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USA 2006
Originaltitel:Slayer
Länge:83:43 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:Kevin VanHook
Buch:Kevin VanHook
Kamera:Matt Steinauer
Musik:Ludek Drizhal
SFX:Autonomous FX Inc.
Darsteller:Casper Van Dien, Jennifer O'Dell, Tony Plana, Kevin Grevioux, Alexis Cruz,Ray Park, Danny Trejo, Ski Carr, Pablo Espinosa, Merritt Bailey, Jim Morse, Toby Holguin, Eddie J. Fernandez, Fernando Allende, Guy Paizy, Cameron VanHook, Gayle Artino, Lea Guivas, Elan Allende, Anani Barrera, Julio Cesar Silva
Vertrieb:Mr. Banker Films / Sunfilm
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Das US-Militär plant eine geheime Aktion gegen Vampire in Südamerika. Unter der Führung von Tom "Hawk" Hawkins wird dafür eine Söldnertruppe in den Regenwald geschickt, wo schon komplette Dörfer von einer regelrechten Epidemie blutgieriger Teufel ausgelöscht wurden. Und auch die Ex-Frau von Hawk, eine Archäologin, die in der Gegend an Ausgrabungen arbeitet, wird von den Vampiren bedroht ...

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Der anamorphe Transfer von "Slayer" hebt sich deutlich vom Mittelfeld ab, ist aber noch lange nicht als perfekt anzusehen. Besonders innerhalb der Schärfe wäre deutlich mehr möglich gewesen, denn im Detailbereich fehlt es innerhalb von Totalen an Feinheiten. Hinzu kommt ein sichtbares Rauschen, das für kleinere Defizite der Schärfe sorgt. Unscharf wirkt das Bild aber zu keiner Zeit. Ein weiterer Kritikpunkt ist beim Kontrast zu finden, der über keinen optimalen Schwarzwert verfügt, letztendlich aber noch in Ordnung geht und zumindest keine Bildbereich verschluckt. Sehr positiv sticht die Farbgebung hervor, die mit satten und kräftigen Tönen erfreut. Auch die Kompression arbeitet vorbildlich und verursacht nur gelegentlich minimalste Unruhen.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Deu, En), Dolby Digital 2.0 Surround (Deu)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Für die deutsche Synchronisation wurden zwei Abmischungen vorgenommen, wobei der Unterschied zwischen Dolby Surround-Track und 5.1-Mix sehr marginal ausgefallen ist und Letzteres lediglich etwas lauter erscheint. Die Soundabmischung ist allerdings recht ordentlich ausgefallen und kann die Dschungelkulisse in das heimische Wohnzimmer projizieren, was dank der Nutzung der Effektlautsprecher für Umgebungsgeräusche und Score für eine angenehme Räumlichkeit sorgt. Direktionale Effekte sind zwar rar gesät, aber zumindest werden Dialoge klar und sauber wiedergegeben. Insgesamt also ein recht guter Mix, der sogar über etwas Dynamik und eine gelungene Synchronisation verfügt. Dass es aber noch etwas besser geht, beweist der ebenfalls als 5.1-Mix vorliegende Originalton, der im Vergleich natürlicher klingt. Optional lassen sich deutsche Untertitel hinzuschalten.
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Extras
Extras
  • Audiokommentar von Kevin VanHook und Casper Van Dien
  • Originaltrailer (1:49 Min.)
  • Trailershow:
    • Dr. Moreau's House of Pain (1:28 Min.)
    • Nightcast (1:54 Min.)
    • 10.000 AD - Black Pearl (2:00 Min.)
    • Underground (2:46 Min.)
    • Das Omen des Bösen (0:44 Min.)
VerpackungKeepCase
 An Bonusmaterial wird außer einem recht interessanten Audiokommentar von Kevin VanHook und Casper Van Dien und dem Originaltrailer nichts geboten. Im Kommentar werden Informationen zum Drehort in Puerto Rico und zu einige Anekdoten, die während des Filmdrehs passierten, gegeben. Deutlich merkt man den Beiden ihren Spaß am Film an. Auch Selbskritik kommt nicht zu kurz, wobei auch immer ein werbeträchtiges Fünkchen durchschimmert. Aber halb so wild, schließlich stimmt der Informationsgehalt. Wer an weitere Veröffentlichungen des Labels interessiert ist, darf noch einen Blick in die Trailershow auf weitere Titel werfen. Anzumerken wäre nur noch, dass der Audiokommentar nicht auf dem Cover vermerkt ist und über keine deutschen Untertitel verfügt.
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Fazit
Horror-Regisseur Kevin VanHook (Interner Link"Voodoo Moon") inszenierte mit "Slayer" einen ungemein trashigen Vampir-Actioner, der immerhin so viel Blut und Action bereit hält, dass er als soweit kurzweiliges Spektakel ohne größere Hänger durchgeht.
Ein wenig leid tut es mir hier ehrlich gesagt nur um renommierte Darsteller wie den stets beeindruckenden Hünen Kevin Grevioux (Interner Link"Underworld") und Martial Arts-Experte Ray Park (Interner Link"Star Wars: Episode I - The Phantom Menace", Interner Link"X-Men"). Denn im Gegensatz zu Casper Van Dien (Interner Link"Starship Troopers") sollten sich beide angesichts ihrer Qualitäten in besseren Filmen tummeln.

