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FR 2006
Originaltitel:Resonnances
Länge:103:06 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe (Hauptfilm frei ab 16 Jahre)
Regie:Philippe Robert
Buch:Philippe Robert
Kamera:Philippe Robert
Musik:Richard Sanderson
SFX:Matthieu Angelin, Thierry Ardiller, Lionel Berthelot, Cyril Cosentino, Paul-Emile Grammond
Darsteller:Johanna Andraos, Marjorie Dubesset, Vincent Lecompte, Sophie Michard, Franck Monsigny, Patrick Mons, Romain Ogerau, Livane Revel, Yann Sundberg, Thomas Vallegeas
Vertrieb:Fear Express / Anolis
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:09.04.2008 (Kauf)



Inhalt
Nachdem die drei Jura-Studenten Thomas, Yann und Vincent ihre Prüfungen überstanden haben, heißt es "Partytime"! Ziel der ausgelassenen Wochenend-Fete ist die tief in einem Wald gelegene Disco "Panorama". Unterwegs treffen sie an einer verdächtig verlassen wirkenden Tankstelle den Anhalter Sébastien, den sie trotz der Nachrichtenmeldung über einen entflohenen Psychopaten mitnehmen. Gerade als dieser anfängt, seine unangenehme Seite zu zeigen, geraten sie in eine unnatürlich dichte Nebelwolke, kommen von der Straße ab und stürzen in eine tiefe Schlucht ...

Bild
Format1,85:1 (Letterbox)
NormPAL
 Das Bildformat wird auf dem Cover als 4:3 angegeben, der Film liegt jedoch im Format von 1,85:1 vor und wurde leider nicht anamorph kodiert. Das macht sich auf größeren Bildflächen negativ bemerkbar und die Tatsache, dass "Resonnances" nichts anderes als ein Ultra Low Budget-Film ist, macht die Sache nicht besser. Die Schärfe befindet sich zumindest für die Produktionsverhältnisse auf einem soliden bis guten Niveau und kann selbst in Totalen noch mit angenehmen Kanten und einer gewissen Plastizität punkten, während Kontrast und Farben leider im unteren Durchschnitt arbeiten. Vor allem der Kontrast kommt deutlich ins Schleudern und lässt in den vielen dunklen Aufnahmen nötige Details absaufen, wirkt nicht selten unausgewogen und unnatürlich. Der Schwarzwert ist ebenfalls nur durchschnittlich und es fehlt dem Bild an einer überzeugenden Durchzeichnung. Selbst wenn viele Szenen ein gutes Schwarzlevel erreichen, erscheint das Letterbox-Bild meist flau. Hinzu kommt eine etwas blasse Farbgebung und leichtes Farbrauschen, sowie Bildpumpen in dunklen Aufnahmen. Die Kompression arbeitet trotz gelegentlicher, dezenter Unruhen relativ sauber. Dafür ist das Rauschen teilweise sehr deutlich. Für eine Produktion wie "Resonnances" sicherlich noch absolut tragbar, vor allem da gerade in Nahaufnahmen und bei einer guten Ausleuchtung die Detailschärfe einige tolle Momente hat.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1 (dt.), Dolby Digital 2.0 Stereo (franz.)
SpracheDeutsch, Französisch
UntertitelDeutsch
 Die deutsche Synchronspur klingt sehr frontlastig und kraftlos. Zwar werden die Rears immer wieder für kleinere Soundeffekte genutzt, doch eine wirkliche Räumlichkeit möchte irgendwie nicht aufkommen. Dies mag zum einen daran liegen, dass die Abmischung sich sehr schnell als Upmix entpuppt und die Fronteffekte sehr dezent mit auf die Rears gelegt werden. Dementsprechend langweilig klingt es dann auch. Während die Dialoge noch gut zu verstehen sind und der Score sehr dominant aus den Kanälen hallt, neigt die Abmischung zu akuten Dynamikschwächen, bietet einen kraftlosen Bass und klingt auch sonst sehr zurückhaltend. Zumindest ist die Synchronisation nicht so schlimm wie die Optik des Films uns weiß machen will. Auch wenn es sich um einen Low Budget-Titel handelt, wäre eine etwas kräftigere und präzisere Abmischung sicherlich nicht schlecht gewesen.
Der französische Stereo-Mix klingt hingegen sehr kräftig und sorgt für eine sehr druckvolle Stereofront mit einer homogenen Soundwiedergabe. Dialoge klingen natürlich, gehen produktionsbedingt jedoch manchmal etwas unter. Optional gibt es deutsche Untertitel.
 ++/---

Extras
Extras
  • Originaltrailer (1:50 Min.)
  • Bildergalerie (16 Bilder)
  • Trailer zu "The Halfway House" (1:58 Min.)
VerpackungKeepCase
 Die DVD überrascht weder im Bereich Bonusmaterial, noch im Bezug auf die einfache Menüführung. Mehr als zwei Trailer und eine kleine Bildergalerie hat diese Veröffentlichung nicht zu bieten.
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Fazit
Das Beste an "Resonnances" dürfte das tolle Cover sein, welches den Film so richtig schmackhaft machen will. Zudem wird damit geworben, dass die SFX-Spezialisten von Interner Link"Doberman" und Interner Link"Asterix bei den olympischen Spielen" auch hier mitgewirkt haben. Tja, könnte schöner Monstertrash werden. Wurde es aber leider nicht. Ganz im Gegenteil: Den ersten Schock verpasst uns Philippe Roberts Flick schon bei der äußerst billigen Digital-Video-Optik und baut somit kaum Spannung auf. Die teilweise sehr liebevoll gemachten Effekte sind zumindest noch sehenswert und für eine kostengünstige Produktion wie "Resonnances" sogar überraschend gut - bis hin zu überragend schlecht (wer die Tentakel-Szene gesehen hat, weiß was ich meine). Das täuscht jedoch nicht über gelangweilte Darsteller und ein ödes Drehbuch hinweg. Lediglich ein paar vereinzelt eingestreute Witze und Gags wie der Beetle im Baum lassen den Zuschauer etwas schmunzeln und bewahren ihn damit davor, vor dem Fernseher einzuschlafen. Denn ansonsten gibt es keine wirklich nennenswerte Szenen bzw. es herrscht durchweg Langeweile.
ch habe mich auf einen ordentlichen Wurm-Horror gefreut, aber leider ist "Resonnances" ein wahrer Schnarcher ohne Spannung. Technisch gibt die DVD ebenfalls nicht viel her und zudem ist der Film so harmlos, dass selbst die FSK16-Freigabe nur bedingt gerechtfertig ist. Die DVD selbst ist im übrigen wegen einem Trailer zu Interner Link"The Halfway House" erst ab 18 Jahre freigegeben.



Bilder der DVD




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