jason Flemyng, Laila Rouass
Vertrieb:Polyband
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:26.06.2009 (Kauf)



Inhalt
Cutter kämpft innerlich immer noch mit dem Verlust seines besten Freundes Stephen. Dieser war durch den Verrat von Cutters Ex-Frau Helen umgekommen, aber auch Cutter gibt sich selbst die Schuld an dem Unglück. Doch für Trauer ist keine Zeit. Im Britischen Museum kommt das Team einem neuen Geheimnis aus der Vergangenheit auf die Spur. Es scheint, als ob bereits die alten Ägypter ihre Erfahrungen mit den mysteriösen Anomalien gemacht hätten. Darum bekommen Cutter & Co. Verstärkung durch die attraktive Ägyptologin Sarah Page. Der Professor verfolgt mit ihrer Hilfe eine verrückte Theorie: Er vermutet, dass viele angeblich übernatürliche Wesen der Mythologie eigentlich Kreaturen sind, die aus den Zeitlöchern kamen. Während das Team versucht, die Anomalien besser vorherzusagen, treibt die abtrünnige Helen immer noch ihre gefährlichen Pläne voran. Auch der neue Sicherheits-Experte, Captain Becker kann nicht verhindern, dass sie einen vernichtenden Angriff auf das Einsatzzentrum The ARC ausführt...!

Episode 1: Nachts im Museum
Nach Steves Tod kehrt im ARC wieder langsam der Alltag ein. Zeitgleich erscheint eine Anomalie in einem Museum für altägyptische Kultur. Die junge Ägyptologien Dr. Sarah Page entgeht nur knapp dem Tod als sie von einem krokodilartigen Wesen, das der ägyptischen Göttin Ammut ähnelt. Also wieder ein Fall für Nick Cutter und seinem Team ...

Episode 2: Spurlos verschwunden
Vor 14 Jahren verschwanden zwei Teenager in einem Haus auf einer Insel. Seit diesem Vorfall ist das Haus verlassen. In der Gegenwart findet Cutter heraus, wie er künftige Anomalien vorhersagen kann. Seine nächste Vorhersage betrifft genau diesen verlassenen Ort. Als Jenny, Abby und Connor dort nach dem rechten sehen, treffen sie auf Quinn, einem Polizisten, dessen Bruder einer der verschwundenen Jungs war. Irgendetwas ist in dem Haus und wartet auf neue Beute, daher kommt das Quartett gerade zum rechten Zeitpunkt ...

Episode 3: Im Namen der Zukunft
: In einem Krankenhaus erscheint eine Anomalie. Während Cutter und sein Team um Schadensbegrenzung bemüht sind, nutzt Helen die Gelegenheit zusammen mit ihren Klonen das ARC zu infiltrieren. Zwar gelingt es Cutter zurück ins ARC vorzudringen, doch hat Helen mittlerweile auch noch einen Cutter-Klon geschaffen, der für einige Verwirrungen sorgt. Als eine Bombe gezündet wird, versucht Cutter Helen zu retten, gerät aber selbst in tödliche Gefahr ...

Episode 4: Der Größte von allen
Cutter ist Tod und Jenny soll die Gruppe nun anführen. Als aus ihrem Wagen ein Anomalien-Detektor gestohlen wird, gerät das Team in eine hinterhältige Falle. Doch die Situation wird noch brenzliger, als ein Gigantosaurus aus einer Anomalie erscheint. Jenny und Connor können von Quint befreit werden, der von nun an ein Teil des Teams werden will ...

Episode 5: Der Pilz
Tödliche Sporen aus der Zukunft gelangen durch eine Anomalie in das London der Gegenwart. Mit ihnen in Berührung kommt der Unternehmer Sir Richard Stanley, der sich innerhalb von kurzer Zeit in ein pilzähnliches Monster verwandelt. Von nun an beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn wer mit den Sporen in Berührung kommt erwartet das gleiche Schicksal ...

Episode 6: Alle Vögel sind schon da
Durch Mithilfe von Sarah kann Connor mehr über das seltsame Artefakt, welches er von Cutter erhielt, in Erfahrung bringen. Auch ihre Nebenbuhlerin Christin Johnson ist mächtig an diesem Ding interessiert, da sie ebenfalls der Meinung ist, dass sowohl Artefakt als auch Anomalien etwas gemeinsam haben. Bei einer Durchsuchung von Christin im ARC, flüchten Quinn, Connor, Abby und Sarah und landen in eine einsame Waldhütte, die scheinbar einmal eine Forschungsstation gewesen ist. Nun beginnt ein Kampf ums Überleben, als durch eine Anomalie riesige Urzeitvögel auftauchen ...

