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UK 1968
Originaltitel:Lost Continent, The
Alternativtitel:Dying Sea, The
aka. Lost Island
aka. People of Abrimes, The
Länge:92:48 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Michael Carreras & Leslie Norman (uncredited)
Buch:Paul Beeson
Kamera:Michael Carreras & Dennis Wheatley (Novel)
Musik:Gérard Schurmann, Roy Phillips
SFX:Robert A. Mattey & Cliff Richardson
Darsteller:Eric Porter, Hildegard Knef, Suzanna Leigh, Tony Beckley, Nigel Stock, Neil McCallum, Ben Carruthers, Jimmy Hanley, James Cossins, Dana Gillespie, Victor Maddern, Reg Lye, Norman Eshley, Michael Ripper, Donald Sumpter, Eddie Powell
Vertrieb:e-m-s/Anolis
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Auf dem alten Frachter Carita hat sich eine buntgewürfelte Gesellschaft von Pasagieren eingefunden. Als ein Hurrikan aufkommt meutert die Mannschaft und macht sich von Bord. Zu allem Unglück hat das Schiff auch Sprengstoff geladen, der durch Wasser zur Explosion gebracht werden kann. Als der Frachter auf Grund läuft, sehen sich der Kapitän und die Passagieren gezwungen, auf eine unbekannte Insel zu fliehen. Doch schon bald müssen die Überlebenden feststellen, dass dies keine kluge Entscheidung war. Nacheinander fallen sie gigantischen Monster-Krabben, menschenfressenden Algen oder spanischen Konquistadoren, für die die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, zum Opfer ...

Bild
Format1.66:1 (anamorph)
NormPAL
 Das Bild bei dieser Hammer Film-Produktion gibt sich recht wechselhaft. Zwar bekommen wir einen überwiegend scharfen und detaillierten Transfer geboten, dessen Farbgebung und Kontrast sich auf einem hohen Niveau befinden, so wirken aber andere Szenen dann wieder zu weich und etwas unscharf. Dies liegt unter anderem daran, dass hier viele Stilmittel und Farbverfälschungen zum Tragen kommen und das Geschehen somit künstlich verfälschen. Auf der geheimnisvollen Insel wird dann die natürlich Farbgebung durch einen gelblichen Ton ausgewechselt und offenbart dann auch deutliches Bildrauschen im Hintergrund, welches bzw. in dem Schiff kaum deutlich wird. Nebel und die viele Dunkelheit setzen dem Transfer noch zusätzlich zu, was hier aber überwiegend gut gemeistert wird. Defekte und Verschmutzungen halten sich ebenfalls in Grenzen und die Kompressionen offenbaren lediglich leichtes Blockrauschen im Hintergrund, welches kaum störend auffällt. Etwas auffälliger ist dafür die leichte Bewegungsunschärfe mit der das Bild zu kämpfen hat und die damals weltweit geschnittenen Szenen fallen ebenfalls von der Bildqualität etwas ab. Insgesamt können wir mit dem Bild sehr zufrieden sein, selbst einige Neuproduktionen würden bei der Anzahl an Verfremdungen und Nebel ins schleudern kommen.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Mono)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Tonal gibt es nichts zu bemängeln. Die Dialoge sind gut zu verstehen und die deutsche Spur wirkt sauberer als der englische Track. Dieser klingt etwas zu dumpf, bietet dafür aber beim Musikeinsatz mehr Druck. Die damals geschnittenen Szenen liegen in der englischen Sprache vor und wurden deutsch untertitelt.
 ++----

Extras
Extras
  • Trailer (2:39 Min.)
  • TV-Spot (0:58 Min.)
  • TV-Spot (0:21 Min.)
  • Interview mit Eddie Powell (50:07 Min.)
  • Werberatschlag
  • Bildergalerie (133 Bilder)
 Neben dem "Originaltrailer", zwei "TV-Spots", einem "Werberatschlag" und einer sehr umfangreichen "Bildergalerie" bekommen wir noch ein sehr ausführliches und informatives Interview mit Eddie Powell, dem Hammer Film-Stuntman zu sehen, der in "Bestien lauern vor Caracas" einen kurzen Cameo-Auftritt absolviert.
 ++----

Fazit
"Bestien lauern vor Caracas" gehört leider zu den schwächeren Filmen aus der Hammer-Reihe und braucht sehr lange, bis er in Fahrt kommt. Ein schwaches Drehbuch, eine von Grund auf schlechte Inszenierung und ein fader Schluss sorgen dafür, dass selbst eingefleischte Hammer-Fans sich von dieser Produktion abwenden und die unzähligen Logikfehler, die miserable Ausleuchtung der Kulissen, peinliche Pappmonster und eine fade Inszenierung ließen "Bestien lauern vor Caracas" in den Trash-Himmel aufsteigen. So gilt er unter Fans und Kritiker auch heute noch als trashigster Hammer-Film aller Zeiten. Nur leider reichte dasGganze nicht, um ein ordentlicher Partyfilm zu werden, denn dafür fehlen einfach die nötige Action und der notwendige Charme. So bleibt im Schnitt ein solides, aber durchweg verworrenes Abenteuerfilmchen, das nicht so recht weiß, was es sein will. Eine Art Zwitter - nichts Halbes und nichts Ganzes. Unausgegoren schippert es so vor sich hin und wartet nur darauf von den Fans akzeptiert zu werden. Dass dies wohl nie so richtig passieren wird, liegt auf der Hand, dennoch können wir froh sein, den Film nach so vielen Jahren endlich wieder in seiner vollen Länge sehen zu dürfen, denn erst seitdem Regisseur und Produzent William Lustig (Interner Link"Maniac", 1981) sich des Filmes angenommen hat und ihn vollständig restaurieren ließ, können wir "Bestien lauern vor Caracas" wieder in einer dem Alter entsprechenden guten Qualität und zudem komplett ungeschnitten wieder sehen. Zwar fallen die eingefügten Szenen etwas in ihrer Qualität ab, dies ließ sich aber nicht verhindern, da die eingefügten Szenen lange Zeit als verschollen galten. Wie gewohnt bietet auch diese 18. DVD aus der Anolis-"Hammer Edition" ein informatives Booklet, genügend Bonusmaterial und ein schönes Cover-Design.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Bestien lauern vor Caracas
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