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USA 1981
Originaltitel:Cannonball Run, The
Alternativtitel:Verdens sproeste bilrace
aka. La corsa più pazza d` America
Länge:92:06 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Hal Needham
Buch:Brock Yates
Kamera:Michael C. Butler
Musik:Al Capps
SFX:Cliff Wenger
Darsteller:Burt Reynolds, Roger Moore, Farrah Fawcett, Dean Martin, Jack Elam, Adrienne Barbeau, Terry Bradshaw, Jackie Chan, Bert Convy, Jamie Farr, Peter Fonda, George Furth, Michael Hui, Hal Needham
Vertrieb:Paramount
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:20.01.2005 (Kauf)



Inhalt
Eine Reihe illustrer Charaktere nimmt an einem illegalen Rennen von der Ost- zur Westküste teil. Um die Polizei zu überlisten, lassen sich die Teilnehmer eine Reihe von Tricks einfallen: Während J.J. McClure und sein Freund Victor einen Krankenwagen steuern und Jamie und Morris als Priester verkleidet am Steuer ihres Ferraris sitzen, vertraut Marcia im Lamborghini ganz auf ihre körperlichen Reize. Kurz vor dem Ende des Rennens müssen sich die Konkurrenten zusammen tun, um eine Motorrad-Gang in die Schranken zu verweisen.

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Paramount liefert uns hier nicht gerade ein gutes Bild ab, es bleibt aber selbst auf großen Flächen durchweg brauchbar, wenn auch in puncto Kontrast und Farben einiges im Argen liegt. So ist der Kontrast etwas zu hart ausgefallen, wodurch Details sowohl in dunklen Bildbereichen, als auch auf hellen Flächen absaufen. Die Farben wechseln zwischen natürlich über leicht ausgewaschen bis hin zu stark übersättigter und unnatürlicher Farbgebung. Hier hätte man etwas sauberer arbeiten können. Dafür erreicht die Schärfe überraschend gute Werte, denn trotz einiger Defizite im Detailbereich hält sich starke Unschärfe in Grenzen. Bildrauschen ist ebenfalls nur geringfügig auszumachen. Dafür treten verstärkt Defekte und Schmutzpartikel auf. Die Kompression arbeitet überraschend ruhig und weitgehend unauffällig im Hintergrund.
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Ton
FormateDolby Digital 1.0 Mono (Deu), Dolby Digital 5.1 (En)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch, Englisch
 Die deutsche Monospur wurde auf die beiden Frontlautsprecher verteilt und klingt angenehm. Dialoge sind gut zu verstehen, mitunter überraschend natürlich und selbst der Score und die Nebengeräusche hören sich frisch und nur bedingt betagt an. Den engliche 5.1-Mix kann man dagegen vergessen. Es gibt ein zwar ein paar kleinere Surroundeffekte, welche aber niemals wirklich gut zur Geltung kommen. Dafür ist die Abmischung einfach zu dumpf, kraftlos auch zu leise. Es gibt weder Dynamik noch passende Subwoofereinsätze zu verbuchen. Ein kräftiger Stereo-Mix hätte absolut gereicht. Deutsche und englische Untertitel lassen sich wie immer bei Paramount hinzuschalten.
 ++----

Extras
Extras-
VerpackungKeepCase
 Mit Bonusmaterial sieht es leider sehr schlecht aus. Desweiteren ist das DVD-Menü wirklich augenfeindlich ausgefallen.
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Fazit
Die "Cannonball"-Reihe gehört sicher zu den primitivsten, amerikanischen Unterhaltungsfilmen der Achtziger, macht aber gerade deshalb so einen Spaß. Dem Interner Link"Cannonball" aus dem Jahr 1976 folgend, schufen Hal Needham und Brock Yates gleich eine Trilogie, die zumindest zum Teil auf tatsächlichen Begebenheiten beruht - denn solche Rennen haben in den Siebzigern im Land der unbegrenzten Möglichkeiten wirklich statt gefunden. Und wer hat unter anderem daran teilgenommen? Genau, Needham und Yates.
Ihr Konzept ist denkbar einfach: Man nehme eine Riege namhafter Stars, stecke sie in sündhafte teure oder phantastische Autos und schicke sie auf ein Rennen, das quer durch den amerikanischen Kontinent führt. Wer jetzt noch Anspruch, eine Story oder irgendwas Intelligentes wartet, der sollte lieber gleich abwinken, denn "The Cannonball Run" ist Ami-Trash in Reinkultur, der nur Fans gefallen wird. Neben Burt Reynolds, für den der Film erst zur Komödie umfunktioniert wurde, sind Stars wie Roger Moore, Farrah Fawcett, Dom DeLuise, Dean Martin, Sammy Davis Jr., Adrienne Barbeau, Jackie Chan, Jamie Farr und der unvergessliche Jack Elam mit von der Partie. Meist verkörpern sie völlig überzeichnete Charaktere, oder imitieren sich, wie im Fall von Roger Moore, selbst. In jeder Szene hat er eine andere Mieze im Auto und obwohl die einschlägig bekannte Bond-Musik hier leicht verfremdet wurde, ist klar, auf wen er hier so trefflich anspielt. Die Karren sind erlesen, reichen von wissenschaftlichen Experimenten, über alltägliche Karossen, bis hin zu Autos, die die meisten von uns wohl nur aus der Ferne kennen.
So begibt sich die illustre Crew auf ein Rennen, in dem alles erlaubt ist - soll heißen, jeder nutzt miese Tricks um den anderen auszuschalten. Blechschaden wird genug produziert und schon bald sitzen auch Massen von Polizisten und Naturschützern den Fahrern und Fahrerinnen im Nacken. Zwischendurch gibt es ein paar Prügeleien, nette Stunts und vor allem viel Wortwitz zu verzeichnen. Das Ergebnis ist natürlich hirnrissig, blöd, genau genommen eine Beleidigung des intelligenten Zuschauers, doch wer sich auf diesen Nonsens einlässt, wird einen Riesenspaß haben. Allein schon, um nach den Anspielungen auf andere Filme (besonders oft werden Reynolds Interner Link"Schlitzohr"-Filme zitiert) Ausschau zu halten.

Freundes des anspruchslosen Humors, werden an diesem chaotischen Rennen ihren Spaß haben. Die zahlreichen Stars dürften ihn während der Dreharbeiten jedenfalls gehabt haben. Schicke Autos, viel Blechschaden und jede Menge Wortwitz können die Skriptschwächen weitestgehend übertünchen. Wer fragt da noch nach Niveau?

Technisch haut die DVD niemanden um, ist dafür aber ziemlich günstig zu erwerben. Dennoch wäre es schön, diesen Klassiker einmal in besserer Qualität und ggfl. mit Bonusmaterial veröffentlicht zu sehen.



Bilder der DVD




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