Das Trio verschlägt es in "Slayer" auf unterschiedlichen Seiten nach Südamerika, wo eine Vampir-Plage die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt. Van Dien und seine Soldaten wollen direkt vor Ort aufräumen und sehen sich einer stattlichen Überzahl gegenüber, die reichlich Blut geleckt hat und nun den Lebenssaft der Amis süppeln will.

Der Trash-Faktor dieses Films ist in etwa genau so hoch wie der Blutzoll, den Vampire und Menschen zu verrichten haben, wenn sie gegeneinander kämpfen und das kommt verdammt oft vor. Weniger mit Schusswaffen und dafür umso mehr mit Martial Arts, Pflöcken und allen möglichen Gerätschaften, die spitz genug sind, um sie durch einen Vampir zu rammen, wird hier hantiert, bis Körper zerrissen sind oder aus Hälsen in den schönsten Fontäne die rote Suppe fließt. Für das zarte Gemüt wurde der Film mit Sicherheit nicht inszeniert.

Die Handlung ist dagegen reichlich zweckmäßig und die Dialoge manchmal arg banal, einen gewissen Charme kann sich "Slayer" dank seiner Akteure (u.a. schaut auch Danny Trejo als Steuermann kurz vorbei) und seines nicht abzusprechenden Unterhaltungswertes allerdings bewahren. Man darf zwischen den Actionszenen nur nicht die Geduld verlieren, dann geht "Slayer" soweit klar. Denn die Handlung hangelt sich im Grunde nur von Kampf zu Kampf und serviert gerade dann wieder Action bevor man angesichts der Stupidität die Geduld zu verlieren droht. Denn mehr als durch den Dschungel marschieren und alle ellenlang Vampire pflöcken, macht Van Diens Trupp eigentlich nicht.

Der ausführliche Einsatz von Wirework stört nicht großartig, die CGI-Effekte fand ich überraschend gut und auch der Dschungel sowie einzelne Dörfer taugen als atmosphärische Kulisse. Zum Ende hin nimmt derweil der Trash-Appeal von "Slayer" immer weiter zu, bis es zu einem nicht ganz ernst zu nehmenden Finale kommt und der Obermotz sich zu erkennen gibt. Mit einer Portion Humor sollte man diesem Film aber ohnehin betrachten, stellen sich doch besonders die Soldaten meist sehr dumm an, wenn sie gegen Vampire antreten, so dass schnell enorm viel Blut aus den verschiedenen Bisswunden sprudelt.

Kurzweiliger Action-Trash mit Horrorelementen, der über seine Distanz von 85 Minuten ordentlich unterhält und immerhin ein paar bekannte Gesichter aufbietet, die man nicht unbedingt in so einer Produktion vermutet. Der hohe Anteil blutiger Action verhindert auch, dass großartig Langeweile aufkommt. Letztlich solide Genreunterhaltung, die dem einen oder anderen sicher besser gefallen dürfte als mir. Wenigstens verkneift man es sich auf Nebenplots herumzureiten, die ohnehin keinen interessieren, und kommt immer direkt zur Sache. Nett.



Bilder der DVD




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