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USA 2003
Originaltitel:Cat in the Hat, The
Alternativtitel:Dr. Seuss' The Cat in the Hat
Länge:78:25 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 6 Jahre
Regie:Bo Welch
Buch:Dr. Seuss, Alec Berg, David Mandel, Jeff Schaffer
Kamera:Emmanuel Lubezki
Musik:David Newman, Greg Camp, Marc Shaiman
SFX:George Stevens
Darsteller:Mike Myers, Spencer Breslin, Dakota Fanning, Alec Baldwin, Kelly Preston, Sean Hayes, Paige Hurd, Danielle Chuchran, Norman Fessler, Steven Anthony Lawrence, Lawrence Quinn
Vertrieb:Dreamworks/Universal
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Eines verregneten Nachmittags spaziert "Der Kater mit Hut" ins Heim der verdutzten Geschwister Sally und Conrad. Während die frühreife Sally und der Rotzbengel Conrad eigentlich brav sein und wegen einer anstehenden Einladung das Haus ordentlich halten sollen, schwebt dem grell gekleideten Zauberkater unter einem netten Zeitvertreib etwas ganz anderes vor. Kurzerhand stellt der singende, tanzende und herumulkende Pelzchaot die Heimstatt auf den Kopf - und erteilt den Kids eine wertvolle Lektion übers Leben.

