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USA 2004
Originaltitel:Scooby-Doo 2: Monsters Unleashed
Alternativtitel:Scooby 2
aka. Scooby Too
aka. Scooby-Doo 2
Länge:88:57 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 6 Jahre
Regie:Raja Gosnell
Buch:James Gunn
Kamera:Oliver Wood
Musik:David Newman
SFX:Cara E. Anderson, Lance Armstrong
Darsteller:Freddie Prinze Jr., Sarah Michelle Gellar, Matthew Lillard, Linda Cardellini, Neil Fanning, Seth Green, Alicia Silverstone, Zahf Paroo, Tim Blake Nelson, Peter Boyle, Scott McNeil, Kevin Durand, C. Ernst Harth, Ian Abercrombie
Vertrieb:Warner
Norm:PAL
Regionalcode:2,5



Inhalt
Schock! Panik! In "Scooby-Doo 2 - Die Monster sind los" verlieren die berühmten Spürnasen ihre Fassung - und ihren guten Ruf, denn ein maskierter Unbekannter erschafft mit seiner Monstermaschine die klassischen Gegner der Detektive neu und lässt sie auf die Stadt Coolsville los: Captain Cutlers Geist, das 10.000-Volt-Monster, das Pterodaktylus-Gespenst und das Gespenst des Schwarzen Ritters. Die hartgesottene Reporterin Heather Jasper-Howe (Alicia Silverstone), behauptet nun, das berühmte Detektivteam schütze die panischen Bürger der Stadt nicht so gewissenhaft, wie man bisher angenommen hat. Dadurch geraten die Freunde unter Druck. Sie untersuchen die rätselhafte Monsterattacke, wobei sich Shaggy and Scooby bald fragen, was sie im Team eigentlich noch zu suchen haben. Deshalb will das ständig hungrige Duo es diesmal allen zeigen und den Fall ganz selbstständig lösen. In irrwitzigen Verkleidungen ermitteln sie allein. Höchst verdächtig erscheint Jeremiah "Old Man" Wickles (Peter Boyle), der einstige Geist des Schwarzen Ritters, den die Freunde damals enttarnt und hinter Gitter gebracht haben. Hat dieser gruselige Gernegroß den Monsterangriff angezettelt, um sich auf teuflische Art zu rächen?
Unterdessen verknallt sich die pfiffige Velma (Linda Cardellini) in einen weiteren Hauptverdächtigen, den Kurator des Coolsonian-Museums für Kriminologie, Patrick Wisely (Seth Green), während Macho-Anführer Fred (Freddie Prinze Jr.) und die sehr auf ihr Image bedachte Daphne (Sarah Michelle Gellar) jenen schurkischen Maskierten identifizieren wollen, dessen Monsterarmee in Coolsville keinen Stein auf dem anderen lässt.

