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JP 2008
Originaltitel:Baiohazâdo: Dijenerêshon
Alternativtitel:Biohazard CG
aka. Resident Evil CG
Länge:92:12 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Makoto Kamiya
Buch:Shotaro Suga
Kamera:-
Musik:Tetsuya Takahashi
SFX:-
Darsteller:(Original US-Stimmen) Alyson Court, Paul Mercier, Laura Bailey, Roger Craig Smith, Crispin Freeman, Frederic Downing, Michelle Ruff, Michael Sorich, Salli Saffioti, Mary Elizabeth McGlynn, Steve Blum, Michael McConnohie, Kirk Thornton
Vertrieb:Sony Pictures
Norm:PAL
Regionalcode:2,4,5
DVD-Start:08.01.2009 (Verleih) / 05.02.2009 (Kauf)



Inhalt
Sieben Jahre nach der Tragödie von Raccoon City bringt ein Zombie-Angriff auf den Flughafen von Harvardville den Spezial-Agenten Leon S. Kennedy und die furchtlose Claire Redfield wieder zusammen. Doch dieser Vorfall ist nur der Anfang einer lebensgefährlichen Jagd nach dem Terroristen Curtis, der in Raccoon City seine ganze Familie verloren hat und nun nach Rache sinnt. Nur wenige Eingeweihte wissen, dass bei WillPharma der G-Virus gelagert wird, der Menschen zu Monstern macht. Curtis schafft es, in die Hochsicherheitszone einzudringen und sich den Virus selbst zu injizieren. Können Claire und Leon den Amoklauf aufhalten, bevor sich die Geschichte wiederholt ...?

