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| Professor Quatermass, der gerade eine Absage der britischen Regierung betüglich eines Pilotprojektes zur Kolonialisierung des Mondes bekommen hat, wird auf ein paar außergewöhnliche Erscheinungen auf seinem Radarschirm aufmerksam, die er zuerst für Meteoriten hält. Als er zu ihrem Einschlagsort fährt, stößt er auf ein fast zerstörtes Dorf, in dessen direkter Nähe eine mysteriöse Fabrik steht, die laut offiziellen Angaben synthetische Lebensmittel herstellt, jedoch ähnelt sie in ihrem Design zu stark seiner Mondkolonie, als das es ein Zufall sein könnte. Als sein Assistent bei der Untersuchung eines unbekannten, stromlinienförmigen Objektes von dem austretenden Gas infiziert wird, ist Quatermass klar, dass hier etwas nicht stimmt. Als dann auch noch die Regierung mit allen Mitteln verhindern will, dass er die Kelleretagen der Fabrik betritt, wird ihm klar, dass die Verschwörung ein weitaus größeres Maß angenommen hat, als er es vermutet hätte... |
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| Format | 1.33:1 (Vollbild) |
| Norm | PAL |
| Der vorliegende Hammerfilm stammt aus dem Jahre 1955 und wurde noch in Schwarzweiß gedreht, liegt im Vollbildformat vor und fällt schon direkt zu Beginn durch sein starkes Bildrauschen sehr negativ auf, welches sich über die gesamte Filmlänge in unterschiedlicher Intensität zu erkennen gibt. Gerade in dunklen Szenen (z.B. am Anfang des Films) ist das Rauschen extrem zu erkennen und auch Defekte und Verschmutzungen zeigen sich anhand von Kratzern und Blitzen. Die Schärfe ist zwar nicht optimal, aber für einen Schwarzweißfilm im annehmbaren Rahmen. Auch der Kontrast kann durchweg überzeugen und kommt lediglich in dunklen Szenen etwas ins schwanken. Die durchweg ordentliche Kantenschärfe lässt in einigen Szenen auf Nachschärfung deuten, was in diesem Falle dem Bild aber etwas zu gute kommt und plastischer wirken lässt. Leider scheint kein besseres Master mehr auffindbar gewesen zu sein, weshalb wir es hier mit einem der schwächeren Transfers im Rahmen der Hammer Edition zu tun haben. Für einen 50 Jahre alten Film aber immer noch annehmbar. | |
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| Formate | Dolby Digital 2.0 (Mono) |
| Sprache | Deutsch, Englisch |
| Untertitel | Deutsch (optional) |
| Tonal kann man recht zufrieden sein, denn weder die deutsche noch die englische Spur leisten sich irgendwelche gröberen Patzer. Die deutsche Synchronisation klingt sogar ein ganzes Stück lauter, wobei man die englische über die Norm aufdrehen muss, um die Dialoge richtig zu verstehen. Zudem scheint man damals bei der deutschen Tonspur mehr Geräusche hinzugefügt zu haben, was der deutschen Spur mehr Natürlichkeit gibt; somit ist sie der englischen Tonspur deutlich überlegen. Deutsche Untertitel lassen sich wie immer optional hinzuschalten. | |
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| Extras |
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| Als Bonus gibt es neben dem "Comic" zum Film, dem "Original-Kinotrailer", dem "Werbeheft" und der "Bildergalerie" noch ein sehr informativen Audiokommentar vom Regisseur Val Guest und dem Autor Nigel Kneale, den Anolis Entertainment optional Deutsch untertiteln ließ. Wem es dann immer noch nach Hintergrundinfos dürstet, dem sei das 4-seitige Booklet von Uwe Huber empfohlen, welches das Zusatzmaterial abrundet. | |
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Kurz nach dem Start von "Shock" (siehe auch DVD-Review) und noch während der Ausstrahlung der BBC-TV-Serie verfassten Val Guest und Nigel Kneale das Drehbuch für den vorliegenden zweiten Teil der Quatermass-Trilogie. Guest übernahm den Regieplatz und Hammer hielt ein weiteres Mal Brian Donlevy für die Rolle des Quatermass in der Hand. Der Film ist inszenatorisch als auch inhaltlich ausgereifter als "Shock" und erzählt ein später sehr beliebtes Science-Fiction-Motiv: Außerirdische übernehmen die Kontrolle über die Menschen und wollen nach und nach die Welt unterjochen. Die Inbesitznahme menschlicher Identitäten zur Eroberung unseres blauen Planeten reicht bis in die höchsten Instanzen und erweckt die politische Paranoia und jene Verschwörungsängste, wie sie bereits in "Die Dämonischen" und "Invasion vom Mars" enthalten war. Doch die "Feinde aus dem Nichts" konzentrieren sich nicht nur auf eine Kleinstadt, sondern erreichen sogar das zentrale London. Mit der dramatischen Musik von James Bernard erreicht der Film ein ziemlich hohes Tempo und weiß mit einer gehörigen Portion fieberiger Spannung überzeugend zu unterhalten.Bildtechnisch gesehen gehört die Nummer 19 aus der "Hammer Edition" leider zu den etwas schwächeren Vertretern, kann aber für einen 50 Jahre alten Film noch zufrieden stellen. Der deutsche Monoton ist sogar besser als die englische Spur und beim Bonusmaterial ließ man sogar den Audiokommentar untertiteln. Fanherz, was willst du mehr? |
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![]() | Druckbare Version |
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