Episode 7: Der Drachenjäger
Ein drachenähnlicher Saurier gelangt mit Hilfe einer Anomalie in das England der Gegenwart. Ihm folgt ein Ritter, der es sich zur Aufgabe gemacht hat den vermeintlichen Drachen unschädlich zu machen. Nun hat das Team vom ARC nicht nur Probleme mit einem Saurier, sondern auch mit einem Ritter, der sich in der heutigen Zeit absolut nicht zurechtfindet ...

Episode 8: Die Welt von Morgen
Abbys Bruder stiehlt den Anomalien-Detektor. Als er einem Alarm nachgeht, wird er von einer Riesenameise angegriffen. Bei dem Rettungsversuch gelangt er in eine Anomalie und landet in einer von Mutanten beherrschten Zukunft ...

Episode 9: Eve
Quinn rettet die aus der Zukunft stammende Eve aus den Fängen von Christin Johnson. Zeitgleich muss sich die restliche Truppe mit wildgewordenen Nashörnern aus einer prähistorischen Zeit rumschlagen. Doch auch Eve ist nicht das, was sie vorzugeben scheint, denn ihr Ziel ist das ARC ...

Episode 10: Gefangen
Um Helen endgültig unschädlich zu machen, teilt sich das Team. Während Becker und Sarah in der Gegenwart bleiben, reisen Quinn, Connor und Abby in die von Mutanten bevölkerte Zukunft. Dort treffen sie auf Helen, die mit Hilfe des geheimnisvollen Artefakts wieder in die Vergangenheit reist, um die Menschheit endgültig auszulöschen ...

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Das Bild ist vergleichbar mit dem der ersten beiden Staffeln, wenn auch der Gesamteindruck etwas verbessert wurde, wodurch in der Bewertung gute 4 Punkte erreicht werden. Dies ist vor allem der Schärfe zu verdanken, die ein deutlich detailreicheres Bild liefert, obwohl es immer noch Passagen gibt, die an Intensität verlieren und stellenweise etwas weich erscheinen. Dies ist dem deutlichen, allgegenwärtigen Rauschen anzulasten, das zumindest nicht wirklich als störend empfunden wird. Wieder wurde viel mit Stilmitteln gearbeitet, welche zwar meistens für einen natürlichen Eindruck bei Farben und Kontrasts sorgen, in Zukunftsszenen aber deutlich verfremdet wurden. Dort dominieren starke Brauntöne und ein stark überzogener Kontrast. Der Kontrast wirkt innerhalb der gesamten Serie sehr steil und lässt gerade helle Bildbereiche überstrahlen. Die Kompression geht in Ordnung, lässt sich gelegentlich aber zu leichten Blockbildungen innerhalb homogener Flächen hinreißen. Für TV-Verhältnisse wird jedoch ein wirklich ein ordentliches Bild präsentiert.
 ++++--

Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelEnglisch
 Auf akustischer Seite hat sich im direkten Vergleich mit der zweiten Staffel nichts getan. Wieder werden englischer Originalton als auch deutsche Synchronfassung lediglich in Stereo angeboten, was in Anbetracht des Entstehungsjahres 2008 doch etwas enttäuscht. Zwar wird alles Erdenkliche genutzt, um ein perfektes Stereoklangbild zu schaffen, letztendlich wäre der Atmosphäre eine ordentliche Surroundabmischung aber dienlicher gewesen. Zumindest bestechen beide Stereospuren mit einer lauten und sehr dynamischen Abmischung. Dialoge werden stets natürlich wiedergegeben und integrieren sich perfekt in das saubere Klangbild. Überlagerungen oder Verzerrungen kommen nicht zustande und auch Rauschen ist nicht vorhanden. Letztendlich kann man mit dem Stereoergebnis mehr als zufrieden sein, schade ist eben nur, das Potenzial verschenkt wurde. Wie schon bei den beiden vorangegangenen Staffeln können lediglich englische Untertitel zugeschaltet werden, was für eine deutsche Veröffentlichung etwas merkwürdig ist.
 +++/--

Extras
Extras-
VerpackungKeepCase
 Anders als bei den Vorgängerstaffeln ist für die Dritte leider kein Bonusmaterial vorhanden.
 ------