Bild
Format1.78:1 (anamorph)
NormPAL
 Der anamorphe Transfer zeichnet sich durch seine knalligen Farben und einen starker Kontrast aus, welcher selbst in dunklen Szenen nicht ins Schleudern kommt. Das Bild ist gänzlich frei von Rauschen und Bildfehlern, jedoch ist es einmal mehr die Schärfe, die hier zu bemängeln ist. Weder in den totalen noch in den Nahaufnahmen wirkt das Bild richtig scharf und lässt deutlich an Details vermissen. Zwar arbeiten die Kompressionen bis auf gelegentliches Blockrauschen im Hintergrund keine Fehler auf, aber in einigen schnellen Bewegungen lassen sich deutlich Nachzieheffekte feststellen. Insgesamt können wir mit dem Transfer mehr als zufrieden sein und das weiche Bild, scheint wie die intensive Farbgebung ein Stilmittel zu sein.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch & Englisch für Hörgeschädigte
 Wo das Bild noch kleine Mängel auf, so wird uns hier ein fabelhafter Soundtrack geboten, der von Anfang bis zum Ende zu überzeugen weiß. Das gesamte Klangbild wirkt von der ersten Minute an sehr dynamisch und weiträumig. Die Effektlautsprecher wurden perfekt eingesetzt und wenn es gerade mal keine Surround-Effekte gibt, dann werden die Rears für Umgebungsgeräusche oder den Score genutzt. Letzterer wurde ebenfalls sauber auf alle Kanäle verteilt und sorgt neben den Umgebungsgeräuschen stets für einen hervorragende Räumlichkeit. Die Dialogwiedergabe ist tadellos und auch der Subwoofer wird in einigen Szenen gut integriert. Zwar dürfen wir hier kein brachiales Soundgewitter erwarten, aber dafür aber einen harmonischen und unheimlich klar wirkendenden Digital Track, in dem alle Kanäle vorbildlich genutzt werden und den Hörer in das Geschehen versinken lassen.
Wer zwischen der deutschen und englischen Fassung hin und her schalten möchte, wird enttäuscht sein, denn jetzt kann man auch schon bei Warner nur über das Menü die Sprache wechseln. Das gleiche gilt auch für die Untertitel. Pikante Unterschiede zwischen den beiden Sprachfassungen sind jedoch nicht auszumachen.
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Extras
Extras
  • Nicht verwendete Szenen "mit und ohne Kommentar" (7:14 Min.)
  • Die dreifache Bedrohung (10:21 Min.)
  • Eine wahre Hollyood - Grusel - Geschichte (5:47 min.)
  • Der tanzenden Hund (5:30 Min.)
  • Scooby-Doo 2: Die Monster sind los - Gewinnspiel
  • Musik-Video: Undone von Patrick Nuo (3:35 Min.)
  • Musik-Video: Don't Wanna Think About You von Simple Plan (3:57 Min.)
  • DVD-ROM-Part
  • Trailer: Harry Potter und der gefangene von Askaba
 Wie auch schon beim ersten "Scooby-Doo"-Kinofilm erwies sich das Zusatzmaterial als Schwachpunkt auf der DVD und so ist es hier auch nicht anders. Zum einen sind die gesamten Extras nur in englisch mit optional deutschen Untetrtiteln versehen worden, womit man seitens Warner wieder die Kinder, die noch nicht lesen können, ausschließt. Und das bei einem Kinderfilm! Zum anderen ist der ganze Spaß recht überschaubar. Als erstes finden wir knapp 7 Minuten an "unveröffentlichte Szenen" welche wir uns optional mit und ohne Untertitel anschauen können. Diese Szenen befinden sich teilweise noch in einer Rohform und z.B. in der ersten Szene ist Scooby-Doo nur provisorisch ins Bild eingefügt worden. "Die dreifache Bedrohung" ist nicht anderes als ein knapp 10minütiges "Making of" mit vielen Aufnahmen hinter den Kulissen und Unmengen an Interviews vom Cast & Crew. Wie so oft in Hollywood ist das ganze recht werbelastig ausgefallen. "Eine wahre Hollywood-Grusel-Geschichte" hat kein Informationsgehalt, sondern dient er der Unterhaltung und widmet sich den Monstern im Film, lässt diese zu Wort kommen und erläutern, warum sie so böse sind. Nett umgesetzt, aber nicht wirklich interessant. In "Der Tanzende Hund" dürfen alle beteiligten sagen, was Scooby-Doo für ein begnadeter Tänzer ist und zeigt einige Filmauschnitte. Interessant dabei ist, dass man hier etwas die Entstehung des CGI-Hundes durchleuchtet. Leider mit knapp 5 Minuten viel zu kurz und oberflächlich ausgefallen. Zum Schluss gibt es noch zwei Musik-Videos und ein "Scooby-Doo 2: Die Monster sind los" - Detektivspiel, welches von Shaggy deutsch synchronisiert wird. Wer über einen PC mit DVD-ROM-Laufwerk verfügt, kann sich im dafür vorgesehenen Teil noch ein paar Spielereien anschauen. Wie man sieht, einmal wieder recht enttäuschend das Ganze und nicht wirklich informativ. Aber zumindest ist das DVD-Menü klasse animiert worden. Wieso es anstelle des Originaltrailers zum Film lediglich einen zu "Harry Potter 3" gibt, wird wohl Warners Geheimnis bleiben.
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Fazit
Mighty, mightty Monster oh yeah! Scooby-Doo ist zurück und diesmal bietet uns man mehr Monster, mehr Action, mehr Fun und weniger Drehbuch. Zwar mag jeder zu der Real-Verfilmung der Kult-Serie stehen wie man will, aber es ist nicht von der Hand zu weisen, dass diese Monsterjagd einfach nur Spaß macht und auch ohne den Titelhelden funktionieren würde. Das gesamte Szenario ist wieder poppig-bunt und die Spezialeffekte wurden im Vergleich zum Vorgänger noch einmal deutlich verbessert, aber so richtig lebendig will Scooby-Doo immer noch nicht wirken. Shaggy-Darsteller Matthew Lillard und Scooby Doo stehlen aber den Rest des Teams die Show und lediglich Sarah Michelle Gellar dürfte noch die Herzen des männlichen Publikums höher schlagen lassen und darf hier deutlich mehr die Powerfrau raushängen lassen als im ersten Teil. Ingesamt ist die Action um 100% gestiegen und alles wirkt so richtig überzogen und lässt Comic-Feeling aufkommen. So fallen unsere Helden durch eine Falltür, bleiben aber erst einmal in der Luft stehen und erst als sie das Loch sehen fallen sie Beine strampelnd hinunter. Die Monster beschränken sich diesmal nicht auf eine Sorte, sondern hier spendiert man uns gleich eine ganze Riege bekannter Monster aus der Zeichentrickserie, die eine lustige und für die Kleinen nicht minder spannende Hatz auf unsere Lieblinge abliefern. Höhepunkt sind neben dem berühmten Teermonster und den dunklen Ritter, auf jeden Fall das Zuckerwattemonster, woran Shaggy und Scooby einiges zu knabbern haben.
"Scooby Doo 2" macht wie sein Vorgänger wieder unheimlich Spaß, wurde witzig und solide inszeniert und dürfte auch große Kinder zum Lachen bringen. Wer allerdings auf Albernheiten nicht kann, ist hier fehl am Platz.

Ist es nicht schon schlimm genug, dass man die alte wirklich geniale Sychronstimme gegen die von Ingo Appelt getauscht hat und selbst Kinder im Kino sich fragten, was das jetzt soll - nein, selbst bei der DVD-Umsetzung hat Warner mal wieder nur halbherzig agiert. So ist das Bild zwar etwas zu weich, aber fehlerfrei und der Ton wirklich hervorragend geworden, jedoch bekommen wir zu dem schon schwachen Bonusmaterial keine Übersetzung für die Kleinen. So etwas ist für einen Kinderfilm immer sehr angebracht. Demnächst kann sich Warner dann auch gleich das Geld für eine deutsche Synchronisation sparen.



Bilder der DVD




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Scooby-Doo
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