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FR, USA, SE 1975
Originaltitel:Vem var Dracula?
Alternativtitel:In Dracula's Transylvania
aka. In Search of Dracula
aka. Legend of Dracula, The
Länge:78:31 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Calvin Floyd
Buch:Radu Florescu, Yvonne Floyd, Raymond McNally
Kamera:Anders Bodin, Tony Forsberg, Gunnar Larsson
Musik:Calvin Floyd
Darsteller:Christopher Lee
Vertrieb:Savoy Film
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:20.02.2009 (Kauf)



Inhalt
In den Karpaten in Transsylvanien liegt das Schloss des echten Grafen Vlad Dracula, genannt Vlad Der Pfähler, ein grausamer Herrscher der im 15 Jahrhundert seine Gegner foltern und pfählen lies. Dracula-Darsteller Christopher Lee folgt in dieser faszinierenden Dokumentation den Spuren des modernen Dracula Mythos bis hin zu Ihren grausamen Wurzeln.

Bild
Format1,33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Die Bildqualität tritt wechselhaft in Erscheinung, weil aus verschiedenen Quellmaterialien zusammengesetzt wurde. Von Archivmaterial bis hin zu diversen Filmausschnitten gibt es ein breites Spektrum zu sehen, aber wirklich schlecht wird das Bild der Dokumentation nie. Man darf mit ruhigem Gewissen von einem soliden Vollbildtransfer sprechen, der zwar auch altersbedingte Defizite aufweist hat und mit neueren Produktionen nicht mithalten kann, aber diese Mankos allein schon durch die Seltenheit dieser Doku wieder nebensächlich erscheinen lässt. Allgemein wirkt das Bild, unter Berücksichtigung der verwendeten Quellen, relativ weich und lässt nur bedingt Details zu. Hinzu kommt ein deutliches Rauschen, das mal mehr oder weniger intensiv in Erscheinung tritt. Ein paar Szenen sind etwas dunkel, doch darf der Kontrast meist als ausgewogen bezeichnet werden. Je nach Ausgangsmaterial wechselt der Schwarzwert allerdings von kräftig bis hin zu einer deutlichen Tendenz ins Gräuliche. Die Farben hätten kräftigere Töne vertragen können; zwar ist Natürlichkeit vorhanden, doch wirkt das Bild etwas zu matt. Einen guten Eindruck hinterlässt die Kompression, die nur in geringem Ausmaß für leichte Unruhen in einigen Szenen sorgt. Das Bild erfüllt seinen Zweck und siedelt sich somit im soliden Mittelfeld an, was bei dem Entstehungszeitraum und der Seltenheit eine gute Leistung ist.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 1.0
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Entsprechend der Möglichkeiten, die eine Dokumentation im Monoformat nutzen kann, ist sowohl das englischsprachige Original als auch die deutsche Synchronfassung gelungen. In beiden Sprachfassungen wird ein gut verständlicher Track geboten, wobei man den Originalton für die deutsche Fassung lediglich mit einem Voice Over bestückte und der Originalton deutlich im Hintergrund zu vernehmen ist. Da die deutsche Stimme aber wesentlich lauter klingt kommt es zu keinen Überlagerungen. Die Verständlichkeit ist zu jeder Zeit gegeben, wobei der Originalton aus dem Jahre 1975 nicht mehr so frisch wie die von Savoy erstellte Synchronfassung klingt. Ein leichtes Hintergrundrauschen ist vorhanden, nimmt aber keine gravierenden Formen an. Auf deutsche Untertitel muss man allerdings verzichten, was etwas schade ist, da Christoper Lees Stimme wesentlich charismatischer klingt als sein deutsches Pendant.
 ++----

Extras
Extras
  • Originaltrailer (2:34 Min.)
  • Trailer:
    • Das Biest - The Bat (2:29 Min.)
    • Der Nackte Krieg (2:41 Min.)
    • The Last Man on Earth (3:45 Min.)
VerpackungKeepCase
 Neben dem Originaltrailer zur Dokumentation befinden sich nur noch drei weitere Trailer zu weiteren Veröffentlichungen von Savoy Film auf der DVD.
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Fazit
Existieren Vampire wirklich? Wer war Graf Dracula? Woher stammt die Legende der Vampire? Diese und viele weitere Fragen werden in der Dokumentation "Auf den Spuren Draculas" nach einem Sachbuch von Yvonne Floyd beantwortet. Gedreht wurde an Originalschauplätzen in Rumänien, Österreich und der Schweiz und es wird versucht, den Vampirmythos in all seinen Formen, angefangen vom Aberglaube bis hin zur Romanfigur des Grafen Dracula und dessen Verfilmungen, zu durchleuchten. Daher liegt es wohl auch nahe, dass Regisseur Calvin Floyd, den neben Bela Lugosi bekanntesten Dracula-Darsteller Christopher Lee als Host engagierte und der zudem in kleinen Darbietungen die Rolle des Grafen Dracula als auch der realen Person Vlad Tepes in kleinen Begleitfilmen übernahm. Die Dokumentation selbst gibt einen ordentlichen Überblick über den Vampirmythos, doch wird dieser wohl nur Neulinge wirklich überzeugen können, da nicht viele neue Erkenntnisse geliefert werden. Dies liegt aber nicht an der Dokumentation selbst, sondern an den veränderten Zeitumständen, da man berücksichtigen sollte, dass der Entstehungszeitraum um 1975 gewesen war und die heutige Jugend schon sehr früh in Literatur als auch im Film mit dem Mythos des Vampirs Bekanntschaft macht. Damals war dies noch etwas anders, daher eignet sich "Auf den Spuren Draculas" auch bestens als zeitorientiertes Filmdokument. Besonders der damalige Blick in die Lebensweisen und den Aberglauben in Osteuropa war eine Besonderheit und konnte, wie es nur in wenige Reportagen zuvor möglich war, an Originalschauplätzen gedreht werden. Neben dem Vampir werden auch noch die Themen "Frankenstein" und Mary Shelley kurz angeschnitten und es wird sogar eine Verbindung zu Dracula hergestellt.

Prinzipiell eine seltene Neuentdeckung einer in Deutschland zuvor nicht erhältlichen Dokumentation zum Thema Dracula und Vampire, der nach heutigem Ermessen der Tiefgang fehlt, aber als Zeitdokument bestens zu unterhalten weiß. Aufgrund vieler Filmauschnitte unterschiedlicher Dracula-Verfilmungen auch für Filminteressierte geeignet, die sich mehr Hintergrundwissen aneignen möchten.



Bilder der DVD




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