Fazit
Mit der nun erhältlichen dritten Staffel wurd einer der besten Serien des neuen Zeitalters ein kleiner Todesstoß verpasst. Um es gleich vorwegzunehmen, ist die dritte auch gleichzeitig die letzte Staffel, was man nach Sichtung der 10 Folgen mit etwas Wohlwollen aufnimmt, denn alles, was innerhalb der ersten beiden Staffeln aufgebaut wurde, wird mit der dritten Staffel sehr plump umgeschmissen.
Die Folgen sind bis auf wenige Ausnahmen zwar immer noch interessant gestaltet, doch hätte man einfach mehr erwartet. Vor allem das Auswechseln der Hauptcharaktere macht der Serie ordentlich zu schaffen. So starb Steve am Ende der zweiten Staffel und alles deutete darauf hin, dass Helen noch einen Trumpf im Ärmel versteckt hielt, der mit Steves Tod zu tun hatte. Doch leider ist dem nicht so, so dass die Drehbuchautoren den Charakter einfach so untergehen ließen. Viel schlimmer gestaltet sich noch das Auswechseln von Douglas Henshall, dessen Rolle Nick Cutter einen der wichtigsten Parts darstellte. Zwar war es bekannt, dass Henshall die Serie verlassen wollte, doch hätte man für ihn gegen Ende der Staffel einen würdevolleren Abgang gestalten können, als Cutter einfach nach ein paar Folgen von seiner ehemaligen Frau Helen erschießen zu lassen. Weiterhin stieg auch Lucy Brown aus, womit die Rolle von Claudia/Jenny ebenfalls ins Nirwana verbannt wurde. Mit den Wegfall von Steve, Nick und Claudia/Jenny bleibt demnach nicht mehr viel übrig von der Stammbesetzung. Um Connor und Abby aber nicht allein dastehen zu lassen, wurden drei neue Charaktere eingeführt, die zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise einen ebenbürtigen Ersatz darstellen. Zwar ist der Steves Ersatz, der Militäroffizier Becker, gelungen, doch wird diesem Charakter einfach zu wenig Präsenz verliehen. Sarah Page übernimmt die Gruppenstellung von Claudia Brown bzw. Jenny Lewis und schafft es nicht, der Rolle die nötige Spielweise zu verleihen, um als ein würdiges Teammitglied zu werden. Wirklicher Tiefpunkt ist jedoch Danny Quin, der Cutter ersetzen soll, stattdessen lediglich einen erbärmlichen Interner Link"MacGyver"-Ersatz abgibt und absolut fehl am Platz ist.
Durch den Figurenaustausch entstehen zudem einige Handlungsdefizite, denn gerade die magische Aura, die Nick Cutter und seine heimliche Liebe Jenny/Claudia umgab, fehlt nun deutlich. Auch in Bezug auf die "Anomalien" werden keine befriedigenden Lösungen gefunden. Zwar gibt es Antworten, doch wirklich strukturiert wirken diese nicht. Viel mehr scheint alles irgendwie aus den Fugen zu geraten, als ob die Macher hinter "Primeval" einfach zu viel für die dritte Staffel wollten, ohne auf Feinheiten zu achten. Für den Zuschauer, der nicht regelmäßig alles verfolgt hat, wird so lediglich eine handelsübliche "Monster der Woche"-Show geboten, die zwar über spannende Folgen verfügt, sich aber nicht vom Einheitsbrei abhabt, wie es bei den ersten beiden Staffeln der Fall gewesen ist. Auch der Abschluss lässt einen sehr mäßigen Eindruck entstehen, als ob die Serie mit einem mehr oder weniger plausiblen Ende auf "Teufel komm raus" zum Ende gebracht werden sollte. Bleibt lediglich die Hoffnung, dass irgendwann einmal "Primeval" wieder aufgegriffen wird und ein sauberer Ausklang geschaffen wird. Möglicherweise gelingt es Connor und Abby auch, durch eine Anomalie zu treten, die sie in eine Zeit bringt, in der Steve, Cutter und Claudia/Jenny noch ein Teil des Teams waren!

Zwar ist die Enttäuschung über die dritte Staffel groß, aufgrund einiger interessanter Episoden geht das Gesamtkonzept aber noch gerade in Ordnung. Doch wo ist das Potenzial geblieben, das "Primeval" von anderen Serien abhob?



Bilder der DVD




Druckbare Version
Primeval - Rückkehr der Urzeitmonster (Die komplette erste Staffel)
Primeval - Rückkehr der Urzeitmonster (Die komplette zweite Staffel)
Primeval - Rückkehr der Urzeitmonster (Staffel 4.1)
News"Primeval – Rückkehr der Urzeitmonster" von Polyband
"Primeval" - ProSieben-Mystery-Montag I
"Primeval – Rückkehr der Urzeitmonster" - Staffel 2 von Polyband
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