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Basierend auf ein Kinderbuch von Dr.Seuss, versucht Regisseur Bo Welch der Bunte Vorlage getreu zu bleiben und bietet uns eine knallige und intensive Farbgebung und versucht uns mit dem Einsatz diverser Farbfilter eine Märchenhafte Welt vor zu gaukeln. Leider gehen die Stilmittel zu lasten der Bildschärfen, denn so wirkt das anamorphe Bild überwiegend weich und kann selbst in Nahaufzeichnungen nur eine gerade mal ausreichende Detailschärfe bietet. Der Kontrast ist ebenfalls alles andere als perfekt und lässt gerade helle Flächen überstrahlen. Zudem wurde das Bild nachgeschärft damit die dadurch entstehenden Doppelkonturen dem Bild mehr Plastizität geben und sich gerade im Fall des Katers, sein schwarzes Fehl in dunklen Szenen noch etwas vom Hintergrund abheben. Die Kompressionen leisten eine überwiegend gute bis sehr gute Arbeit, lassen jedoch in einigen Szenen leichtes Blockrauschen im Hintergrund durchblicken.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch, Türkisch
UntertitelDeutsch, Englisch, Türkisch
 Der Dolby Digital Track bietet eine durchweg gute Räumlichkeit und die Rearspaker werden sauber für die Umgebungsgeräusche und den Score genutzt. Leider passiert es ab und zu mal, dass sobald keine Musik zu hören ist, die Effektlautsprecher komplett stumm bleiben und sich das Geschehen nur im Frontbereich abspielt. Die Dialoge sind gut zu verstehen, jedoch wirkt das Gesamte Klangbild etwas zu dünn und kraftlos. Ein druckvollerer Bass hätte der Abmischung gut getan und auch direktionale Effekte bekommen wir viel zu wenig geboten und dabei gibt es gerade zum Schluss genügend Platz für einen wuchtigeren Sound als er uns geboten wird. Der englische Track wirkt hingegen etwas weiträumiger und klarer als die deutsche Spur und wurde mit optionalen deutschen Untertiteln ausgestattet.
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Extras
Extras
  • Der Hut (2:22 Min.)
  • Der Wahre Dr.Seuss (2:50 Min.)
  • Das S.L.O.W. (2:13 Min.)
  • Die Kinder (2:53 Min.)
  • Der Kater stapelt auf (1:46 Min.)
  • Die Mutter allen Schlamassels (2:35 Min.)
  • Der Kater (2:33 Min.)
  • Der Fisch (2:27 Min.)
  • Seussville U.S.A (3:32 Min)
  • Die Musik (2:23 Min.)
  • 13 Unveröffentliche Szenen (15:58 Min.)
  • 36 verpatzte Szenen (6:07 Min.)
  • Audiokommentar mit Alec Baldwin und Regisseur Bo Welch
  • Tanzt mit dem Kater:
    • Tanzschritte lernen 1-4 (3:03 Min.)
    • Tanzschritte lernen 5-8 (2:10 Min.)
    • Wir üben den Kater-Tanz (1:09 Min.)
 Auf den ersten Blick erscheint das Zusatzmaterial sehr Umfangreich, beschränkt sich aber auf das nötigste und kann daher nur bedingt überzeugen. Den Anfang machen 10 Mini-Featurettes mit einer durchschnittlichen Laufzeit von jeweils unter 3 Minuten. "Der Hut", "Der Wahre Dr.Seuss", "Das S.L.O.W.", "Die Kinder", "Der Kater stapelt auf", "Die Mutter allen Schlamassels", "Der Kater", "Der Fisch", "Seussville U.S.A" und "Die Musik" beschäftigen sich entweder mit den Personen, Gegenständen oder den Specialeffekten und der Musik im Film. Leider bleibt das gezeigte recht oberflächlich, gewährt aber dennoch den einen oder anderen Blick hinter den Kulissen. Für Kinder sind die kurzen häppchen zwar Ideal, Erwachsene hätten sich aber eine durchgehende und längere Dokumentation gewünscht. Weiter geht es mit 13 "Unveröffentlichen Szenen", die es nicht in den fertigen Film geschaft haben, sowie 36 "verpatzte Szenen" und das kurze Featurette "Tanzt mit dem Kater", in der man in drei Stufen das "tanzen" lernen kann. Zum Schluss kann man sich den Film dann noch einmal mit Audiokommentar von Alec Baldwin und Regisseur Bo Welch anschauen, welches sehr witzig und informativ ist, jedoch fehlt hier irgendwie Mike Myers als Huaptdarsteller des Films. Alle Extras inkl. der Audiokommentar wurden deutsch untertitelt, was heutzutage leider immer noch kein Standard ist.
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Fazit
Es gibt nur eins: Entweder man hasst ihn oder man liebt ihn. Ein dazwischen scheint es wohl bei "Ein Kater macht Theater" nicht zu geben. Dabei entführt uns Bo Welch in eine zuckersüße und bonbonbunte Traumwelt - vollgepackt mit irrwitzigen Einfällen - und einen Kater, der wirklich viel Theater macht. Die Rolle scheint Mike Myers ("Wayne's World", "Austin Powers") aufs Fell geschrieben worden zu sein und auch wenn man von ihm mehr gewohnt ist, macht er trotz des Kostüms noch eine gute, stellenweise sogar grandiose Figur. Und das ist hierbei auch wichtig, denn die Adaption des Bestsellers von Dr. Seuss ist mehr als eine Familienkomödie im traditionellen Sinne. Sie ist viel mehr ein Traum, ein buntes unreal wirkendes Märchen. Nichts ist echt in dieser Traumwelt, außer die Menschen die in ihr leben. Diese aber verblassen in diesem Geflecht aus bunten Häusern, sprechenden Fischen und haben keine Chance, gegen dieses knallige Abenteuer zu bestehen. Waren in Interner Link"The Grinch" die Darsteller allesamt unter Masken versteckt und passten sich ihrer surrealen Umwelt an, so bleibt hier nur Mike Myers als hyperaktiver Kater übrig. Der Film steht und fällt mit ihm und das Gag-Feuerwerk reicht von flach bis hin zu völlig überdreht und witzig. Zudem wird dank einer gesunden Laufzeit von gerade mal 78 Minuten, das gezeigte nie langweilig und die Kinder werden sich bei diesem Film vor lachen kaum noch einbekommen. Jedoch wird es den Erwachsenen deutlich schwerer fallen, bei diesem Fantasy-Klamauk ihre Freude zu haben. Aber warum? Ganz klar: Den meisten fehlt ihr kindliches Gemüt, die Freude am zuckersüßen, klebrigen Klamauk. Man muss sich dem Gezeigten einfach hingeben, nicht über die Einfachheit der Story nachdenken, sondern auch wie die kleinen Zuschauer, die Bildgewalt regieren lassen und ich versichere euch, ihr werdet an diesem gnadenlosen Theater euren Spaß haben.

Das Bild ist stilbedingt sehr weich ausgefallen und dem Ton fällt es an dem nötigen Druck. Dennoch kann man mit dem Ergebnis noch zufrieden sein und die Kleinen unter uns werden auch bei dem etwas mageren Zusatzmaterial ihre Freude haben, zumal das gesamte Bonusmaterial untertitelt wurde. Dumm ist es nur, dass 6 jährige in der Regel noch nicht lesen können ...



Bilder der DVD




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