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USA 2008
Originaltitel:Breathing Room
Alternativtitel:Room to Breathe, A
aka. No Exit
Länge:86:13 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:keine Jugendfreigabe
Regie:John Suits, Gabriel Cowan
Buch:John Suits, Gabriel Cowan
Kamera:John Suits, Gabriel Cowan
Musik:Chris Kidd, Kari Rae Seekins, Karl Suits, Tim Ziesmer
Darsteller:Ailsa Marshall, Michael McLafferty, David Higlen, Brad Culver, Kim Estes, Keith Foster, Stevens Gaston, Austin Highsmith, Terri Marsteiner, Jeff Atik, Eve Sigall, Sara Tomko, Bryce Gerlach, Steve Cembrinski, Brandon Stacy
Vertrieb:Sunfilm
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:25.07.2008 (Verleih) / 15.08.2008 (Kauf)



Inhalt
Ahnungslos eingesperrt in einem kalten, trostlosen Raum beginnt für Tonya (Alisa Marshall) und dreizehn "Mitspieler" ein blutiger Kampf ums Überleben. Mit elektronischen Halsbändern gefesselt und von unzähligen Kameras überwacht, beginnt für sie ein tödliches Spiel. Sie erhalten immer wieder scheinbar sinnlose Hinweise einer mysteriösen Stimme. Immer wenn das Licht erlischt sind sie ihrem Killer schutzlos ausgeliefert. Sie müssen auf grausamste Weise erfahren, dass wieder einer unter ihnen auf bestialische Weise getötet wird. Auf der Suche nach dem Ausweg und dem Grund ihrer Entführung wächst in ihnen zunehmend Panik und Misstrauen. Bald ist allen klar, dass der Mörder unter ihnen ist. Doch die Frage ist: Wer?

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Die Umsetzung des Films auf DVD gehört nicht zu den konkurrenzfähige Produkten auf dem Markt, vermutlich, weil unter eingeschränkten Bedingungen gedreht wurde. Das sieht man leider in beinahe jeder Einstellung: Die Schärfe ist nie mehr als durchschnittlich, weil Details und Konturen sehr schwach gezeichnet werden. Bei den bleichen Farben und dem eher schlechten Kontrast lässt sich auch keine Natürlichkeit feststellen. Lediglich in den Nachtaufnahmen erkennt man durch die spezielle Rotausleuchtung etwas mehr bzw. das Bild sieht besser aus. Zumindest ist das Rauschen gering und die Kompression fällt nicht sonderlich auf. Trotzdem sieht hier alles etwas zu sehr nach Video aus, weil es an allen Ecken überstrahlt bzw. nicht ganz sauber aussieht.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Beim Ton konnte etwas mehr erreicht werden, wegen der seltenen Nutzung der hinteren Lautsprecher (abgesehen durch die Musik) bleibt es aber frontlastig. Die Synchro ist gut geworden und fällt lediglich in solchen Momenten auf, in denen der Originalton ein wenig druntergemischt wurde, um Emotionen der Sprecher zu verstärken. Klanglich gibt es kaum etwas auszusetzen, beim O-Ton klingt es aber etwas mehr nach Live-Ton, was mit etwas Rascheln verbunden ist. Deutsche Untertitel liegen bei.
 +++/--