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 "Resident Evil: Degeneration" ist ein komplett animierter Film und sollte dementsprechend keine großen Schwächen aufweisen. Dem ist zumindest bei der DVD-Version nur bedingt der Fall. Die Blu-ray konnte ich bisher nicht sichten, doch die DVD erscheint sehr weich gezeichnet, was natürlich ein gewolltes Stilmittel der Macher sein könnte. So sind Details auf Kleidung und in den Gesichtern zwar gut zu erkennen, insgesamt fehlt es dem Transfer aber an Plastizität und Tiefenwirkung, die wir hoffentlich bei der Blu-ray geboten bekommen. Die Farbpalette ist äußerst monoton, aber durchweg sehr natürlich und bei Bedarf auch satt und kräftig. Der Kontrast hinterlässt ebenfalls gute Werte, jedoch könnte der Schwarzwert stellenweise deutlich besser sein und in dunklen Bildbereichen gehen leider nötige Details verloren. Die Kompression arbeitet ordentlich, zeigt jedoch hin und wieder leichte Blockbildung auf homogenen Flächen. Insgesamt also ganz gut, für ein Animationsfilm aber viel zu weich und teilweise leicht unscharf. Hier wäre sicherlich mehr möglich gewesen.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch, Englisch, Türkisch
 Die Soundabmischung ist dagegen deutlich besser ausgefallen, denn neben einer sauberen und klaren Front dürfen wir uns über einen guten Raumklang freuen, der vor allem in den Actionszenen mit sehr viel Druck das Geschehen auf dem Bildschirm unterstreicht. Hinzu kommen gut platzierte Effekte und ein sehr weiträumiger Score. Im Gegensatz zum Bild wirkt der Ton also niemals monoton, sondern äußerst lebendig und darf sogar mit ein paar kräftigen Schocksequenzen aufwarten. Sicherlich kein Demomaterial, was uns hier aufgetischt wird, aber für einen Animationsfilm wirklich überraschend gut, wobei eine differenziertere Abmischung im Bereich der Effekte, des Scores und der Dialoge vielleicht noch schön gewesen wäre. Die englische Synchronisation unterscheidet sich derweilen nicht sonderlich vom deutschen Pendant.
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Extras
Extras
  • Making of "Resident Evil: Degeneration" (30:05 Min.)
  • Charakterprofile:
    • Leon S.Kennedy:
      • Profil
      • Action Montage (1:04 MIin.)
    • Claire Redfield:
      • Profil
      • Action Montage (0:54 Min.)
    • Angela Miller:
      • Profil
      • Fotogalerie (17 Bilder)
    • Greg Glenn:
      • Profil
      • Fotogalerie (8 Bilder)
    • Curtis Miller:
      • Profil
      • Fotogalerie (16 Bilder)
    • Senator Ron Davis:
      • Profil
      • Fotogalerie (10 Bilder)
    • Frederic Downing:
      • Profil
      • Fotogalerie (7 Bilder)
    • Rani Chawla:
      • Profil
      • Fotogalerie (7 Bilder)
    • Ingrid Hunnigan:
      • Profil
      • Fotogalerie (3 Bilder)
    • G
      • Profil
      • Fotogalerie (8 Bilder)
  • Stimmprobe:
    • Claires Fackel (1:35 Min.)
    • "Der Mann" (1:31 Min.)
    • Es ist nicht leicht "Der Mann" zu sein (2:15 Min.)
    • Liebesvirus (3:49 Min.)
  • Interview mit Faux Leon (4:48 Min.)
  • "Resident Evil: Degeneration" Trailer:
    • Teaser (1:00 Min.)
    • Comic Con #1 (1:08 Min.)
    • Comic Con #2 (2:01 Min.)
    • Tokyo Game Show (1:49 Min.)
    • Kinotrailer (1:09 Min.)
  • "Resident Evil 5" Trailer:
    • Tokyo Game Show 2008 (3:13 Min.)
    • Special Theatrical Trailer (1:11 Min.)
  • Trailershow:
    • Quarantäne (1:32 Min.)
    • Lakeview Terrace (1:42 Min.)
    • Ananas Express (1:41 Min.)
    • Moscow Zero - Eingang zur Hölle (0:57 Min.)
VerpackungKeepCase
 Das Bonusmaterial ist zwar nicht sonderlich umfangreich, darf sich aber dennoch sehen lassen. So gibt es ein 30minütiges "Making of", in dem die Macher uns einen sehr tiefen und aufschlussreichen Einblick in die Produktion dieses "Resident Evil"-Films gewähren. Sämtliche Aspekte der Produktion werden vom ersten Brainstorming über Konzeptzeichnungen bis hin zu den Motion Capture-Aufnahmen mit echten Menschen und den eigentlichen Animationen durchleuchtet. Man kratzt schlussendlich zwar auch nur an der Oberfläche des Möglichen, doch wenigstens wird auf werbelastiges PR-Gesülze verzichtet.
