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USA 2007
Originaltitel:Buried Alive
Länge:90:31 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:Robert Kurtzman
Buch:Art Monterastelli
Kamera:Thomas L. Callaway
Musik:Terence Jay
SFX:Robert Kurtzman
Darsteller:Leah Rachel, Erin Lokitz, Tobin Bell, Germaine De Leon, Terence Jay, Steve Sandvoss, Lindsey Scott
Vertrieb:3L Film / Ascot Elite
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:05.03.2009 (Verleih) / 20.05.2009 (Kauf)



Inhalt
Eine Gruppe von Studenten fährt in einen abgelegenen Canyon, um dort ein wildes Wochenende zu verbringen. Dort möchten sie auch zwei neue Studenten in ihre Verbindung aufzunehmen. Einer von ihnen hat aber ganz andere Pläne: Er will einen Schatz suchen, den einer seiner Vorfahren in einem verlassenen Haus versteckt haben soll. Als er jedoch mit dem Graben beginnt, befreit er dadurch den blutrünstigen Geist einer Frau, die dort vor vielen Jahren lebendig begraben wurde. Der Wochenendtrip wird zur reinsten Hölle.

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Der anamorphe Transfer gibt sich sehr farbfroh, kontrastreich und bietet eine sehr gute Durchzeichnung mit einem angenehmen Schwarzwert. Hinzu kommt eine teilweise hervorragende Schärfe mit einer ausgezeichneten Detaildarstellung. Vorallem in Close-ups von Gesichtern sieht das Bild äußerst detailliert und knackig scharf aus. Unschärfen bzw. weichere Einstellungen sind nur sehr selten auszumachen und weder in Bewegungen noch bei Kameraschwenks zeigt das Bild sonderliche Schwächen. Hinzu kommt eine gute Tiefenwirkung, wobei die Konturen teilweise etwas hart ausfallen und für leichte Überstrahlungen sorgen. Desweiteren gibt es keinerlei Defekte oder Schmutz. Rauschen ist nur in geringem Maße vorhanden und bis auf wenige Ausnahmen arbeitet die Kompression sehr sauber. Für einen Independent-Film wirklich gut gelungen.
 +++++-

Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Der Soundmix bietet solide Horroratmosphäre mit einer sauberen Front und gut verständlichen Dialogen. Der Score verteilt sich angenehm auf alle Kanäle und sorgt für die nötige, wenn auch sehr zurückhaltende Räumlichkeit. Zwar werden immer wieder kleinere Effekte eingestreut, jedoch fehlt es der Abmischung an Druck und Dynamik. Direktional spielt sich hier leider viel zu wenig ab, denn nur äußerst selten kommt ein Effekt aus den Rears und lockert so das von den Frontlautsprechern dominierte Geschehen auf. Da gibt es deutlich bessere Abmischung im Horror-Genre, "Buried Alive" gehört also gerade mal in die Kategorie "solide". Große Unterschiede zwischen dem deutschen und dem englischen 5.1-Track gibt es nicht. Letzterer klingt lediglich bei den Dialoge etwas natürlicher. Es gibt leider keine deutschen Untertitel.
 +++/--

Extras
Extras
  • Bildergalerie (35 Bilder)
  • Deutscher Trailer (2:20 Min.)
  • US-Trailer (2:20 Min.)
  • Trailershow:
    • [REC] (1:53 Min.)
    • Day of the Dead (1:38 Min.)
    • Muay Thai Chaiya (1:58 Min.)
    • Cleaner (1:56 Min.)
    • The Abandoned (2:23 Min.)
    • Possessed - Besessen (1:36 Min.)
VerpackungKeepCase
 Das Bonusmaterial bleibt leider mit einer handvoll Trailer und einer Bildergalerie sehr überschaubar. Zudem erscheint die Disc mit dem neuen FSK-Logo auf der Front, jedoch ohne Wendecover.
 /-----