Extras
Extras
  • Casting mit opt. Audiokommentar (4:15 Min.)
  • Alternatives Musikende (1:07 Min.)
  • Deleted Scenes:
    • Lee und der Priester (0:53 Min.)
    • Lee und der Spieler Nr. 13 (0:39 Min.)
    • Lee spricht mit Spieler Nr. 11 und Spieler Nr. 6 liest einen Hinweis (0:58 Min.)
    • Spieler Nr. 6 flirtet mit Tonya (1:07 Min.)
  • Original-Trailer (2:04 Min.)
  • Weitere DVDs:
    • Cold Prey (2:08 Min.)
    • Deadly Instincts (1:31 Min.)
    • The Jammed (2:15 Min.)
    • Unterground Fighter (1:17 Min.)
    • The Hamiltons (2:27 Min.)
    • Behind The Mask (2:16 Min.)
    • Hatchet (1:38 Min.)
    • Hellphone (1:50 Min.)
VerpackungKeepCase
 Das Bonusmaterial ist nicht grad überwältigend, was daran liegt, dass der Inhalt entweder nicht interessant ist (sämtliche Deleted Scenes und der mit einem anderen Song unterlegte Abschluss) oder die Qualität nicht stimmt (Synchronisationsprobleme beim Casting-Video). Zu den Casting-Aufnahmen, die den Eindruck machen, sie wären als pixeliger Videostream aufgenommen worden, existiert noch ein Audiokommentar des Regie/Drehbuchautoren-Duos, das darüber spricht, warum man die Darsteller engagiert hat und was sie beim Casting am meisten begeistert hat. Sämtliche Extras sind deutsch untertitelt.
 +/----

Fazit
Wenn man einen Film mit einem anderen durch einen Vergleich beschreiben möchte, nimmt man dann jenen, der von der Handlungslinie am besten passt oder lieber denjenigen, der atmosphärisch am nächsten ist? Bei "No Exit" lässt sich zwar mit Interner Link"Saw" werben, weil hier wie dort verschiedenste Persönlichkeiten in einem Raum gemeinsam aufwachen und Prüfungen bestehen müssen, an deren Ende nur einer überleben wird, ansonsten werden aber durch die grelle Optik und einige Charaktere eher Erinnerungen an Interner Link"Cube" bzw. durch die Gruppenthematik an Interner Link"House Of 9" wach. Deswegen gleich vornweg: "No Exit" ist kein Film, bei dem gefoltert oder sonstwie ausgefallen gemordet wird, die Effekte halten sich im Rahmen einer normalen Psychothriller-Produktion und dem Subgenre kann er im Grunde nichts hinzufügen.
Stattdessen wird Wert darauf gelegt, den Zuschauer an die (immer noch oberflächlichen) Charaktere heranzuführen, die zahlreich und sehr unterschiedlich angelegt sind, teilweise aber nur als Kanonenfutter dienen. Von der Führungspersönlichkeit über die Teilnahmslose bis hin zur Panischen bzw. sogar Gefährlichen ist alles dabei, was solch eine Runde interessant machen könnte. Nur eins haben alle gemeinsam: Irgendwie hat jeder von ihnen Dreck am Stecken, mal weniger (Diebstahl), mal mehr (Mord). Nun liegt es aber an der Zwangsgemeinschaft, ihre eigenen Persönlichkeiten dem Gruppengedanken hinten an zu stellen, um das Spiel zu beenden, das, immer wenn das Licht ausgeht, ein neues Opfer fordert.

Auch wenn "No Exit" viele Charaktere und Ideen links liegen lässt und somit oftmals unfertig wirkt, gelingt es ihm doch gut, die Identität jener Person geheim zu halten, die das überwachte Morden initiiert hat und sich vermutlich selbst unter den Gefangenen befindet. Dass die daraus aufkeimenden Anfeindungen aus Misstrauen der einzig konsequent fortgeführte Gedanke ist, ist zwar schade und verhindert ein wesentlich intensiveres Filmerlebnis, schaubar bleibt der Film deswegen aber trotzdem. Mehr als nur Durchschnitt hätte aber daraus werden können, wenn für etwas mehr Abwechslung gesorgt worden wäre. Selbst beim dritten Ausschalten des Lichtes, bei dem wieder einer der Akteure sein Leben lassen wird, bekommen es die Charaktere noch nicht hin, sich gemeinsam gegen den Angreifer aus der Dunkelheit zur Wehr zu setzen, was die gesamte Chose nach einer Weile etwas ausgelutscht aussehen lässt. Auch die kostengünstige Inszenierung, die sich größtenteils auf zwei Räume (kleines Bad und die leer stehende, große Lagerhalle) ist nicht gerade attraktiv geraden.



Bilder der DVD




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