Weiter geht es mit "Charakterprofilen" der im Film vorkommenden Figuren. Anhand von Texttafeln erfahren wir mehr über die animierten Protagonisten. Für Leon wurde eine "Action Montage" erstellt für die anderen Figuren gibt es jeweils eine kleine "Bildergalerie". Bei den "Stimmproben" wird es lustig. Hier haben die Macher anhand von vier Clips die Stimmen der Sprecher getestet. Herausgekommen sind teilweise sehr witzige Clips, mit komplett anderen, überwiegend witzigen Dialogen. Zudem wurden die Szenen etwas anders zusammengeschnitten, was für teilweise wirklich lustige und abgefahrene Clips sorgt. Das nachfolgende "Interview" mit dem Leon-"Darsteller" ist mit knapp 5 Minuten nicht sonderlich lang, bietet aber leider auch absolut keinen Nährwert und stellt nur dummes Gequatsche dar. Zum Schluss gibt es noch diverse Teaser und Trailer zum Film, sowie zwei Trailer zum im März erscheinenden 5. Teil der Spielreihe. Die obligatorische Sony Pictures-Trailershow darf natürlich ebenfalls nicht fehlen. Sicherlich wäre im Bereich der Extras mehr möglich gewesen, aber normalerweise erleben Direct-to-DVD-Veröffentlichungen bei Sony Pictures nicht solch eine großzügige Zusatzausstattung. Danke dafür.
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Fazit
Die Interner Link"Resident Evil"-Realfilme erfreuen sich bei den Videospielern ja nicht unbedingt großer Beliebtheit, wobei ich eine Lanze für die Filme brechen muss: Ich bin selbst Leidenschaftlicher "Resident Evil"-Zocker und die Spielfilme haben mir ebenfalls sehr gut gefallen, auch wenn kaum Aspekte aus den Spielen übrig blieben. Dies wollte man seitens Capcom jetzt aber ändern und veröffentlicht mit "Resident Evil: Degeneration" einen waschechten "Resident Evil"-Film. Einziger Unterschied zu den vorherigen: Man setzt komplett auf Computeranimation und Motion Capture. Das sieht dann auch verdammt gut aus! Vor allem da man sehr drauf bedacht war, alte Fans glücklich zu machen und Neulinge nicht im Regen stehen zu lassen, darf man den Macher Lob aussprechen. Der Film ist 100% "Resident Evil", was man nicht u.a. an den beiden Charakteren Claire Redfield und Leon S. Kennedy sieht, welche exakt wie in den Spielen aussehen. Auch die komplexe Geschichte ist typisch, welche für Neueinsteiger leicht zugänglich gemacht wurde. Experten finden aber reichlich Hinweise auf ältere Spiele und dürfen knapp 95 Minuten im siebten Himmel schweben. "Resident Evil: Degeneration" ist irgendwo zwischen dem vierten und dem bald erscheinenden fünften Teil der Videospielreihe anzusiedeln und handelt von WillPharma, einem Konzern, der nach dem Untergang von Umbrella versucht gleichartig biologische Katastrophen wie vor sieben Jahren zu verhindern, aber ebenfalls unter Beschuss der Kritiker steht. Als plötzlich auf einem Flughafen der T-Virus ausbricht, wird der vorsitzende Senator Ron Davis, der ebenfalls am Flughafen ist, damit in Verbindung gebracht. Doch er will mit den Vorfällen nicht zu tun haben und beteuert, unschuldig zu sein und den T-Virus beseitigen zu wollen. Claire Redfield, welche sich durch Zufall ebenfalls gerade vor Ort befindet, und Leon S. Kennedy, der dem überforderten Sondereinsatzkommando zu Hilfe kommt, versuchen der Sache auf der Spur zu gehen und finden schnell heraus, dass Willpharma in ihren Laboren den gefährlichen G-Virus lagern. Nach einem Terroranschlag auf Willpharma nimmt das Schicksal seinen Lauf.
Das soll eine sehr kurze und oberflächliche Abhandlung einer Story sein, die wirklich sehr umfangreich ausgefallen ist und bereits in den ersten Minuten den Zuschauer an Informationen erschlägt bzw versucht, die Geschichte zwischen "Resident Evil 4" und "Resident Evil 5" zu erläutern. Es werden viele Infos für einen 95minütigen Film geboten, die dem Nichtzocker zwar nicht den Spaß am Film nehmen werden, sich aber erst dem geübten Daddler mit all ihren Feinheiten, Anspielungen und kleinere Homages eröffnen. Seht "Resident Evil: Degeneration" also als Vorgeschmack auf den bald erscheinenden fünften Teil an, auch wenn "Degeneration" sich von der Optik her mehr an den alten Teile der Reihe orientiert. Die Brutalität halt sich im Übrigen in Grenzen. Auch wenn es eine Menge Blut und durch Kopfschüsse getötete Zombies gibt, so haben wir es eher mit einem harmloseren Film zu tun, weshalb eine Freigabe ab 16 Jahren auch mehr als gerechtfertigt ist. Doch Blut ist nicht alles und wer einfach mal einen kleinen Anreiz und Vorgeschmack auf das neue Spiel sucht, ist hier genau richtig.

Die DVD wurde aus technischer Sicht solide umgesetzt, doch hoffentlich wird die Blu-ray bildtechnisch besser ausschauen, da die Animationen unter der unscharfen Optik stark leidet. Ansonsten wirklich empfehlenswert und gehört in jede Zombiefilm-Sammlung. "Residen Evil"-Fans greifen ohnehin zu.



Bilder der DVD




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Resident Evil: Degeneration
News"Resident Evil: Degeneration" von Sony
Resident Evil: Degeneration
IMDb.com OFDb.de



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