Fazit
Nachdem Robert Kurtzman seine Anteile an der KNB EFX Group verkauft hat, gründete er u.a. zusammen mit Gary Jones (Interner Link"Spider", Interner Link"Mosquito") eine neue Effekte- und Produktionsfirma mit dem Namen Precinct 13 Entertainment. Außerdem wollte er wieder mehr als Regisseur arbeiten und hat seitdem auch bereits 3 Filme abgedreht. Seine ersten Streifen waren "Buried Alive" und der Fun-Splatter Interner Link"The Rage". Demnächst erscheint der Serienkillerthriller "To Live And Die" mit Sean Patrick Flanery für MGM Home Entertainment.
Nun muss man aber hoffen, dass die folgenden Projekte wieder etwas an seine Arbeiten wie "The Demolitionist" oder natürlich Interner Link"Wishmaster" anknüpfen, denn "Buried Alive" entpuppt sich schnell als lahmer Teenhorror-Verschnitt. Es ist schon mal ganz schlecht wenn es nur gerade Mal eine Handvoll Personen gibt, die sich in der Handlung tummeln und so als Opfer dienen. Denn das bedeutet, dass es zu wenig Kills gibt. Dies wäre ja grundsätzlich nicht so schlimm, wäre zumindest die Handlung spannend eingefangen worden. Aber die x-te Version eines Familienfluches und die Rache an den Nachkommen (die natürlich im abgelegenen Familienhaus noch einem Schatz suchen) reißt wahrlich keine Bäume aus. Besonders wenn der Film aus dem typischen College-Gequatsche besteht, welcher von immens unsympathischen und dummen Figuren dargeboten wird. Zwar ist das alles ganz ordentlich von den unbekannten Darstellern gespielt, aber auch extrem langweilig. Die Figuren sind Abziehbilder und der einzig reizvolle Nebenstrang, das sexuelle Interesse der beiden Hauptdarsteller zueinander, obwohl sie Cousine und Cousin sind, wird zwar immer wieder angeschnitten, aber leider nicht weiter ausgebaut. Sonst passiert nicht besonders viel. Die erste Tötung des Computernerds (durch Körperteilung) ist zwar nett und wird immer wieder für einen Running Gag eingesetzt - die eine Hälfte sitzt im Auto, die andere im Garten, so dass die Leute gar nicht merken, dass er tot ist -, aber danach dauert es Ewigkeiten bis wieder etwas passiert. Auch sonst sind mir die Morde eine Spur zu harmlos und die verdammte Hexe wahrlich keine großartige Figur im unendlichen Horrordschungel.
Zwar weiß Kurtzman, was er da dreht, denn er zeigt immer wieder ein paar Titten der schnuckeligen Chicks, um zu verhindern, dass sein Publikum einpennt, aber so wirklich rettet das den Film nicht mehr. Auch Tobin Bell grummelt sich nur nervend durch die Szenen und befindet sich seit Interner Link"Saw" in der gleichen Horrorhölle, in der sich Leute wie Robert Englund, Reggie Bannister und Konsorten seit Jahren befinden und auch nicht mehr entkommen. Lichtblick war für mich zumindest Leah Rachel, die nicht nur verdammt süß ist, sondern auch etwas Talent zu besitzen scheint, um weitere Streifen dieser Art abzuliefern. Leider ist gerade sie die einzige, die nicht blank zieht ...

Dank der soliden Regie, der hübschen Mädels und dem ordentlichen Look kann der Teenhorror-Film sich gerade noch unter dem Durchschnitt einreihen. Aber es wäre schön gewesen, wenn der Film irgendwie spannend oder ironisch oder hart oder gruselig oder ... oder ... oder ... gewesen wäre. So ist er schnell vergessen. Hoffen wir einfach, dass Robert Kurtzman sich in seinen weiteren Filmen erheblich steigert und nicht mehr solchen 08/15-Horror abliefert. Das braucht nähmlich kein Mensch.



Bilder der DVD




Druckbare Version
News"The Horror Chronicles" - drei neue Splatter-Späße
Robert Kurtzmans "Buried Alive" von 3L / Ascot Elite
IMDb.com OFDb.de



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